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Mizuki und Pusteblume

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1 Mizuki und Pusteblume am Mo Aug 04, 2014 7:46 pm

Kuraiko

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Admin
Joa, was soll ich schon sagen? xD viel Spaß beim schreiben^^

Benutzerprofil anzeigen http://my-rpg-world.forumieren.com

2 Re: Mizuki und Pusteblume am Do Aug 07, 2014 10:48 am

Gast


Gast
Name

Saphira Crossfort

Alter

316 (sieht aus wie 16)

Charakter

Saphira ist ein eher ruhiges und zurückgezogenes Mädchen. Sie mischt sich nie in Angelegenheiten von anderen ein und versucht Streitereien aus dem Weg zu gehen. Durch ihre ruhige und verschlossene Art und Weise hat sie nur wenige, bis gar keine Freunde. Doch wenn sie erst mal welche gefunden hat, setzt sie sich für diese ein und ist immer für sie da.

Rasse

Geist

Vorlieben

Saphira hat eine Vorliebe für Rosen und die mittelalterliche Sprache. Sie liebt Musik, Ballett und auch Gedichte. Besonders faszinieren tut sie das Fach Geschichte. Dadurch, dass sie ein Einzelgänger ist verbringt sie die meiste Zeit in der Bücherei und liest dort, oder sie ist auf ihrem Zimmer und spielt eines ihrer Musikinstrumente oder dichtet.

Stärken/Fähigkeiten

Saphira kann gut Konflikte lösen und hat auch meistens einen Plan B auf Lager. Sie kann sich gut Ausdrücken und spielt zu dem Klavier und Violine. Auch im dichten macht ihr so schnell niemand etwas vor. Wie jeder Geist ist sie in der Lage durch Wände zu fliegen und zu schweben. Sie schafft es Tiere oder andere Gegenstände durch bloße Gedankenkraft zu kontrollieren. In all den Jahren des Trainings hat sie es auch geschafft, ihren Körper materialisieren zu lassen.

Schwächen

Dadurch dass Saphira so zurückgezogen lebt, ist sie ein sehr schlechtes Teammitglied und wirkt auf den ein oder anderen, der ihre Art nicht versteht sogar Arrogant, obwohl sie das keines Falls sein möchte. Sie ist ziemlich anfällig für Hitze und wer mit Feuer gegen sie Kämpft hat gute Chancen zu gewinnen. Außerdem ist Saphira ziemlich schlecht was den Faustkampf und Waffenkampf angeht.

Vorgeschichte

Saphira wurde im Mittelalter in London geboren. Sie lebte in einer reichen Familie und bekam alles was sie sich nur wünschte. Doch als sie drei Jahre alt wurde, bekam sie eine Diagnose vom Arzt, der ihren Eltern mitteilte, dass Saphira schwer krank sei. Sie durfte das Haus nicht mehr verlassen, da sie oft unter schweren Schwächeanfällen litt. Dadurch dass ihre Eltern so wohlhabend waren, mussten sie natürlich oft rum reisen und ließen unzählige male allein. Die Bediensteten kümmerten sich so gut es ging um Saphira doch sie spürte deutlich, dass ihr etwas fehlte.
Am zehnten Geburtstag von Saphira versprachen die Eltern wieder zu kommen, doch das geschah nicht, denn ihre Eltern starben bei einem Unfall. Weil sie noch keine Achtzehn war, durfte sie das Erbe noch nicht antreten und so kam es, dass sie zu ihrem Onkel und ihrer Tante kam. Diese Misshandelten sie oft auf schwere Art und Weise, weshalb sie immer zurückgezogener wurde und mit niemandem mehr sprach. Kurz nach ihrem sechzehnten Geburtstag erlag Saphira ihrer Krankheit und starb. Sie wurde anständig begraben und ihr Onkel und ihre Tante bekamen das ganze Erbe... Doch womit niemand rechnete... Saphira stand in der nächsten Vollmondnacht als Geist wieder auf und der Hass auf ihren Onkel und ihre Tante war so groß, dass sie das Haus der beiden noch in der selben Nacht, in der sie wieder auferstanden war in Brand setzte. Seit dem Tag lebte sie in einer kleinen Villa, in einem Wald, welche sie sich selbst erbaut hatte.

Aussehen



(ihre Augen sind rot und sie trägt keine Augenklappe)



Zuletzt von Mizuki am Fr Aug 08, 2014 8:10 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

3 Re: Mizuki und Pusteblume am Do Aug 07, 2014 11:19 am

Gast


Gast
Name

Lion Night

Alter

3018 (sieht wie 18 aus)

Charakter

Kurz gesagt... Lion ist der absolute Playboy... Er macht sich nicht viel aus den Gefühlen der anderen Mädchen, denn für ihn steht im Vordergrund der Spaß beim flirten und nun ja... auch bei gewissen anderen Sachen... Den Männern in seiner Umgebung schenkt er nicht viel Beachtung und seine Aufgaben erledigt er ebenso unzuverlässig. Frauen gegenüber ist er sehr charmant und liebevoll. In Kämpfen hingegen ist er brutal und blutrünstig. Er scheut sich nicht davor auch mal zuzuschlagen und sobald jemand seinen Stolz ankratzt oder etwas beleidigendes sagt fängt er eine Prügelei an.

Rasse

Dämon

Vorlieben

Lion liebt wie bereits erwähnt Frauen. Er hängt oft in Bars oder Discos ab und trinkt hier und da gerne mal was, dennoch übertreibt er es damit nicht... meistens zu mindestens... Er liebt richtige Missionen wo er sich prügeln und seinen 'Mann' (*hust.hust*) stehen kann. Er liebt es mit seinen Fähigkeiten zu kämpfen und benutzt eher selten das Schwert. (Info: Das schwert formt er entweder aus Schatten oder aus Feuer, wenn die Umstände es erlauben macht er manchmal sogar eine Mischung aus beidem)

Stärken/Fähigkeiten

Lions Stärken liegen nicht nur darin, reihenweise Frauen ab zu schleppen, sondern auch das Kontrollieren von Feuer und Schatten. Lion kann beide Elemente so Formen wie er will und zudem kommt noch, dass er geübt mit dem Schwert ist, welches er jedoch nicht so häufig benutzt, da es einige Dämonen gibt, die ebenfalls mit dem Schwert kämpfen und er sich einfach von der Masse abheben will.  Seine Fähigkeiten sind also ähnlich wie die der anderen Dämonen. Jeder Dämon hat seine eigenen Stärken und Fähigkeit. Es kommt selten vor, dass ein nicht Verwandter Dämon die selbe Fähigkeit hat, wie ein anderer. Unter Verwandten kommt es jedoch häufiger mal vor, dass die selben Fähigkeiten auftauchen.

Schwächen

Lions Charakterliche Schwäche liegt wohl darin, dass er erst redet und dann nachdenkt (okay, wenn mal nachdenkt ist es überhaupt ein Wunder). Er bringt sich häufig in Schwierigkeiten, da er sich überschätzt und seine Feine und Gegner unterschätzt. Außerdem kann er seine Schatten-Fähigkeit nur bedingt einsetzen. Denn um Schatten kontrollieren zu können muss es auch welchen geben.

Vorgeschichte

Lion wuchs in einer Reichen Familie mit seinem großen Bruder, in der Hölle auf. Sein Bruder war stets der Erfolgreiche, egal ob jetzt in der Schule, bei Missionen oder im Privaten Leben. Lion wurde zunehmend eifersüchtiger und schwor sich, niemals so wie sein Bruder zu werden. Und so war es auch..., während sein Bruder Erik die Liebe seines Lebens gefunden hat, trieb sich Lion stets mit anderen Weibern herum und nie sah man ihn mit der selben. Er wurde immer mehr zum schwarzen Scharf der Familie, doch das interessierte ihn nicht wirklich, daher machte er immer so weiter. Doch weil seine Eltern sich um ihn sorgten, machten sie sich viele Gedanken um seine Zukunft und kamen zu dem Entschluss Lion zu verheiraten, da sie dachten, dass eine starke Frau an seiner Seite ihm vielleicht mehr Halt gab. Das akzeptierte er natürlich nicht und um der Vermählung irgendwie aus dem Weg zu gehen, ging er auf die Akademie. Die Eltern stimmten ein... Lion ging auf die Schule und lernte mehr zu seinem Training dazu und im Gegenzug musste er die Frau, welcher er nicht einmal kannte, nicht heiraten.

Aussehen



Zuletzt von Mizuki am Fr Aug 08, 2014 8:20 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

4 Person N°1: Riven Scavenger am Do Aug 07, 2014 10:17 pm


Die Harpyie
Eine Harpyie ([harˈpyːjə], griechisch ἅρπυια, hárpyia „Reißer“, lateinisch harpeia) ist ein geflügeltes Mischwesen der griechischen Mythologie.
Mythos[Bearbeiten]
Sie verkörpern die Sturmwinde und waren die Töchter des Meerestitanen Thaumas und der Okeanide Elektra. Namentlich treten auf:

Aello (altgriechisch Ἀελλώ aëllṓ zu ἄελλα áëlla „Sturmwind, Wirbel“: „Windsbraut“)
Okypete (Ὠκυπέτη Ōkypetē zu (poetisch:) ὠκυπέτηs ōkypétēs „schnell fliegend“, aus ὠκύs okýs „schnell“ und πέτομαι pétomai „ich fliege“: „die Schnellflügelige“)
Podarge (Ποδάργη podargē „die Schnellfüßige“)
Kelaino, Celaeno (zu κελαινός kelainos (poetisch:) „dunkel“, „unheilvoll“: „die Dunkle“)

In den früheren Erzählungen der griechischen Mythologie werden sie als schöne Frauen mit gelocktem Haar und Vogelflügeln beschrieben, später sind sie hässliche, hellhaarige Dämonen. Die Harpyien wohnten in einer Höhle auf Kreta und mussten auf Geheiß des Zeus Seelen von Toten in den Tartaros tragen oder Leute töten, die seinen Zorn erregten.
Die Harpyien werden als schnell wie der Wind und als unverwundbar beschrieben. Trotzdem wird erzählt, dass Podarge von Herakles getötet wurde: Die Harpyien sollten den blinden König Phineus quälen, indem sie ihm das Essen aus dem Mund raubten und die übrigen Brocken mit ihrem Kot so beschmutzten, dass sie zum Essen untauglich waren. Sie ließen ihm allerdings immer gerade genug, um zu überleben. Die Argonauten vertrieben darauf die Harpyien mit Hilfe der Söhne des Nordwindes Boreas. Podarge wurde dabei von einem Pfeil getroffen.
Die Schwester der Harpyien war Iris, die Göttin des Regenbogens, Gattin des Westwindes Zephir. Zephir zeugte mit Podarge die Pferde des Achilleus, die somit mit diesem verwandt sind (Cousins 2. Grades), da Achills Mutter Thetis als Nereide und Tochter der Okeanide Doris die Nichte der Okeanide Elektra war.

So weit die Theorie. In der Praxis sind Harpyien immer 4 Schwestern, welche nach Alter benannt werden. Da Riven die Jüngste unter den vier Scavenger-Schwestern ist, ist sie nach Celaeno benannt worden.

Das Wesen der Harpyie
Harpyien sind Rachewesen, und dementsprechend verhalten sie sich auch - allerdings nur in ihrer mythischen Gestalt. Sie besitzen eine menschliche Form und eine Harpyien-Gestalt. Sich in diese kontrolliert zu verwandeln, möchte Riven erlernen. Im Moment verwandelt sie sich nur in Momenten starker Gefühlswallungen.
Die Harpyiengestalt ist bei allen Harpyien gleich - die Haare werden flammend rot, die Arme transformieren zu Flügeln und die Beine knieabwärts zu riesigen Klauenfüßen. Sie sind sehr schnell, allerdings nicht unverwundbar, wie es die Sagen beschreiben. Sie sind sehr zäh und halten viel aus, sie werden als Nahkämpfer trainiert.
Der Schrei einer Harpyie gilt als sehr schmerzhaft und verwirrt angeblich Orientierungssinn und Wahrnehmung von Geräuschen und Sprache. Nicht selten gab es verletzte bis gerissene Trommelfelle.


Name
Riven Scavenger | Celaeno
(riven [engl.] = zerrissen, scavenger [engl.] = Aasfresser)

Alter
junge 94 Jahre | äußerliche 18

Rasse
Harpyie

Charakter
Riven schämt sich sehr für die gehässige und bösartige Harpyie, die sie ist. Eigentlich ist sie eine Frohnatur und sehr aufgeschlossen, freundlich und sorgsam, doch wage es ja nicht, in ihr Sichtfeld zu kommen, wenn sie als Celaeno unterwegs ist. Blutdürstig und böse stürzt sie sich auf alles, was ihr in den Weg kommt.
Bisher hat es Riven nie wirklich gelernt, sich nur dann in ihre Harpyie zu wandeln, wenn sie das möchte, sondern verwandelt sich dann, wenn starke Emotionen in ihr aufwallen. Riven sieht zwar und merkt zwar, was Celaeno tut, geht dann allerdings vollkommen in ihrer Persönlichkeit auf. Dafür merkt sie von Celaeno rein gar nichts als menschliche Gestalt.
Riven ist ein wenig harmoniebedürfig und sehr unternehmungslustig. Eigentlich freut sie sich auf "Die Anstalt", wie es genannt wird, denn sie glaubt fest daran, dass sie nie wirklich kämpfen werden muss und die Konflikte nie ausbrechen werden, sondern geklärt werden.

Vorlieben
Riven liebt Harmonie, gute Musik und gutes Essen. Sie mag gute Stimmung und feiert gern. Alkohol rührt sie nicht an, nachdem sie im Vollrausch als Celaeno fast einen Menschen zerfetzt hätte.

Stärken
Freundlichkeit, Ehrlichkeit, Treue, Spontaneität, Humor | Gewalt

Schwächen
Sensibilität, Harmoniebedürfnis, welches manchmal übertrieben ist | Gewaltrausch, was zu Leichtsinn und unüberlegten Handlungen führt (was wiederum zum gehäuften Verletzen von Plänen und Taktiken führt), Untreue, Eigensinnigkeit, Starrsinn, sehr geringe Reichweite im Kampf, Gefahr durch unzureichende Wandlungskontrolle


Aussehen
dunkelrote Augen, aschfarbenes Haar in einem dunklen Grau



Zuletzt von Pusteblume am Fr Aug 08, 2014 10:05 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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5 Re: Mizuki und Pusteblume am Do Aug 07, 2014 11:33 pm


Der Werwolf
Ein Werwolf (von germanisch wer ‚Mann‘; vgl. auch lat vir, niederländisch weerwolf, altenglisch wer[e]wulf, schwedisch varulv) althochdeutsch auch Mannwolf genannt, ist in Mythologie, Sage und Dichtung ein Mensch, der sich in einen Wolf verwandeln kann. Als Phänomen gehört er zum großen Komplex der Wertiere (Therianthropie - von griech. therion: ‚wildes Tier‘ und anthropos: ‚Mensch‘), der sich in Religion und Mythologie weltweit findet.

Das Wesen des Werwolfs
Der Werwolf beherbergt zwei Seelen und zwei Gestalten in einer Person. Zum einen den Menschen, und den Wolf. Beide sind immer präsent, doch wer die  Gestalt angibt, hat das Sagen. So ist der Wolf anwesend, wenn die menschliche Gestalt wandelt, jedoch ist auch der Mensch anwesend, wenn der Wolf wandelt. Hier gibt es eine Ausnahme: Voll- und Neumond. Bei Vollmond regiert der Wolf, der Mensch verschwindet vollkommen und hat keinerlei Erinnerung. Bei Neumond verschwindet der Wolf, und der Mensch ist für einen Abend frei von tierischen Instinkten.
Auch Wölfe sind Nahkämpfer. Wenn der Mensch es schafft, den Wolf in sich zu bändigen oder gar zu brechen, kann er auch die Wolfsgestalt beherrschen. Kyle will exakt das lernen, denn sein Wolf ist stärker als andere. Sie haben viel Kraft, sind zum Menschen vergleichsweise schnell, im Vergleich zu anderen Wesen liegen sie bezüglich der Geschwindigkeit eher im Mittelfeld. Dafür haben sie ein extremes Durchhaltevermögen.
Die wölfischen Grundmerkmale wie Haarfarbe, Augenfarbe und Statur spiegeln sich im menschlichen Äußeren wider.


Name
Kyle Carnassial
(carnassial (tooth) [engl.] = Reißzahn)

Alter
junge 126 Jahre | äußerliche 20

Rasse
Werwolf

Charakter
Kyle ist ein kleiner Draufgänger. Je schneller, desto besser. Je gefährlicher, umso spaßiger. Da sein Wolf präsenter ist als bei anderen Werwölfen ermöglichen es ihm die tierischen Instinkte des Wolfes, solche Situationen zu händeln. Er ist nicht gut im Umgang mit Menschen und Emotionen, da ihm das Wesen des Wolfs oft dazwischenfunkt.
An sich ist er freundlich und nett, allerdings auch ein wenig laut und aufbrausend. Wenn er jemanden einmal in sein Herz geschlossen hat, würde er im Notfall ohne mit der Wimper zu zucken für ihn sterben.

Vorlieben
Da Alkohol den Wolf in ihm verwirrt, hat auch Kyle feststellen müssen, dass es keine gute Idee ist, solchen zu trinken. Kyle isst für sein Leben gern, vor allem Fleisch, und vor allem viel. Wie alle Gestaltwandler (so auch Riven) braucht er viel Nahrung und viele Nährstoffe, da es den Körper unheimlich strapaziert, sich zu wandeln. Er verwandelt sich gern, da es nicht annähernd so lange dauert, wie in Hollywood verbreitet, auch häutet er sich nicht, sondern es ist ein Moment voller Emotionen - und eines intensiven Schmerz, der Kyle daran erinnert, dass er mehr Mensch als Tier ist.


Stärken
Wildheit, Aufgeschlossenheit, Energetisch, Treue, Loyalität

Schwächen
Ungestüm, Dickschädel, Unüberlegtheit, Leichtsinn, Besitzergreifendes Verhalten, Empathieprobleme, kampftechnisch sehr geringe Reichweite, Gefährdung durch unzureichende Wandlunskontrolle


Aussehen
silberne Haare, hellgraue Augen,
1, 91 m groß, recht durchtrainiert
=> seine Wolfsgestalt ist ein riesiger, silberner, starker Wolf mit hellgrauen Augen

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6 Re: Mizuki und Pusteblume am Fr Aug 08, 2014 11:42 am

Kyle
Als mein Wecker klingelte, wühlte ich mich aus meinem Bett und grinste. Im Gegensatz zu meinen Klassenkameraden war ich einer der wenigen, die heute länger schlafen durften. Denn ich hatte mich angemeldet, um mal wieder einen Schwung Neue in Empfang zu nehmen. Das machte ich jedes Mal, wenn es hieß, dass Neue kommen würden. Denn hey - ich durfte zwei Stunden länger schlafen (Ohne Mist - halb sieben war mir einfach zu früh!) und hatte sozusagen frei heute. Die Einweisungen waren auch kein Problem - dauerten vielleicht hier mal ein Stündchen, da mal eins, aber ansonsten war es doch ganz entspannt.
Ich flitzte unter die Dusche und zog mich an, bevor ich in den Speisesaal düste. Ich verschlang ein paar Brötchen mit Wurst und ging mir die Reißzähnchen putzen.
Dann war ich auch schon fünf Minuten zu spät am Treffpunkt der neuen Ankömmlinge.
Sarah, die Menschenfrau aus dem letzten Jahrgang, stand bereits in schwarzer Jogginghose und schwarzem Top mit verschränkten Armen da und sah mich streng an. "Tut mir Leid."
Sarah hob den Arm, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, während der Bus abfuhr und die Neuen wie bedröppelt mit ihrem Gepäck dastanden. "Okay. Die Menschen folgen mir, Sarah, und der Rest von euch folgt Kyle hier. Ist ja nicht zu übersehen. Wer verloren geht, hat die ersten Strafdienste am Hals, ich erkläre nicht alles zwölfmal." Sie zeigte auf die verschiedenen Gebäude hinter uns. "Das dort hinten ist die Sporthalle der Menschen. Da hat alles, was kein Mensch ist, nichts verloren." Sie wanderte weiter mit der Hand. "Dort ist das Schulgebäude. Reguläre Schulfächer werden dort abgehalten. Die drei Häuser daneben sind die Internate, I, II und III. Im ersten findet ihr männliche Menschen und männliche Wesen. Im zweiten findet ihr weibliche Menschen und weibliche Wesen, das dritte wird menschentechnisch ausgelost und ist für geschlechtslose Wesen." Ein paar Flussgeister glucksten amüsiert. Diese Feierschweine.
"Falls einige von euch Menschen vor ausgebüchsten Wesen Angst haben sollte: ab einer bestimmten Uhrzeit sind die Menschenflure von den Wesensfluren abgeriegelt. Ihr kriegt alle Sicherheitstrainings und Ausbildungen, also hier auch die Warnung an die Wesen, uns nicht zu unterschätzen. Ihr glaubt es vielleicht nicht, aber ich mache Kyle in weniger als dreißig Sekunden platt." Ich zog eine Schnute. Musste sie mir das immer unter die Nase reiben? Scheiße. "Zudem sind alle Lehrer von hoher Dominanz und sorgfältig ausgewählt. Hohe Positionen, Alphatiere, keine Sorge, die Schüler werden kuschen." Sie winkte den Menschen, und ein Trott bewegte sich.
Ich grinste. "Okay. Unser Hauptaufenthaltsort befindet sich unter euch. Da unsere Ausbildung in viele verschiedene Richtungen erfolgt, brauchen wir sehr viel Platz, das würde oberirdisch auffallen." Ich stiefelte los, an den Internaten vorbei. "Im Erdgeschoss des Schulgebäudes findet ihr einen Speisesaal, der permanent geöffnet ist. Vor allem die Gestaltwandler brauchen viel Energie und noch mehr Nährstoffe, vor allem bei der Ausbildung. Aber auch der Rest kann natürlich zugreifen." Nach einer Tour, während ich noch über die Ausbildung der Menschen schwafelte, die ebenfalls zu einem starken Teil kämpferisch war, kamen wir wieder beim Gepäck an. "Die unterirdischen Räume werden euch je nach Bedarf gezeigt, dann sind wir morgen noch nicht fertig. Dann, Freunde der Sonne, des Mondes und der Sterne, ab in die Internate, auspacken! Waffen packt ihr bitte in die Geheimfächer im Schrank oder im Zimmer!"

Riven
Kyle sah interessant aus. Ich trat einfach spontan an ihn heran. Er grinste, und seine Zähne sahen irgendwie spitzer aus als die eines Menschen. "Rate richtig, und du kriegst einen Keks!" Ich schmunzelte. "Ein Werwolf?" Er zeigte mir einen erhobenen Daumen. "Entschuldigung, das fragen sie dich bestimmt alle-", er winkte ab. "Frag' ruhig." Ich nickte. "Du bist ziemlich groß. Bist du dann als Wolf auch so groß?" Er nickte. "Fellfarbe", er zupfte an einer Haarsträhne, "Augenfarbe", zeigte auf seine Augen, "und Körpergröße sind ähnlich bis gleich. Damit sich nicht die menschlichen Eigenschaften auf den Wolf auswirkten wie Sehschwäche oder eine geringe Körpergröße, wurde ich als Wolf geboren und viel als Wolf aufgezogen. Deshalb bin ich so ein Lulatsch." Wieder ein breites Grinsen, und ich lächelte. Er beugte sich zu mir hinab und schnupperte. "Vogelart?" Es war an mir, zustimmend den Kopf zu senken. "Harpyie." Er verzog den Mund. "Ihr Fliegekinder habt's gut, eure Kurse sind immer voll leer. Bei uns rennt immer alles und jeder mit." Er sah über mich hinweg. "Fluss- und Wald- und sonstwas für Naturgeister, ab mit euch ins dritte Internat! Euren Naturmist könnt ihr sonstwann abziehen!" Etwas hinter mir gluckerte missmutig. "Und du auch, husch, ab ins Haus."

Mein Zimmer war wirklich schön. Ich hatte erwartet, dass es in einer Kampfakademie nur Pressspanbetten gab, aber tatsächlich war es eine klassische Eleganz. Keine Schnörkel, keine Himmelbetten, sondern weiße, eckige, kantige Möbel, die robust waren und trotzdem schick. Gefiel mir! Ich stellte fest, dass ich einem Zweibettzimmer zugewiesen worden war. Die Schreibtische sahen gut aus, schön groß. Darauf konnte man sicher arbeiten. Ich suchte mir ein Bett aus und öffnete den vergleichsweise großen Schrank. Ich hatte keine Waffe, und suchte vergebens ein Geheimfach. Das würde ich mir wohl noch zeigen lassen müssen. Da würde ich meine Notizbücher drin verstecken, wenn ich hier nicht noch Waffen bekam. Ich war kein sonderlich talentierter Schreiber, ich schrieb einfach nur gern Tagebuch. Vor allem, um mir zu beweisen, dass ich nicht die Harpyie war, sondern die einfach nur ein Teil von mir.

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7 Re: Mizuki und Pusteblume am Fr Aug 08, 2014 12:42 pm

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Saphira

Es war bald soweit... Bald würde ich ein ganz anderes Leben kennenlernen. Ich war normalerweise nicht so der Abenteuer-Typ, aber dennoch machte es mich ziemlich neugierig, wohin mich der neue Weg führte und außerdem tat ein bisschen Abwechslung vielleicht auch mal ganz gut, immerhin hauste ich schon knapp 300 Jahre in meinem Haus und die meistens Sachen, die man sich selbst beibringen konnte hatte ich schon drauf. Wenn ich also wirklich noch was dazu lernen wollte, musste ich einfach auf dieses Internat gehen, auch wenn ich mich leicht davor ängstigte, was auf mich zukommen würde...
Ich ging schnell duschen und trank noch eine Tasse Tee, ehe ich noch mal rauf in mein Schlafzimmer lief und mein ganzes Gepäck kontrollierte, ob auch wirklich alles da war und nichts fehlte. Denn ich hatte mit Sicherheit keine Chance, einfach mal nach Hause zu laufen und es zu holen... Jetzt wo ich darüber noch ein bisschen länger nachdachte, überkam mich das Gefühl, wieder wie ein Vogel im Käfig gefangen zu sein. Aber vermutlich interpretierte ich da wieder einmal zu viel hinein. Natürlich gab es dort Regeln und gerade weil wir es auch mit Menschen zu tun hatten, mussten diese unbedingt eingehalten werden, da würden die für einen vergesslichen Geist wie mich auch keine Ausnahme machen...
Ein seufzen drang über meine Lippen und ich schnappte mir meine Koffer und meinen Haustürschlüssel, ehe ich das Haus verließ und noch mal abschloss. Dann verließ ich auch noch den Wald und ging zum vereinbarten Treffpunkt, wo schon nach kurzem warten, der Bus kam und mich und die anderen, die ebenfalls warteten abholte. Die Fahrt dauerte zwar etwas, aber schließlich kamen wir doch noch an und ich beäugte das „Internat“ oder eher „Trainingslager“, wie ich es so liebevoll (*hust.hust*) nannte gut. Denn ich neigte gerne mal dazu, mich zu verlaufen und das würde mir mit Sicherheit noch einige mal passieren...
Mein Blick huschte zu einem Mann mit grauen Haaren der ziemlich groß war. Dem Anschein nach war er schon länger hier. Ich hatte noch einige Fragen, aber dennoch stellte ich sie nicht, da ich ihn und das andere Mädchen nicht stören wollte. Außerdem wollte ich einfach nur so schnell wie möglich weg von den ganzen Leuten hier, da ich größere Massen an Menschen und/oder Wesen nicht mochte. Ich war halt durch und durch Einzelgänger, jedenfalls in den meisten Situationen.
Als wir mit der Besichtigung fertig waren, sah ich auf meinen Zimmerschlüssen und las die Zimmernummer. Dann ging ich zu dem besagten Zimmer und sah mich kurz um. Als ich drin stand, bemerkte ich schon das Mädchen von gerade eben, die sich mit dem Mann unterhielt. Nichts in diesem Raum erinnerte mich an zu Hause, da es hier ganz anders eingerichtet war, als bei mir, aber dennoch wollte ich mich nicht beschweren. Also legte ich einfach meine Koffer auf das freie Bett und sah mich noch etwas in dem Zimmer um, ehe mein Blick wieder auf dem Mädchen hängen blieb. „Hallo... Mein Name ist Saphira Crossfort... und wie es aussieht sind wieder beide Zimmergenossinnen“, sagte ich und versuchte irgendwie zu lächeln. Meine eigentliche geschwollene Redensart versuchte ich zu unterdrücken, da ich schon gehört hatte, dass sich im Laufe der Jahrhunderte sich einiges an der Sprache der Menschen und auch vieler Wesen was geändert hatte...


Lion

Ich verdrehte genervt die Augen, als meine Mutter sich scheinbar wieder Sorgen um mich machte. Pff! Und so etwas will sich eine Dämonin nennen... Ich verstehe hier wirklich niemanden mehr, aus meiner Familie! Ich war noch mit Abstand der „normalste“ -und bestaussehnste obendrauf- Mein Bruder war genauso ein Weichei! Ich meine wann war das, dass letzte mal her, dass er sich einen richtigen Kampf geleistet hat? Oder wenigstens eine kleine Prügelei? Nach 200 Jahren habe ich aufgehört zu zählen. Seit dem er eine Frau gefunden hatte, hatte er damit aufgehört. Das war doch wirklich zum kotzen! Aber naja..., wenigstens würde ich jetzt auf ein „schönes“ Internat gehen mit richtig vielen Weibern~ Ich hab echt Glück, ein Dämon und somit ein Wesen zu sein, denn dadurch würde es für mich einfacher sein die Menschen Lady's zu verführen, nicht dass ich es nötig hätte, aber diese Fähigkeit war doch wirklich herzlich willkommen.
Ich schnappte mir meine Koffer und verabschiedete mich noch von meiner Familie, ehe ich mich zu dem Ort begab, wo die Busse uns abholen kamen. Ich hatte es noch gerade so geschafft, 5 Sekunden später und ich hätte den ganzen Weg laufen dürfen...Bäh! Ich hatte nichts gegen Sport, aber auf gefühlte 200 Km laufen, mit so schweren Koffer konnte ich dann doch ganz gut verzichten und wäre auf meinem Weg eine Bar und eine Disco gewesen, wäre ich vermutlich niemals angekommen...
Der Bus hielt auf dem Schulgelände und ich sah mich kurz um. Die Weiber die aus den anderen Bussen stiegen sahen auch nicht gerade schlecht aus... Jap ich hatte einfach die perfekte Entscheidung getroffen, als ich mich dazu entschied, hierher zu kommen! Und mal ganz unter uns... den meisten Weibern von hier hatte ich mit Sicherheit auch einen gefallen getan~
Ich hörte der Tante nicht wirklich zu, da mir alleine schon ihre Stimme ziemlich auf den Sack ging, aber als sie meinte, dass sie den 'kleinen' Werwolf in 30 Sekunden erledigen könnte, wurde ich etwas neugieriger auf sie, ich stand darauf, wenn die Frau ein bisschen hartnäckiger war und sich wehrte, beziehungsweise es versuchte... Aber im Nachhinein lief sowieso alles wieder auf das selbe hinauf und zwar das ich meinen Spaß hatte... hehe...
Als wir endlich fertig mit der kleinen Besichtigunstour waren, ging ich auf mein Zimmer und schmiss meine Koffer auf das Bett, welches noch ziemlich ordentlich schien. Na super da musste ich mir doch tatsächlich ein Zimmer teilen... Und wo sollte ich bitte mit meiner nächtlichen Gesellschaft hin?! Ich konnte den da ja schlecht dabei zusehen lassen... Naja zur Not gabs dann halt mal einen flotten Dreier, dagegen hätte ich auch nichts dagegen. Ein schelmisches Grinsen zierte meine Lippen und ich sah mich nach meinem Zimmernachbarn um.

8 Re: Mizuki und Pusteblume am Fr Aug 08, 2014 1:54 pm

Kyle
Ich holte mir noch ein Eis aus dem Speisesaal und winkte fröhlich meinem Kurs zu, der gerade im Bio-Kurs vor sich hin motzte. Ich latschte in mein Internat, in den zweiten Stock und zum Ende des Flurs. Mein Reich! Yeah! Mit einem Tritt öffnete ich die Tür. Und ich war ganz allei-
"Scheiße.", brummte ich und nahm auf den Schock noch einen Löffel Schokoeis. Da saß ein Typ auf dem Bett, das das letzte halbe Jahr leer gewesen war. Dunkelrotes Haar, interessante Augenfarbe, interessante Male am Hals. "Och nee, oder? Hast du dich im Zimmer geirrt?" Ich seufzte, schmiss die Tür zu und ließ mich aufs Bett fallen. "Und ich hatte mich so daran gewöhnt, hier allein zu sein..." Ich vergrub mich in meinen Decken. Ich würde meine Musikanlage von seinem Tisch räumen müssen. Wohin damit? Und insgesamt, wohin mit meinem Zeug, das ich irgendwie im ganzen Zimmer ausgebreitet hatte? Wenigstens seinen Schrank hatte ich noch nicht in Beschlag genommen. "Okay, ignorier das. Ich bin Kyle. Wüsstest du, falls du mir zugehört hast, wenn nicht, auch nicht so schlimm. Kaum einer hört zu. Deswegen mach ich das immer." Ich schnupperte. Mal ganz abgesehen vom Äußeren gab er diese typische Duftnote ab, die Dämonen so an sich trugen. Erinnerte ein klein wenig an altes Leder... Geschmackssache. "Und du, o erhabener Dämon, bist wer?" Ich verzog den Mund. Scheiße. Die ganzen Unterlagen aus seinem Container unter dem Schreibtisch konnte ich nicht noch in meinen packen. Das würde nach einer Aktion schreien, die mir jedes Mal wieder gefiel.

Riven
Ich stützte gerade die Arme in die Seiten und überlegte, was man aus diesem Zimmer machen könnte - vielleicht ein bisschen Farbe an einer Wand? - als meine Mitbewohnerin hereinkam.
"Hey!", sagte ich lächelnd. "Freut mich! Ich bin Riven Scavenger. Riven oder Riv, wie es dir beliebt." Neugierig sah ich sie an. "Darf ich fragen, welchem Wesen du angehörst? Jetzt auf die Schnelle kann ich keines der typischen Wesensmerkmale bei dir ausmachen." Ein wenig hoffte ich, dass sie keine Dämonin war, denn die, die ich bisher getroffen hatte, waren alles Prollos gewesen, ganz wilde Typen oder richtig heiße Bräute. Ich war keine Maus, ich konnte sowas schon irgendwie ab und ließ mich nicht direkt unterbuttern, aber angenehm waren mir solche Persönlichkeiten eben nicht - und mit so einer zusammenzuwohnen fänd ich doch arg anstrengend. "Und, was hältst du davon, hier eine Wand zu streichen?", platzte es aus mir heraus. "Ich finde grün sehr schön. Grün für die Hoffnung und die Natur und-", ich bremste mich. "Tut mir Leid, ich bin etwas aufgeregt."; gestand ich ihr und musterte sie neugierig. Ihr schwarzes Haar war unglaublich lang - ich war neidisch, ihr Haar hatte wenigstens eine Farbe - und ihre Augen waren leuchtend rot. Nicht so schorfähnliches Rostrot wie meine, sondern richtig schönes leuchtendes Rot. Sie war relativ groß, größer als ich, und sehr zart und feingliedrig. Tatsächlich hatte ich auf den ersten Blick sehr viele mit vor allem gelben Augen gesehen, viele Gestaltwandler hatten diese Augenfarbe, und auch viele mit roten Iriden. Dann war ich hier wenigstens keine Abnormität mehr.

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9 Re: Mizuki und Pusteblume am Fr Aug 08, 2014 3:14 pm

Gast


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Saphira

Ich war ehrlich gesagt etwas erschrocken, als das Mädchen, welches sich als Riven vorstellte, so einen Schwung von Gefühlen aufzeigte, da sie bis eben noch ganz ruhig gewesen war. Als sie mich nach meiner Meinung zu dem grün in unserem Zimmer, an den Wänden fragte, sah ich mich erneut um und war leicht in Gedanken vertieft. "Ja ich denke grün passt hier ganz gut in das trostlose Zimmer rein...", sagte ich ruhig.
Ich drehte mich, als ich mich wieder gefangen hatte, zu ihr um und musterte sie genauer. Riven hatte graues Haar, welches mich an Sternenlichter erinnerte und vereinzelte Strähnen fielen ihr ins Gesicht und umrahmten ihr zartes Gesicht. Aufgrund ihrer Körpergröße wirkte sie auf mich sowieso schon ziemlich zart. Aber dennoch verriet mir ihre Aura und ihre Ausstrahlung, dass sie eine Gegnerin war, die man besser nicht unterschätze sollte...!
"Ich bin ein Geist und Ihr... Ehm... Ich meine Du?", fragte ich sie und sah ihr tief in die Augen, welche nur so funkelten.
Ich fand sie wirklich hübsch, aber ich konnte mir nicht vorstellen, welcher Rasse sie angehörte. "Achja... Würdest du gleich mit mir in den Speisesaal kommen? Ich kenne mich hier ehrlich gesagt nicht so gut aus und habe ein ziemliches kurzzeit Gedächtnis, was meine Orientierung angeht...", gestand ich ihr. Es war irgendwie seltsam... Normalerweise sprach ich nicht annähernd so viel wie gerade und schon gar nicht mit Fremden! Aber sie hatte irgendwas an sich, was mich meine Scheu anderen gegenüber, irgendwie vergessen ließ...

Lion

Ich sah zu dem weißhaarigen Typen und grinste leicht. "Bis zu dem Teil mit deinem Namen habe ich dir noch zugehört... Alles was danach kam eher nicht so", gab ich zu und musterte ihn weiter ausgiebig. "Hab gehört du bist ein Werwolf... Ich denke wir werden kein Problem mit einander bekommen", sagte ich und grinste noch immer. Mit Werwölfen verstand ich mich schon immer recht gut. Als er mich nach meinem Namen fragte, stand ich schließlich vom Bett auf und blieb vor ihm stehen, so das ich in seine -wirklich interessanten- Augen sehen konnte. "Mein Name ist Lion", stellte ich mich vor. "Schade das es keine gemischten Zimmer gibt... Solche Spießer!", murrte ich missmutig, doch ein seufzen konnte ich mir nicht unterdrücken. "Gibts hier irgendwo eine Möglichkeit zum Feiern?", fragte ich ihn. "Ich bin nicht so der Typ zum -zu Hause- rum gammeln..."
Erneut wanderte mein Blick durch das Zimmer, ehe mir eine Idee kam und ich noch breiter grinste. "Kommst du mit in den Speisesaal? Bei meinem Glück verlaufe ich mich eh wieder und ich habe echt keinen Bock durch die Gänge zu irren", erklärte ich ihm, ließ dabei aber aus, dass ich bein Lady's klar machen wollte. Ich hatte gehört das besonders Menschen viel Nahrung zu sich nahmen, daher würde ich gleich bestimmt die eine oder andere aus dem Bus wiedersehen~

10 Re: Mizuki und Pusteblume am Fr Aug 08, 2014 5:30 pm

Kyle
Ich grinste. "Alles klar, Lion. Hast du was gegen doofe Spitznamen?", fragte ich und stand auf. "Ich verteile manchmal welche, blöde Marotte von mir. Einfach ignorieren, nicht aufregen, sie versuchen seit knapp sechzig Jahren, mir das auszutreiben. Viel Spaß beim Feiern übrigens. Feiern bedeutet hier, sich ins Zimmer zu setzen und sich die Kante zu geben." Ich zog mein graues Shirt wieder glatt. "Kriegen wir hin. Zuerst allerdings muss ich dir sagen, dass ich deinen Container hier brauche." Ich zog ihn unter seinem Tisch hervor und stellte ihn bei mir neben den Schreibtisch. "Aber weil du ihn brauchen wirst, besorgen wir dir einen neuen, bevor wir mampfen gehen. Wenn du magst, kannst du zuschauen."
Ich spazierte aus der Tür in den ersten Stock. Ich spitzte die Ohren, und aha, da war es doch. Getobe, Gejaule, Geknurre. Sehr süß. Ich trat die Tür auf, und bläkte die Zähne, bevor ich ein Knurren losließ. Aber zack, saßen die vier Wölfe - noch recht kleine Exemplare - vor mir auf dem Boden. "Okay. Welcher von euch Welpen hat noch nicht ausgepackt?", fragte ich, und ein Junge wandelte sich. Den Stich von Neid ignorierte ich, aber das war ich mittlerweile gewöhnt. Jeder an dieser Schule konnte seinen verdammten Wolf besser händeln als ich, selbst die, die keinen hatten. Er war nackt, doch wir Werwölfe hatten uns da überhaupt nicht so. Nacktheit war für uns eine Selbstverständlichkeit. Fast überall standen Truhen oder Schränke mit Shirts und ausgeleierten Joggingshosen, falls wir uns verwandelten und zurückwandelten. Alle anderen Spezies waren da nämlich ein wenig pikiert. "Welcher ist dein Schreibtisch?" Stumm zeigte er auf einen, und ich ging mit ein paar Schritten hin und zog den Container hervor. "Gebrochen?", fragte ich die vier, und alle vier nickten. Ich sah die dünnen Narben auf dem Rücken. Ich hatte einige mehr, um genau zu sein fettere und mehr, aber das hatten sie aufgegeben. "Alter?" Er biss sich auf die Lippen. "Alle zwischen 20 und 25." Das entlockte mir ein Jaulen. Herrje.

Riven
Ich grinste. "Schön! Ich kann ja mal Kyle fragen, wo wir so etwas herkriegen. Farbe, meine ich." Ich sah ihr in die Augen, als sie mir antwortete. "Ein Geist! Wie aufregend, ich habe noch keinen getroffen." Ich trat mir verlegen auf die Füße. "Ich bin eine Harpyie." Ich verkniff kurz die Lippen, bis mir einfiel, was sie mich gefragt hatte. "Ohja! Natürlich, ich habe auch ziemlichen Hunger. Ich würde gern mit dir essen gehen." Um ehrlich zu sein klang das zwar wie ein Drittklässler, aber egal. Saphira schien zwar schüchtern - und aufgrund ihrer Ausdrucksweise schon ziemlich alt - aber trotzdem sehr lieb. "Und übrigens kannst du mit mir sprechen, wie es dir angenehm ist. Du musst dich nicht permanent zusammenreißen. Das wirst du im Unterricht schon genug müssen." Dann griff ich nach meiner Schlüsselkarte und dem Oldschool-Schlüssel. "Brauchst du noch etwas oder können wir?"

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11 Re: Mizuki und Pusteblume am So Aug 10, 2014 1:19 pm

Gast


Gast
Saphira

Ich nickte. „Ja, mach das“, sagte ich, als Riven sagte, sie würde Kyle nach etwas Farbe fragen. „Eine Harpyie also...“, sagte ich eher zu mir selbst. „Warum bist du denn so verlegen? Es ist doch nichts schlimmes daran... Ich finde die meisten machen sich eh zu viel daraus, welcher Rasse sie angehören. Dämonen werden zunehmend arroganter und solche Wesen wie Zombies leiden mittlerweile unter Minderwertigkeitskomplexen...“, gab ich stumpf dazu. Hoffentlich würden hier nicht all zu viele Dämonen rum rennen, denn von allen Wesen, waren sie diejenigen, die ich am wenigstens ausstehen konnte. Jedem Dämon dem ich begegnet war, war mir mehr als unsympathisch und im Verlauf meiner 316 Lebensjahre, waren das auch nicht gerade wenige. Aber wenn ich vermutlich nicht soweit abgelegen gelebt hätte, wären es vermutlich noch viel mehr gewesen.
Als Riven mich fragte, ob ich noch etwas brauchte oder ob wir losgehen könnten, dachte ich kurz nach. „Nein..., bitte Wartet...“, sagte ich und biss mir kurz auf die Zunge. Jetzt hatte ich schon wieder so förmlich gesprochen. Innerlich seufzte ich. Vielleicht würde ich mir das schneller abgewöhnen können, wenn ich mit Riven zusammen war, sie schien nicht so der Typ für geschwollene Redensart zu sein. Was ich auch überhaupt nicht schlimm fand, solange es nicht so ein Guetto-Ton war, wie „Yo“ oder „Alter, lass mal was rüber wachsen“ würde ich damit gut zurecht kommen.
Ich drehte Riven kurz den Rücken zu und lief zu meinem Bett, wo noch immer meine Koffer drauf lagen. Ich öffnete einen von ihnen und ganz oben drauf, war eine weiße Tasche. Ich kramte kurz herum, fand dann aber meine kleine Box. Ich legte die Tasche wieder zurück in den Koffer und lief zu Riven. „Jetzt können wir...“, sagte ich und nahm ebenfalls noch schnell meine Sachen, wie den Zimmerschlüssel beispielsweise und ging dann mit Riven durch die Gänge..., naja gehen ist wohl nicht das richtige Wort, es war mehr ein durch die Gänge irren. Wir mussten uns hier und da mal durchfragen und dabei wurde mir erneut bestätigt, wie arrogant manche Dämonen doch waren. Besonders drei Mädchen, mit einem knappen Outfit und gefühlten 3 Kilo Schminke im Gesicht, machten sich über uns lustig. Das jedoch ignorierte ich gekonnt und zog Riven einfach am Arm weiter. Normalerweise war es nicht meine Art, aber da ich Riven noch nicht ganz einschätzen konnte, wollte ich nicht, dass das ganze eskalierte.
Wir fanden nach wenigen Minuten schließlich doch den Speisesaal. Ich nahm mir nichts zu essen, sondern holte mir lediglich eine Tasse mit heißem Wasser, dann setzte ich mich an einen der freien Tischen und öffnete die kleine Box, in der ein paar Teebeutel drin waren. Ich tat einen von ihnen in meine Tasse und ließ den Tee etwas ziehen. „Möchtest du auch Tee? Es ist eine selbst hergestellte Mischung“, bot ich Riven etwas Tee an.

Lion

„Solange du das Echo vertragen kannst“, sagte ich frech grinsend, winkte dann aber ab. „Ne lass mal, ich warte hier auf dich“, sagte ich und schmiss mich auf mein Bett, während Kyle das Zimmer verließ. Ein seufzen drang aus meiner Kehle. Bis hierhin war das ganze noch wenig spektakulär und die Bedeutung vom Feiern, die sie hier hatten, war auch wenig amüsant. Aber was solls... ich hatte ja eh nicht vor mich hier an den Regeln zu halten, jedenfalls dann nicht, wenn sie mir nicht passten, dass tat ich schließlich nie und wenn jemand etwas dagegen hatte, sollte er ruhig kommen, immerhin scheute ich mich nicht, auch mal zuzuschlagen.
Ich starrte noch etwas die Decke an, ehe ich von weitem auf den Gängen Gerede vernahm. Als sich die Stimmen als weiblich herausstellten, wurde ich mit einem Schlag hellhöriger, nicht nur weil, wir uns hier im „Männlichen Bereich“ befanden sondern weil...Hallo?! Mädchen!! Da die Stimmen zunehmend leiser wurden, stand ich auf meinem Bett auf und ging in die Flure. Hinter einer Wand versteckte ich mich. Es waren drei Mädchen...Dämoninnen... Sie versperrte mir die Sicht auf zwei andere. Was ich jedoch noch gerade so ausmachen konnte, war dass die eine wohl schwarzhaarig und die andere wohl grauhaarig sein musste, den Rest konnte ich leider nicht erkennen... Schade...
Als die schwarzhaarige, offensichtlich die grauhaarige wegzog verzog ich leicht den Mund, da ich die beiden noch immer nicht erkennen konnte. Egal, dass würde sich mit Laufe der zeit eh noch ändern. Also ging ich seufzend und ziemlich gelangweilt wieder zurück auf mein Zimmer.

12 Re: Mizuki und Pusteblume am So Aug 17, 2014 3:23 pm

Kyle
Ich nahm den Container - gut, dass der Rollen hatte - wieder mit hoch und schubste ihn unter Lions Schreibtisch. Seinen, den ich bis obenhin vollgemüllt hatte, schob ich neben meinen eigenen. Vielleicht sollte ich mal aufräumen.... oder auch nicht. Sollte Lion halt zusehen, wie er mit einem Chaoten wie mir zurechtkam. Ich gähnte, und sah mich genervt im Zimmer um. Das war ja echt nervig. Nicht Lion, der konnte nichts dafür, sondern diese blöden Idioten, die mein Zimmer mitbesetzt hatten.
Egal. Während ich Schlüsselkarte und Schlüssel schnappte, zog ich meine Lederjacke über. "Wie gut, dass eines unserer Unterrichtsfächer Dominanz ist.", grinste ich. "Ich brauche nur einmal die Zähne fletschen, da rücken die Jüngeren alles raus, was ich will." Ich hielt inne und verzog den Mund. "Wobei wir auch hoffen müssen, dass die Älteren nie etwas von uns wollen werden. Da ist es nämlich dasselbe. Da kuschen wir dann und ziehen den Schwanz ein."
Das hatte rein praktische Gründe - denn sollte die Schule einmal angegriffen werden, konnten so die Erfahreneren die Jüngeren lenken und befehligen. Daher wurden wir in richtiger Dominanz ausgebildet. Ich wusste nicht genau, wie das bei anderen Wesensrassen funktionierte, aber jedes Junge kuschte unter den Älteren. Auch ich konnte nicht anders, als dem Abschlussjahrgang zu gehorchen. Das musste so funktionieren, denn ansonsten wären wir in einem Notfall in Gefahr.
Ich trat auf den Flur und sah die drei Dämoninnen, die hier ständig rumlungerten. "Hey, ich drei hässlichen Viecher.", bläkte ich und deutete auf die Tür. "Verschwindet. Euch will hier niemand sehen." Sie zeigten mir geschlossen den Finger, aber ich schnaubte nur. Ich drückte die Tür des Wohnheims auf. "Echt ey. Die sind hässlich wie die Nacht, und kreuzen ständig hier auf. Hol' die dir ja nicht ins Bett, wer weiß, welche Krankheiten du dir da einholst. Vielleicht sogar 'ne tödliche."

Riven
Mein Orientierungssinn ar eigentlich gar nicht so schlecht, aber Saphira schien mich in ihrer Euphorie auszublenden. Als sie mich, statt in das riesige Schulhaus in das viel kleinere Jungeninternat zog, versuchte ich es erneut. "Saphira, wir sind falsch...", aber nichts. Okay. Dann sah ich es als zweite Besichtigungstour, kein Problem. Ich war da nicht so.
Ich ließ mich an dem Tisch nieder, den Saphira ausgewählt hatte. Ich war keine große Esserin. Ich schupperte an ihrem Tee. "Oh, was ist es denn?", fragte ich. "Ich bin ein bisschen pingelig, was Tee angeht, deswegen frage ich erst.", sagte ich entschuldigend, bevor sie es falsch auffasste. Ich mochte spezielle Aromen überhaupt nicht, da wurde mir schnell übel von.
Ich kam auf ihre Frage zurück. "Naja, Celaeno ist nicht sehr nett.", sagte ich, ein wenig scherzhaft. "Damit komme ich immer nicht so ganz klar. Deshalb bin ich hier. Um über mich und sie zu lernen, und vielleicht ein wenig Einfluss zu nehmen."

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