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Gömchen und Kuraiko

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1 Gömchen und Kuraiko am So Jul 06, 2014 2:19 pm

Kuraiko

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Die Welten

Außer der uns bekannten Erde gibt es noch zwei weitere Welten, dessen Bewohner unsere Welt betreten können um hier ihren Krieg auszufechten. Und so fern wie man denkt sind diese Welten uns nicht, denn auch wenn wir sie niemals innerhalb unseres Lebens betreten können, sind diese beiden Welten die Orte an denen sich unsere Seele nach unserem Tod niederlässt und wo sie einen neuen Körper bekommt.
Wir sprechen vom heiligen Himmelsreich und dem dunklen Höllenreich.
Die eine Welt ist der anderen so verschieden wie sie nur sein kann. So sind auch Dämonen und Engel stehts verfeindet.
Doch nähern wir uns zuerst dem Höllenreich. Entgegen dem katholischen Glauben gibt es keine reine Feuerhölle, denn die Hölle ist wie die Welt selbst in viele verschiedene Bereiche eingeteilt. Es gibt verschiedene höhen Dämonen die über diese Bereiche regieren und dort herrschen. Einen groß Herrscher oder Höllenkaiser gibt es nicht, auch wenn etliche Dämonen es oft versuchten die verschieden Gebiete zu vereinen sind sie immer wieder gescheitert.
Doch ihnen ist eines gleich, denn Hass auf die Engelsgestalten bei denen von herausrangender Schönheit berichtet wird. Während die Dämonen als brutal und gewalttätig mit ihren vielen inneren Kriegen gelten.
Doch auch das Himmelsreich ist anders als in dem katholischen Glauben. Weder leben sie in den Wolken, noch gibt es den großen Herren in diesem Reich. Stattdessen ist das Himmelsreich eine Welt in der hohe Gebäude stehen und in dessen höhen sich das meiste abspielt. Man munkelt das es dort bereits schwebende Häuser gibt, alles was den Wolken sehr nahe kommt, doch auf den Wolken selbst könnte kein Stein halten. Dort herrscht im Gegensatz zur Hölle kein Krieg sondern ein wunderbarer ausgleich zwischen allen Engeln. Auch hier ist das Himmelsreich in Bereichen abgetrennt über die die Nachkommen der Erzengel herrschen. Sie treffen sich jedoch jedes Menschenjahr zu einer Konferenz um weiteres vorgehen zu besprechen. Dort läuft zwar auch nicht immer alles Harmonisch ab, aber es ist dem Frieden auf Erden um längen voraus.



Story

Wie schon erwähnt herrscht seid an beginn der Zeiten Krieg zwischen Hölle und Himmel. Engel die für die Liebe, den Frieden und die Harmonie stehen kämpfen Tag ein Tag aus gegen die brutalen bösartigen Ausgeburten der Hölle.
Natürlich gibt es immer wieder in ein paar tausend Jahrzehnten diese Romeo-und-Julia-Lieben, doch diese sind eher selten.
Die Dämonen haben es größtenteils auf die Nachkömmlinge der Erzengel abgesehen, deshalb trachten sie ihnen nach dem Leben, während die Engel im Gegensatz versuchen die jeweiligen Gebietsherrscher zu stürzen. Natürlich um jeweils den Gegner die mächtigsten Herrscher zu nehmen und damit Handlungsunfähig zu machen.
So kommt es dazu, dass der Herrscher der Höllensteppe seine Dämonen scharr ausschwärmen lässt um die beiden letzten weiblichen Nachkommen des Erzengels [NAME EINFÜGEN]  , deswegen will er sie umbringen lassen. Doch sein Angriff verläuft schief sowohl für Engel als auch für Dämonen.
So landet einer der Engel, die Beschützerin in der Menschenwelt und wird dort ihrerseits von einer Dämonen erwartet, während die andere Engelsfrau im Reich des Herrschers landet, der ihren Tod befahl. Um ihr zu verwehren wieder ins Himmelsreich zu kommen schließt der Dämonenfürst das Höllenporal unwissend das er so seiner rechte Hand den Weg zurück versperrt. Doch nicht nur die Dämonendame sitzt in der Falle, denn auch der Engelsfrau ist es verwehrt zurückzukehren, da sich das Himmelsportal nach dem Angriff ebenfalls geschlossen hat.
Während also die Dämonendame und die Engelsfrau auf der Erde zurückbleiben und sehen müssen wo sie bleiben, hat der Dämonenfürst seinen Spaß mit der anderen Engelsfrau, die nicht über ihre Abstammungslinie aufgeklärt wurde.



Steckbriefvorlage[/center]

Code:
[center][color=beliebige Farbe]Name:[/color]
[i][/i]
[color=beliebige Farbe]Alter:/Geburstag:[/color]
[i][/i]
[color=beliebige Farbe]Größe/Gewicht:[/color]
[i][/i]
[color=beliebige Farbe]Charakter:[/color]
[i][/i]
[color=beliebige Farbe]Vorlieben:[/color]
[i][/i]
[color=beliebige Farbe]Abneigungen:[/color]
[i][/i]
[color=beliebige Farbe]Sonstiges:[/color]
[i][/i]
[color=beliebige Farbe]Fähigkeit:[/color]
[i][/i]
[color=beliebige Farbe]Aussehen, als Mensch[/color]
[img][/img]
[color=beliebige Farbe]Aussehen, als Dämon oder Engel[/color]
[img][/img][/center]



Zuletzt von Kuraiko am Di Jul 08, 2014 8:08 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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2 Re: Gömchen und Kuraiko am So Jul 06, 2014 4:20 pm

Kuraiko

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Admin
Name:
Sarafina "Fire"

Alter:/Geburstag:
345 (19)/ 31.10

Größe/Gewicht:
1, 78m/ 68kg

Charakter:
Sarafina könnte man, als durch und durch böses Mädchen beschreiben, was ja auch stimmt, da sie eine Dämonin ist. Sie macht, was sie will und das bekommt sie immer, egal ob sie es durch einen Hinterhalt oder Gewalt bekommt, sie bekommt es. Auch, wenn sie Herrscherin des Feuerreiches ist (daher auch der Name Fire) nimmt sie ihr Leben auf die leichte Schulter und macht sich nicht viel aus Regeln oder ähnlichem. Sie lebt einfach so, wie sie es für Richtig hält. Von keinem lässt sie sich etwas sagen, mal abgesehen von Luzifer persönlich und sie liebt es mit anderen zu spielen.

Vorlieben:
Wie schon erwähnt liebt Fire es mit anderen zu spielen und das in allen Formen. Manchmal findet sie es lustig, wenn sie die Leute nur verwirren kann, aber manchmal benutzt sie die Leute auch für ihren persönlichen Spaß.
Außerdem feiert sie unwahrscheinlich gerne. Öfters geht sie auch in die Menschenwelt, um dort ihren Spaß zu haben, denn es ist leichter für sie, wenn sie sich in ihrem menschlichen Körper betrinkt.
Zudem findet sie es auch ganz amüsant, wie sich die Menschen aufführen, solange sie nicht so etwas, wie Glück oder ähnliches verspüren.


Abneigungen:
Wie man es wahrscheinlich schon ahnen konnte...Sarafina hasste Langeweile, denn für sie muss alles immer aufregend sein und sollte es das mal nicht sein, dann will man ihr nicht über den Weg laufen, da sie dann ungenießbar ist und sich die Zeit damit vertreibt irgendwen zu quälen.
Zudem kann sie es nicht ausstehen, von irgendwem Befehle zu erhalten.


Fähigkeit:
Fire ist nicht ohne Grund, die Herrscherin des Feuerreichs, denn sie kann perfekt mit Feuer umgehen. Egal, ob es um das herstellen oder bändigen des Feuers geht, sie beherrscht es. außerdem hat sie an ihrem Schwanz einen Stachel, welcher bis jetzt jedes Material durchstoßen hat. Meistens benutzt sie ihre Hände um Feuer entstehen zu lassen, da es für sie am einfachsten ist. In ihrer Menschen Gestalt kann sie lediglich eine kleine Flamme erzeugen. Dafür hat sie aber in ihrer menschlichen Gestalt immer eine Körpertemperatur von 40 Grad, was ihr aber ganz gelegen kommt, da sie ungerne friert.

Aussehen, als Mensch


Aussehen, als Dämon



So sieht man sie nur sehr selten, da sie diese Verwandlung nicht gerade attraktiv findet

_______________________________________________________________________

Name:
Mia Enoor

Alter:/Geburstag:
17 (bald 18)/ 2.8

Größe/Gewicht:
1,75m/60kg

Charakter:
Mia ist ein normales Durchschnitts Teenager Mädchen. Sie ist weder besonders schüchtern, noch ziemlich extrovertiert. Wie jeder andere Teenager geht sie gerne feiern auch, wenn sie sich anfangs im Hintergrund hält und etwas Zeit zum auftauen braucht. Zu ihrer eigenen Meinung und ihren Idealen stet sie immer, doch redet sie nur über jene, wenn man sie auch danach fragt. Das einzige, wo sie etwas mehr Probleme mit hat, als andere Mädchen, sind mit Jungs. In ihrer Nähe stellt sie sich immer tollpatschig an und bringt oft auch nicht mehr, als ein Stottern heraus. Einzige und allein gegenüber ihrem besten Freund kann sie sich Klar ausdrücken

Vorlieben:
Mia ist unwahrscheinlich gerne draußen. Sie liebt es einfach in der Natur zu sitzen, selbst wenn es regnet. Oft beobachtet sie die Natur oder Tiere einfach nur und versucht aus ihnen schlau zu werden, denn sie ist ebenfalls in Biologie interessiert und versucht so alles in ihrer Umgebung zu verstehen, was mit Biologie zu tun hat.
Außerdem liest sie wahnsinnig gerne Bücher, oft trifft man sie auch im Park an, wo sie mal wieder ein Buch liest. Doch ganz im Gegensatz zu ihrem Charakter stehen die Bücher, welche sie liest, denn sie ließt eher düstere Bücher, wo es oftmals um die kranke Psyche eines Mörders geht.  



Abneigungen:
Mia hasst Ungerechtigkeiten, da sie einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat. Obwohl sie meistens zurückhaltend ist, so kann sie es nicht unterlassen sich einzumischen, wenn jemand unfair behandelt wird.
Außerdem kann sie absolut nichts mit Lärm anfangen, denn sie hasst dieses Ohrenbetäubende Gefühl. Deshalb geht sie auch nicht gerne in die Disko und auf Partys.
Nebenbei mag sie auch keinen Sport, da sie sich immer zu tollpatschig anstellt.



Sonstiges:
trägt immer ein Amulett mit sich:
http://cdn.shopify.com/s/files/1/0335/5861/products/il_570xN.575273207_k5nd_grande.jpg?v=1394572000
Das Amulett hilft dabei, ihre Fähigkeiten zu unterdrücken, was sie aber nicht weiß.
Anders, als ihre Schwester hat sie die Fähigkeiten ihres Vaters übernommen. Doch davon weiß sie nichts. Sie weiß gar nichts über ihr Dasein, als Engel. Aber an ihrem achtzehnten Geburtstag wird sich das ändern, denn spätestens dann entfaltet sich die Magie eines jenen Engels.


Fähigkeit:
Da sie die Fähigkeiten ihres Vaters übernommen hat sind ihren Fähigkeiten geeignet für den aktiven Kampf in der ersten Reihe. Mit Hilfe ihrer Kräfte kann sie Lichtblitze entstehen lassen, welche den Gegner auch pulverisieren können, wenn dieser aus der Hölle kommt. Allerdings muss man Jahre trainieren, um so ein hohes Level der Lichtmagie zu beherrschen. Außerdem kann sie Energiebälle erzeugen und auf ihren Gegner feuern. Wie für einen Engel üblich hat sie Flügel. Diese Fähigkeiten haben keine Auswirkung auf ihren menschlichen Körper

Aussehen, als Mensch


Aussehen Engel



Zuletzt von Kuraiko am Di Jun 28, 2016 7:42 pm bearbeitet; insgesamt 8-mal bearbeitet

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3 Steckbrief Azazel & Ariel am So Jul 06, 2014 7:54 pm

Name
Azazel
•Großfürst Azazel•

Alter|Geburtstag
ca. vor 5800 Menschenjahre wurde Azazel zum Dämon | er wurde geboren, als man die Geburtstage noch nicht zählte
•Uralt•

Größe|Gewicht
in seiner wahren Gestalt ist er 2 Meter groß und das ist noch relativ klein, als Mensch jedoch ist er ca. 1.85 m groß | da er komplett aus Luft besteht hat er kein Gewicht, doch in seiner wahren Gestalt wiegt die Rüstung ca. 100 kg und mit seinem menschlichen Körper bringt er gerademal 40 kg auf die Waage
•kaum Gewicht und Masse•

Charakter
Das Azazel Großfürst der Hölle ist sagt eigentlich schon das meiste über ihn aus. Denn um Großfürst zu werden musste er Macht und Gerissenheit beweisen, doch auch als Herrscher muss er sich behaupten, denn ihm trachten außer den Engeln noch Dämonen, die seinen Platz einnehmen wollen, nach dem Leben. Dazu ist Azazel der perfekte Herrscher, der sein Volk mit eiserner Faust fest im Griff hält. So ist er eiskalt wenn es um sein Urteil geht und kann schnell entzürnt werden. Wenn er einmal wütend ist, dann wird sein Zorn von einer Zerstörungswut begleitet und irgendjemand muss sterben. Doch solange man auf der richtigen Seite steht kann man mit Azazel gut Kirschen essen. So lädt er gerne zu großen Feiern, Festessen oder auch mal zu gemütlichen Spielabenden ein. Azazel kann auch verlieren, so das man bei einem Sieg gegen ihn nicht die Angst haben muss den Kopf zu verlieren.
Jedoch gibt es neben all diesem Trubel auch dunkle Seiten, Azazel vertraut nämlich keiner Seele auch wenn es für die anderen oft aussieht als hätten sie ihn auf seiner Seite. Der Luftdämon hat nämlich mit der Zeit große Angst vor einem Verrat bekommen, seid dem einmal seine ehemalige rechte Hand versuchte ihn zu stürzen.
Doch dahinter kommt kein Dämon so einfach, denn Azazel weiß wie er die Personen um sich herum manipulieren kann, damit sie denken, er fresse ihnen aus der Hand und sich in Sicherheit wiegen.
Neben dem Misstrauen hat sich eine weitere Eigenschaft bei ihm eingebürgert. So ist der Herrscher über die Maßen Eifersüchtig, deswegen überleben die Frauen an seiner Seite auch meist nicht lange und trotz seinem Alters verspürt er immer noch eine Leidenschaft und Luft nach dem weiblichen Geschlecht, die keine Dämonenfrau zu stillen vermag.

•Charismatisch und doch sehr Misstrauisch•

Vorlieben
Azazel hat wie viele Dämonen eine Vorliebe für Frauen. Allerdings endet jedes weibliche Geschöpf das mit ihm ins Bett steigt tot. Eine weitere Vorliebe hat der Großfürst für Frauen mit Flügeln, er verehrt sie gerade zu und zieht daher Dämonenfrauen mit Flügeln, vor allem Succuben, normalen Dämoninnen vor.
Zusätzlich liebt er ebenfalls wie viele Dämonen die Folter von anderen Wesen.
Doch seine geheime Liebe gilt dem Stier, er findet dieses Tier so beeindruckend, dass er beschloss sich eine Zwischenform anzulegen in der er Hörner und Hufe wie ein Stier Besitz und damit seine Lieblingsteile des Stiers.

•Liebt die Macht•

Abneigungen
Azazel hasst das Element Erde. Er kann zwar auch Wasser und Feuer nicht leiden doch die Erde hasst er. Er fühlte sich von ihr bedroht und bedrängt. An Tagen an denen das Gefühl der Bedrohung am größten ist, verlässt Azazel sein Domizil und steigt in Höhe Lüfte auf um dort den ganzen Tag zu verbringen.
Auch für Pflanzen kann er nichts abgewinnen, so gibt es außer auf den Steppen die Gräser und auf den Feldern Anbaupflanzen keine anderen Pflanzen in seinem Gebiet. Vor allem kletter- und Schlingpflanzen sind verboten und müssen vernichtet werden.
Desweiteren hasst der Großfürst jegliche Krabbeltiere. Ja man wird es nicht glauben können, doch der Herrscher über die Luft hat panische Angst vor Insekten und Kleintieren die nahe der Erde leben. Wie andere die Angst vor Spinnen haben, sind ihm Krabbeltiere verhasst.

•Hasst das Element der Erde•

Sonstiges
In der Zeit seiner "Jugend" übernahm Azazel die Herrschaft über sein Gebiet in dem er den damaligen und veralteten Herrscher tötete. Mit der sich ausbreiten Reichweite seiner Magie vergrößerte Azazel die Grenzen seines Gebietes bis er an die Grenzen seiner Magie stieß.
Sein Domizil liegt im Zentrum seines Gebietes um dem sich im gleichmäßigen Abstand die Grenzen seines Gebietes anschmiegen. Azazels Reich ist also rund und er hat von seinem Domizil aus die Macht über alle seine Gebiete zu wachen.
Er war seid einer sehr langer Zeit nicht mehr in der Menschenwelt, da er sein Reich nicht alleine lassen konnte. Lässt sich aber immer von Dämonen aus dem Erdenreich beliefern, oder schickt seine rechte Hand um ihm zb. Menschenfleisch zu besorgen.
Das gesamte Gebiet über das Azazel herrscht ist von seiner Macht getränkt und jeder der sein Reich betritt bemerkt sofort die Anwesenheit des Herrschers, selbst wenn er gerade über die Grenze getreten ist. Im Gegensatz dazu bemerkt auch Azazel die Anwesenheit eines Fremden sofort, sobald man in seine 'Aura' eintritt.

•großer Herrscher•

Fähigkeit
Azazel ist der Herrscher über die Luft. Praktisch besteht er aus diesem Element und kann es somit sehr leicht rufen. Seine Magie überträgt sich über die Luft und er hat in seiner wahren Gestalt die Reichweite seines gesamten Gebietes. Seine Magie kann er nicht dazu benutzen um Stürmen zu erzeugen, aber kann sie nutzen um Stürme oder Tornados im Keim zu ersticken. Dafür kann er die Luft um sich herum und innerhalb von Personen oder Dingen kontrollieren. Er kann seine Fähigkeit gut dazu nutzen um andere mit ihr zu foltern. Deshalb sterben Verräter in seinem Gebiet scheinbar ohne Außeneinwirkung, obwohl Azazel natürlich liebend gerne foltert.
Ihm ist es mit seiner Kraft ebenfalls möglich Dinge von sich zu stoßen in dem er Windstöße abschickt und schweben zu lassen. Etwas schweben zu lassen ist der eher aufwendige Teil seiner Magie, da es eine durchgängige Konzentration gebraucht. Gerade da durch, dass Azazel in seiner wahren Gestalt den schwersten Silberstein in der Form einer Rüstung um sich herum schweben lässt, zeigt von was für einem gewaltigen Ausmaß seine Kraft in Wirklichkeit ist. Wozu Azazel nicht im stand ist, ist seine Gestalt zu zerteilen, denn auch wenn er nur aus Luft besteht, kann er keinen Teil seiner Magie benutzen um sich zu teilen und an zwei Orten gleichzeitig sein.
Seine größte Schwäche ist das Element der Erde. Es ist das Element welches niemals und egal mit welcher Anstrengung auch, mit seinem Element verbinden wird. Es ist das Gegenelement zu Luft und angeblich die einzige Chance Azazel zu töten.

•Element der Luft•

Aussehen Mensch

Aussehen Zwischenform

Aussehen Dämon

Azazel besteht in seiner wahren Gestalt nur aus einer Verdichtung des Luft um die er einen Rüstung aus dem robusten Silberstein trägt. Durch diese Luft aus der er besteht kann man für Azazel gefahrlos durchlaufen, er ist jedoch ohne die Rüstung nicht unsichtbar sondern sehr sichtbar. Eigentlich braucht er diese Rüstung auch nicht, er trägt sie jedoch als Zeichen seiner Macht.
Seine Zwischenform hat er sich zugelegt, da er den Stier verehrt. In dieser Form hat er einen stattlichen Körper, der dem eines Menschens ähnelt und lies sich dazu noch Hörner und Hufen wachsen.
Seine rein menschliche Gestalt ist jedoch nicht ganz so prunkvoll wie die anderen beiden sondern eher schlicht gehalten und zum untertauchen in den groben Massen gedacht. Einzig und alleine durch die leuchten blauen Augen, die die Fenster zu seiner Seele darstellen sollen fällt er noch auf.
Die Leuchtkraft in seinen menschlichen Augen oder auch bei seiner Zwischenform bei Hufen und Hörnern haben noch eine andere Funktion, sie zeigen wie viel seiner ursprünglichen Kraft Azazel in dieser Form zu Verfügung stehen. Während er in seiner Zwischenform über ein drittel seiner Kraft verfügt und damit noch immer einen ganzen Saal ausfüllen kann, kann Azazel in seiner menschlichen Form nur die Luft in seiner unmittelbaren Nähe beeinflussen. Ein weiterer Grund also warum Azazel seid langen nicht mehr die Erde besuchte ist der, dass er in seiner menschlichen Form nicht nur schwach sondern auch verletzlich ist.
Die Zwischenform jedoch dient dazu, dass Azazel sich mit Dämonischen Frauen vergnügen kann ohne zu viel seiner Macht aufzugeben, denn in seiner wahren Gestalt ist Azazel leider zu viel Luft, als das es möglich wäre eine Frau zu beglücken.

•Die Wahre Gestalt birgt seine wahre Macht.•




Name
Ariel Michael
•abstämmig von Michael•

Alter|Geburtstag
20 Menschenjahre | 3.4.
•noch sehr jung für einen Engel•

Größe|Gewicht
1,60 m | 57 kg
•sehr klein•

Charakter
Ariel ist sanft. Einen sanfteren Engel gibt es kaum. Sie ist noch jung und naiv, hat die härte der Welt noch nicht wirklich gesehen und wird oft als süß abgestempelt.
Dafür ist sie ehrgeizig und verfolgt große Pläne, vor allem möchte sie gerne den Weg als Guardian einschlagen. Mit ihrer Laufbahn fängt sich bei ihrer jüngeren Schwester an. Die nichts von ihrer Abstammung weiß und daher vor Dämonischen Angriffen beschütz werden muss.
Wenn etwas schief läuft, dann macht sich Ariel schnell Vorwürfe und ist von ihrer Schuld überzeugt. Sie ist ziemlich schnell verunsichert und fremden gegenüber sehr schüchtern. Doch auch bei dem den sie näher kennt kommt sie nicht ganz aus sich heraus. Hat zu große Angst sonst verstoßen zu werden und sorgt sich sogar um ihr eigenes seelenwohl wenn sie mal schlechte Gedanken hat. Sie ist einfach zu gut für diese Welt und diesen Krieg.

•sanftes Geschöpf•

Vorlieben
Ariel liebt die Musik. In jeder Form oder Farbe. Sie spielt daher Harfe oder auch Flöte wie es sich für einen Engel ziert. Doch in der Menschenwelt lernte sie die Gitarre kennen und ist seit dem her von dem Instrument verzaubert. Sie versucht es sich zur Zeit selbst bei zubringen. Natürlich kann sie auch singen wie ein junger Vogel.
Da Ariel von Michael abstammt ist sie eine gute Kämpferin. Doch hier bevorzugt sie das Schwert als Waffe. Natürlich kämpft sie eher ungerne, aber trainiert trotzdem sehr fleißig.
Alles an Tieren was flauschig ist kann sich nicht vor ihr retten wobei sie sich immerzu einbildet sie hatte einen Draht zu Tieren.

•Musik ist ihre Leidenschaft•

Abneigungen
Ariel hasst spitze Dinge. Der Gedanke sich an etwas zu schneiden oder zu stechen macht sie nervös. Wahrscheinlich sind es ihre heilqualitäten die sie eigenen Verletzungen so empfindlich gegenüber machen. Aber bei Wunden anderer hat sie keinerlei angst und kann sie ganz normal heilen, es macht ihr sogar Spaß ihre heilgabe einzusetzen.
Außerdem hasst sie es gegen jemanden zu kämpfen. Sie macht es nicht gerne und hat oft das Gefühl sie seien zu schwach für ihren Gegner. Sie hasst es von allen Seiten süß genannt zu werden und nicht für voll genommen zu werden.

•spitze Dinge jagen ihr Schauer ein•

Sonstiges
Ariel stammt von der Linie des Raphaels und des Michaels ab, da ihre Mutter von Raphael abstammt und ihr Vater von Michael. Sie übernahm den Namen ihres Vater doch die Kraft ihrer Mutter.Sie hat eine kleine Schwester, sie die beschützt, da sie die komplette Macht des Vaters erbte muss sie besonders beschützt werden so wurde bei ihrer Geburt entschieden das es besser sei sie wüsste nichts von ihrer Abstammung. Ariel selbst wurde erst mit 18 eingeweiht jedoch bereits vorher zum Guardian ausgebildet
•Familienmensch•

Fähigkeit
Sie stammt von Michael und Raphael ab, deswegen hat sie die Heilungsmagie als größte Magie, kann aber auch gut kämpfen. Lichtmagie ist ihr aber verwehrt und sie kann nicht darauf zurück greifen. Ihre Heilungsmagie übt sie über die Hand aus, in dem sie die Hand auf die verwundete Stelle legt und damit Blutung stoppt und Gewebe neu bildet. Allerdings ist sie nach dem Heilungsprozess immer sehr erschöpft und wird schnell müde.
•Heilerin•

Aussehen Engel
sanft

beschützend

In ihrer menschlichen Gestalt sieht sie aus wie in ihrer Engelsgestalt nur dass sie keine Flügel am Rücken hat. Eigentlich hält sie sich viel lieber in der menschlichen Gestalt auf, da die Flügel sie oft behindern und stören. Man trifft sie viel öfter ohne statt mit Flügel an.
Bei Ariel entscheidet man auch noch zwischen sanft oder beschützend. Denn in der beschützend Funktion ist sie darauf trainiert zu kämpfen und keine Schwäche zu zeigen, allerdings ist sie immer in der Ausbildung zum Guardian und kann daher die beschützend Form nicht so lange aufwärts erhalten wie sie gerne würde. In ihrer sanften Form trifft man sie oft mit einem Musikinstrument oder beim singen an. Manchmal kann man sie auch mit Tieren beobachten, in dieser Form ist sie gefahrlos weiß sich aber trotzdem zu wehren. In ihrer sanften Form kann sie auch leichter die heilmagie anwenden und wird nicht so schnell müde. Ihre menschliche Form hat jedoch keine Auswirkungen auf ihre Fähigkeiten.

•größere Kraft liegt in ihrer sanften Form•

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4 Re: Gömchen und Kuraiko am Mi Jul 09, 2014 8:28 pm


Der Herrscher über das Gebiet der Steppe hatte sich gut vorbereitet. Nachdem er nun Jahre lange in Ruhe und Frieden lebte, hatte er sich nun auf Ratschlag seiner rechten Hand aus dem Schatten gezogen und wollte einen Anschlag auf das Himmelsreich verüben.
Zu diesem Zweck hatte er sich mit anderen Gebietsherren zusammen geschlossen und nun saß die Runde von drei Herrschern inklusive seiner rechten Hand an dem großen Eichentisch, der extra für diesen Anlass aufgestellt worden war und sonst nur für die großen Feiern diente.
Während die drei Herrscher bereits auf ihren Plätzen ruhten, schritt Azazels rechte Hand vor ihnen auf und ab, dabei gestikulierte er wild mit der Hand herum und gab den Lagebericht ab.
"...Die beiden Töchter des Engel Michaels werden ungeschützt sein, da sie sich zum Zeit des Angriffes im Menschenreich befinden werden. Sie werden ungeschützt sein und ehe sie sich versehen, meine Herrschaften, werden die Bälger der Michael Linie tot sein.", beteuerte er zum Schluss. Azazel wand seinen Blick ab.
Irgendwas an dem Plan gefiel dem Herrscher über die Steppen trotzdem nicht, vielleicht die Tatsache, dass er von dem Anschlag nicht viel mitbekommen würde, da nur drei Dämonen mitgehen würden. Da er selber seinen Posten nicht verlassen konnte, waren nur seine rechte Hand, Sarafina, die Herrscherin des Feuerreiches und irgendein Dämon von Bengour dem Herrscher über die Wüste, der wie Azazel selbst das Element der Luft kontrollierte.
Azazels Blick ging von dem Starren zu seinen Geschäftspartnern zurück. Sein Blick glitt zu Sarafina, die er schon alleine wegen ihrer Flügel sehr begehrte und schätze. Warum sie nicht mir ihm im Bett landete war ihm allerdings eine frage, ob sie nun anders orientiert war, wie man munkelte oder ob sie ihr Leben schätze er wusste es nicht.
Von den spitzen der Knochenflügeln, die ihn jedesmal wieder verzauberten, wenn er sie traf, blickte er zu Bengour. Der Dämon hätte glatt sein Bruder sein können, gäbe es unter Dämonen Geschwister. Doch Bengours Fähigkeiten unterschieden sich nicht nur deutlich von Azazels sondern auch sein aussehen. Denn Bengour hatte ihm Gegensatz zu ihm einen festen Körper. Zwar hatte Azazel einst für dieses Gespräch seine Zwischenform angenommen, die Form die er selbst kreierte und mit den Prachtteilen eines Stiers verband, doch auch in dieser Form war er viel mehr Luft, als der Leibesfüllige drachenähnliche Bengour.
"Wer wird auf der Erde die Mission leiten? Doch wohl nicht sie.", fragte Bengour gerade abschätzend die rechte Hand Azazels. Doch bevor der Dämon antworten konnte verbot Azazel ihm mit einer Handbewegung den Mund.
"Nein.", lies er seine Stimme sanft über den Saal erklingen. "Er hätte natürlich nicht die Handhabung dazu, unsere Liebste Sarafina wird einzig und allein die Befehlsgewalt haben.", säuselte er und warf Sarafina einen sanften Blick zu.
Dabei konnte er das Misstrauen Bengours nur zu gut verstehen, denn auch Azazel selbst würde hinter jeder Handlung anderer direkt einen Verrat vermuten.
Er war sogar ziemlich froh das nicht seine rechte Hand das sagen hatte. Sonst würde er wieder ein Verrat vermuten.


Leicht wie eine Feder ließ sie sich zurück fallen und rollte unter dem herunter sausenden Stab mit einer rückwärts Rolle hinweg.  Den zweiten schlag, der auf sie zu raste, parollierte sie mit ihrem eigenem Stab, zu dem sie gerollt war.
"Aus der defensive raus Ariel.", rief ihr Lehrer vom Rand zu und Ariel stand unter dem Druck mit dem ihr Gegner ihren Stab bearbeitete auf.
Seid dem der Kampf angefangen hatte, hatte sie nach einem passenden Punkt gesucht bei dem sie aus der defensive rauskam und in den Angriff kommen würde. Aber er war nicht gekommen und Ariels Gegner schien nicht müde zu werden mit dem Stock auf ihren zu kloppen. Das dumpfe Klong erfüllte den Raum bereits seid zehn Minuten. Und statt ihrem Gegner wurde sie langsam müde, so war ihr doch der Stab aus der Hand geschlagen worden als sie ihn nur anders hatte greifen wollen. Nur durch diesen Fehler hatte sie das riskante rückwärts Manöver ausführen müssen.
"Konzentrier dich!", schrie der alte Mann Ariel nun von Hinten an. Sie war ihm immer näher gekommen und gleich würde ihr Gegner sie in die Enge treiben. Sie bemerkte den Schlag den er nach unten andeutete zu spät und der Stab des Gegners traf sie mit voller Wucht am Arm. Ariel flog endgültig aus dem Ring, in dem sie sowieso nur noch einen Fuß hatte.
Leicht verärgert nahm sie den Helm ab. "Was sollte das? Ich war doch sowieso schon draußen  ", grumelte sie sich in ihren nicht vorhandenen Bart.
Ihr Gegner tat es ihr gleich und nahm sich seinen Helm ebenfalls ab. "Immer dasselbe mit dir Ariel du gehst einfach nicht auf Angriff. "
Die Meeresblauen Augen des Engels blitzen sie an und er fuhr sich durchs Gold gelbe Haar.
na wie sollte man sich denn auch da konzentrieren, wenn einem der Schwarm gegenüber stand?, fragte sie sich innerlich und bremste dann jedoch ab. Jonathan breitete seine Flügel aus und steckte sich. Auch in seinem Arm würde er morgen vom muskelkater geplagt werden. Er war Rechtshänder obwohl der Meister der beiden immer wieder betonte das Jonathan viel mehr Kraft in seine Schläge stecken konnte wenn er, wie Ariel, das schwer beidhandig fasste.
Doch dann warf Jonathan ihr immer einen Verschmitzten Blick zu und fing an zu lachen. Doch außerhalb des Trainings interessierte er sich leider recht wenig für Ariel, die stundenlang für ihn schwärmte.
Ein zucken in ihren Händen verriet die ruckverwandlung in die sanfte Gestalt und Ariel ließ sie gewehren. Selbst wenn sie so für Jonathan unsichtbar war, sie mochte diese Gestalt mehr.
Der Meister im Gegenteil war ganz und gar nicht glücklich. "Ariel, du musst noch viel üben. Du musst angreifen nicht dich immer verteidigen. Du gehst sonst die Gefahr ein zu verlieren, es bringt nichts auf die Schwäche des Gegners zu warten. "
Anschließend nach der predigt seufzte der alte schwer. "Ich wünschte du würdet morgen nicht alleine auf die Erde gehen nur Mia und du."
Ja das stimmte, es war das erstemal das nicht einer der anderen Guardians mitkam um noch Mia zu beschützen. Ariel war schon fast aufgeregt bei dem Gedanken.
Jonathan hatte das Gespräch mitbekommen und mischte sich nun auch mit. "Was soll schon groß passieren? Ich meine es weiß ja niemand wer Mia wirklich ist."
Der alte man funkelte den blonden an, der sich nun auch zurück verwandelte. "Es wissen schon viel zu viele. "
"Na und wie sollen die Dämonen davon schon Wind bekommen?"
Die drei wussten nicht, dass die Dämonen schon Wind davon bekommen hatten und zusätzlich noch wussten das morgen ein geeigneter tag für einen Angriff war. Tatsächlich hatte die Gabe des alten Meister der Hellsichtigkeit doch mal etwas nützliches verlauten lassen.

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5 Re: Gömchen und Kuraiko am Do Jul 10, 2014 11:33 am

Kuraiko

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Admin
Sarafina
Ich ließ meinen Blick durch den Saal gleiten, während Azazels rechte Hand uns von dem Plan erzählte, die beiden letzten Nachkommen Miachaels endlich zu töten. Auf der einen Seite war ich schon verwundert gewesen, als ich eine Einladung zu diesem Treffen erhalten. Naja, was hieß hier Einladung? Es war mehr ein fester Termin bei, welchem ich sterben würde, wenn ich nicht kommen  würde. Außerdem war ich auch nicht so dumm eine Einladung des Großfürsten abzulehnen. Noch hing ich etwas an meinem Leben. Aber das war nicht der Grundm wieso ich so verwirrt war, sondern ging es mir viel mehr darum, dass Azazel plötzlich plante einen Kampf oder eher gesagt ein Attentat auf das Himmelsreich anzettelte. Schon seid Jahren hielt er sich im Hintergrund und plötzlich wollte er den Frieden beenden. Mein Blick fuhr zu Azazels rechte Hand und mir war sofort klar, dass diese es gewesen war, welche Azazel dazu geraten hatte, dass die passende Zeit für ein Attentat gekommen war.
Da bemerkte ich aus den Augenwinkeln Azazels Blick, welcher auf meinen Flügeln lag. Kaum eine Sekunde später trat ein freches Grinsen auf mein Gesicht. Wie auch alle anderen Höllenbewohner wusste ich von Azazels Vorliebe für Flügel und er war auch gewiss kein Mann, welchen ich von der Bettkante stoßen würde, aber leider gab es da einen kleinen Haken...denn, wie schon erwaähnt hing ich an meinem Leben. Deshalb suchte ich mir lieber ein anderes Abenteuer fürs Bett, als Azazel zu verführen.
Doch ich hatte nicht länger Zeit darüber nachzudenken, denn Azazel erklärte gerade, dass ich wohl das Sagen, während der Mission hatte. Ich hörte, wie Bengour nach Luft schnappte, was mich aber nicht wunderte, denn er war kein großer Fan von mir, seit ich ihm eine Frau vorgezogen hatte. Eine Dämonenfrau versteht sich. Aber was sollte ich dazu schon groß sagen? Er hatte es eben einfach nicht drauf. Selber Schuld. Ich grinste Bengour an und streckte ihm die Zunge entgegen ehe ich mich an Azazel wandte und lächelnd säuselte: „Ich fühle mich wirklich geehrt, dass ihr mein Großfürst mir diese Aufgabe erteilt.“ Viellicht war Azazel auch klar gewesen, dass ich eh nicht auf Bengour oder seine rechte Hand hören würde und hat deswegen mir die Befehlsmacht erteilt. Einzig und allein auf Azazel hörte ich und deswegen auch nur, weil er stärker war, als ich und weil er der Großfürst war. Aber eigentlich war mir der Grund auch egal, hauptsache ich hatte das Sagen.
Trotzdem fragte ich mich, wieso er mir mehr vertraute, als seiner rechten Hand, schließlich war es eher selten bei uns, dass man einem Herrscher die Macht erteilte, als seiner rechten Hand. Vielleicht lag es daran, dass ich eine Frau war oder daran, dass er weiß, dass ich keine Lust darauf habe Großfürst zu werden. Der Job war mir viel zu anstrengend. Da lebte ich leiber weiterhin so, wie ich jetzt lebte. Das war definitiv entspannenden und ruhiger. Mal ganz abgesehen von so viel Verantwortung. Nein, nein, da reichte mir die Verantwortung, welche ich jetzt schon, als Herrscherin über das Feuerreich hatte.

Mia
Ich kniete gerade neben meiner Mutter in der Erde und zupfte Unkraut. Heute wollte sie sich mal wieder etwas um den Garten kümmern. Obwohl etwas hieß bei ihr volles Programm, denn sie war leidenschaftliche Gärtnerin. Ich für meinen Teil interessierte mich eher für Kräuter und nicht für Blumen. Doch da Ariel heute wieder bei ihrem Training war und ich nichts besseres zu tun hatte, habe ich mich meiner Mutter angeboten ihr etwas zu helfen. Tja, und so saß ich hier nun, bei fast 30 Grad in ihrem Beet und zupfte Unkraut.
Noch wusste ich nichts davon, dass sie nicht meine richtige Mutter war und dass auch mein Vater gar nicht mein richtiger Vater war. Aber das würde sich in ein paar Tagen ändern. Nur, dass ich noch nicht wusste, dass bald mein ganzes Leben Kopf stehen würde, man mich aus meinem vertrauten Alltag reißen würde und ich bald die Hölle auf Erden erleben würde. Jedenfalls mehr oder weniger die Hölle auf Erden, denn so genau wusste ich nicht, wo sie sich befand, aber ob irdisch oder nicht spielte vorerst auch keine Rolle.
„Und Mia weißt du schon, wie du deinen Geburtstag feiern möchtest?“ fragte mich meine Mutter lächelnd, während sie gerade dabei war irgendwelche neuen Blumensamen einzupflanzen. Leider konnte ich auf ihre Frage hin nur den Kop schütteln und sagen: „Nein, eigentlich noch nicht. Vielleicht gehe ich in eine Bar oder so.“ Mein Vater nervte mich schon den ganzen Tag damit, was ich denn sobald ich achtzehn war alles machen könnte. Doch für mich war das eher ein ganz normaler Tag und auch nichts so besonderes. Viel mehr würde ich dann auch nicht machen. Zwar durfte ich dann ohne Eltern Auto fahren, aber zum Beispiel Alkohol trank ich fast nie und auch rauche ich nicht. Also so viele neue Freiheiten würde ich auch nicht dazu bekommen. „Ja, das hört sich doch gut an,“ lächelte meine Mutter, denn sie verstand mich schon eher darin, dass ich mich nicht dauernd durch irgendwelche Diskos Saufen oder Tanzen wollte. So arbeiteten wir noch eine Stunde weiter ehe meine Mutter endlich die erlösenden Worte sagte: „So, ich denke für heute haben wir genug gemacht.“ Erleichtert fuhr ich mir durchs Haar und erhob. Sobald ich stand musste ich mich erst einmal strecken, da mein Rücken ganz steif geworden war.
„Ich bin mal duschen,“ verabschiedete ich mich lächelnd von meiner Mutter und ging rein, während sie mir noch ein „In einer Stunde gibt Abendbrot,“ hinterherrief. Kurz hob ich die Hand, damit sie wusste, dass ich sie gehört, aber sebst wenn ich sie nicht gehört hätte, so hätte ich gewusst, dass es Abendessen gab, denn es gab immer pünktlich um halb acht Abendessen.
So ging ich kurz in mein Zimmer und suchte mir etwas neues zum anziehen raus, was aus einer schlichten Sport-Short und einem ebenso schlichten Top bestand. Dann ging ich ins Badezimmer und stieg unter die wohltuende Dusche. Am Anfang stellte ich das Wasser auf kalt, da es sich wunderschön auf meiner erhitzten Haut anfühlte. Das war bei mir schon immer so. Andere konnten kaltes Wasser nicht leiden, aber wenn es so heiß, wie heute war, dann genoss ich das kalte Wasser auf meiner Haut. Erst nach neun weiteren Minuten stellte ich es etwas wärmer und begann meinen Körper und meine Haare einzuseifen. Ja, so eine Dusche tat auch einfach mal gut. Entspannt seufzte ich auf. Doch irgendwann musste ich auch mit dem Duschen aufhören. Also verließ ich die Dusche und zog mich gelassen an ehe ich mir meine Haare kämmte, sie aber noch offen ließ, damit sie an der Luft trocknen konnten

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6 Re: Gömchen und Kuraiko am Do Jul 10, 2014 6:52 pm


Azazel tat als hätte er das kindische Verhalten von Sarafina nicht gesehen und rief sich stattdessen noch einmal in den Kopf, dass sie doch ein ordentliches Stück jünger war als er. Sollten die beiden Herrscher vor ihm doch Spaß daran haben sich gegenseitig verhöhnen zu wollen.
Als sich die Herrscherin über das Feuerreich für die Übertragung der Befehlsgewalt bei ihm bedankte in einem Ton, der ihm nicht gefiel wedelte er bloß abwehrend mit der Hand herum. "Das ist keine Ehre, ich habe lediglich, der höchstgestellten Person des Trupps die Macht gesichert wie es sich gehört."
Entzückt von seiner Hand glitt sein Blick auf seine Hand, die im Gegensatz zu seinen Füßen recht menschlich war. Er betrachtete die graue Haut, die sich über seine Finger spannte und entdeckte kleine Falten um seine Fingerknöchel herum. Mit einem kleinen Lufthauch glättete er seine Haut und straffte sie. Das Geheimnis seiner makellosen Haut, sowohl auf den Händen, als auch im Gesicht.
Bengour stellte sich als außerordentlich neugierig heraus und fragte bereits seine nächste Frage. "Woher wissen wir eigentlich, dass diese beiden Mädchen Engel sein sollen?", fragte er und deutete auf das Foto von den Zwei Mädchen, die sich in den Armen lagen und glücklich in die Kamera lächelten. Azazel wand seinen Blick von der Hand ab und leitete ihn zu seiner rechten Hand. Ein Zeichen dafür, dass er sich zu schade dafür sah zu antworten.
"Aus einer sicheren Quelle wissen wir, dass es sich bei den beiden Mädchen um die Nachkommen der Michael Linie handelt.", antwortete er eher ausweichend.
Bengour wollte sich damit aber nicht zufrieden geben und ließ stattdessen eine Hand auf den Tisch donnern. "Wer ist diese sichere Quelle? Können wir ihr trauen?", sein Stimme polterte gleichzeitig mit der Hand los und tönte durch sonst leeren Saal.
Azazels rechte Hand sah unsicher aus, der Bursche war in seiner menschlichen Gestalt und Angst stand auf sein Gesicht geschrieben. Doch selbst wenn Bengour einen Angriff gestartet hätte, hätte Azazel ihn aufgehalten.
Hin und wieder war es jedoch mal wieder gut, dass man dem noch relativ jungen Dämon zeigte wo er hin gehörte und wer ihn beschützte. Eigentlich zweifelte der Großfürst meist selbst an seinen misstrauischen Gedanken, da wo der Junge noch grün hinter den Ohren war. Der Dämon der die Stelle als seine rechte Hand inne hielt, war ihm so loyal wie keine seit langem mehr. Doch dass konnte sich schnell ändern wie Azazel hatte miterleben müssen.
Die Jugendliche Dummheit des intelligenten Dämons konnte ihn irgendwann zu dem Gedanken veranlassen, er sei seinem Herren gewachsen und könne ihn stürzen. Töricht.
Immer noch in dem Moment, sah der junge hilflos zu Azazel. "Unser Informant will seine Identität nicht preisgeben.", sagte Azazel an seiner Stelle. Doch Bengour war immer noch nicht zufrieden und zweifelte laut an dem Plan.
Das war dem Großfürsten genug und seine Augen formten sich zu schlitzen. Mit einem einfachen Blick gelang es ihm, Bengour zu Recht zu weisen, so dass der Dämon verstummte.


Nachdem Gespräch mit dem Meister entließ er seine beiden Schüler und Ariel ging zurück in den Umkleidenraum. Sie war das erste mal alleine für Mia verantwortlich, das rührte daher, das im Himmelsreich alles für ihren achtzehnten Geburtstag vorbereitete wurde. Volljährigkeit bei Engeln bedeutete immer ein großes Fest denn durch die Volljährigkeit entfalteten sich bei einem Engel die volle Kraft. Für Mia, die dann zum ersten mal erfahren würde, dass sie ein Engel war, dass es überhaupt Engel und Dämonen gab, war das ganze Himmelsreich in Aufruhr. Ihre Schwester, war ganz wie Ariel selbst die Tochter des Nachkommen von Michael. Dem höchsten der Erdengel. Durch einen Unfall waren Mutter und Vater getötet worden und ein Plan designet worden, dass die beiden Engel in der Menschenwelt überlebten. Ariels Kräfte jedoch waren nicht wie bei Mia unterdrück worden und sie war beim kleinsten Anzeichen für ihre Engelskräfte ins Himmelsreich geholt worden.
Das war mit sechs gewesen und so war das Himmelsreich für die weißblonde bereits eine zweite Heimat.
Ariel schlüpfte aus ihrem Trainingsanzug und sprang unter die Dusche. Obwohl sie gerade nur ausgewichen war, war sie ordentlich nass geschwitzt geworden. Ein paar Minuten stand sie nur einfach so unter der Dusche und lies das Wasser über ihren Körper laufen. Beobachtete es wie es über ihre Brüste den Bauch und dann die Beine hinab auf den Boden lief.
Ariel liebte wie ihre Namensvetterin, die Meerjungfrau, das Wasser. Zwar schwamm sie nicht gerne aber ihr Duschen dauerte ewig. Irgendwann nahm sie sich dann doch das Shampoo und das Duschgel, die in Cremedosen abgefüllt in der Dusche standen. Sie liebte die Körperpflegeprodukte der Engel. Danach war die Haut so weich wie nie, ohne jemals Body -Lotion benutzen zu müssen und ihre Haare dufteten nach Himmelsreich.
Ein paar Minuten später dann stieg sie auch endlich aus der Dusche und zog sich an. Ihr normales Zeug, ein weißes Top, das gerade bis zum Bauchnabel ging und noch frei über den Bauch schlabberte und einen schwarzen Minirock, auf die Leggings verzichtete sie bei dem warmen Wetter das zur Zeit auf der Erde herrschte, auch die Stulpen die sie sich über die Arme zog blieben in ihrem Rucksack, nur das Stachelhalsband, dass sie wirklich immer trug holte sie noch aus dem Rucksack.
Ein kurzes schnuppern an der Rückseite des Halsbandes genügte und sie verzog die Miene. Das billige Leder hatte sich mit der Zeit mit schweiß vom Hals voll gesogen und stank danach. Mit spitzen Fingern und einem bedauernden Gesichtsausdruck entsorgte sie das Halsband.
Als sie aus der Umkleide trat wartete dort schon Jonathan. Auch er hatte geduscht und roch unglaublich gut nach seinem Duschgel. Sein Duft erfüllte den ganzen Raum, beinahe hätte sie schwärmerisch geseufzt wenn er nicht so gelangweilt geschaut hätte.
"Komm, ich soll dich noch zum Portal und bis nach Hause bringen. Bis morgen früh bin ich noch in der Basis, danach bist du auf dich selbst gestellt.", erklärte der gut aussende Engel.
Ariel nickte und gesellte sich zu ihm. Jedoch ohne weiter zu sprechen, er schien bereits gelangweilt und sie wollte ihn nicht noch mehr langweilen.

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7 Re: Gömchen und Kuraiko am Fr Jul 11, 2014 2:52 pm

Kuraiko

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Kaum hatte ich die Badezimmertür geöffnet, da flog mir auch schon ein unwiderstehlicher Duft von Essen wieder. Anders als in den meisten Familien kochte bei uns der Vater von Ariel und mir. Aber hey, solange es schmeckte, war es mir eigentlich recht egal, wer das Essen machte und er machte wirklich super leckeres Essen. Anhand des Duftes versuchte auszumachen, was er heute kochte. Als ich den Duft erkannte, bekam ich fast Herzchen-Augen, denn er machte eins meiner Lieblingsgerichte. Penne Bella Italia. Ich war sowieso ein riesiger Fan von Italien, vor allem die Italienische Küche gehört Ausgezeichnet. Außerdem wer konnte schon etwas gegen Nudeln sagen? Nudeln waren immer gut, egal zu welchem Anlass. Auch in den edelsten und teuersten Restaurants gab es Nudeln. Also gingen Nudeln immer. Vor allem, wenn der eigene Vater dazu noch so eine sußer gute Soße kochte. Einfach göttlich. Dafür hatte sich sogar der harte Tag mit dieser Hitze im garten gelohnt. Bei uns wurde immer Abends gekocht, da meine Eltern tagsüber meistens arbeiten, Ariel und ich in der Schule sind, Ariel Training hat oder wir viel für die Schule lernen müssen. Beziehunsgweise musste ich viel für die Schule lernen. Gerade für Mathe und Physik. Die anderen Fächer waren bei mir kein Problem....Okay, das ist eine Lüge, denn ich bin auch noch miserabel in Französisch, aber was soll's? Dafür stehen ich in den anderen Fächern zwischen eins und zwei. Das reichte schon aus für einen guten Abschluss und ich wollte ja später weder Dolmetscher noch Architekt oder so werden. Also waren meine kleinen Schwächen auch nichts schlimmes, wovon mein Leben abhing.
Das Rufen meiner Mutter holte mich aus meinen Gedanken und ich schüttelte kurz den Kopf. Ich musste mir wirklich abgewöhnen mich immer so in meinen eigenen Gedanken zu verlieren. Das könnte irgendwann noch einmal Böse enden und das wollten wir ja nicht.
So machte ich mich auf den Weg nach unten in die Küche, in welcher es noch besser roch. Grinsend schaute ich meinem Vater über die Schultern, weshalb er Lachen musste: „Jetzt geh erst einmal zu deiner Mutter, du kriegst ja noch Essen. Wir müssen auch noch auf Ariel warten.“ Kurz verzog ich mein Gesicht zu einer Grimasse und grummelte gespielt beleidigt: „Na, gut.“ Doch dann trat mein altbekanntes Lächeln wieder an seine Stelle und ich verschwand mit diesen Worten zu meiner Mutter, welche schon im Esszimmer auf mich wartete. „Was denn?“ fragte ich sie lächelnd. „Könntest du bitte den Tisch decken? Ich muss noch Duschen,“ meinte sie und auch wenn es, wie eine Frage klang wusste ich, dass sie ein Nein nicht akzeptieren würde. Deswegen nickte ich, „Klar kann ich machen, umso schneller gibt es Essen.“ Meine Mutter lachte kurz und ging dann nach oben ins Badezimmer, um auch endlich Duschen zu können. So begann ich den Tisch zu decken. Sobald ich fertig war, setzte ich mich an jenen und wartete sehnsüchtig auf das Essen und auf meine Schwester, damit ich endlich das Essen bekam. Ich fühlte mich gerade so ein bisschen, wie in dieser Überraschungsei Werbung, wo man den Kindern ein Überraschungsei vor die Nase legt, sie es aber nicht Essen dürfen, bis die Mutter wieder da ist, nur um ein zweites zu kriegen. Ja, das traf es ganz gut, so fühlte ich mich.

Es gefiel mir, dass Azazel sogar aussprach, dass ich hier die höchstgestellte Dämonin war, mal ganz abgesehen von ihm selber, versteht sich. Natürlich war mir auch klar gewesen, dass ich nach Azazel die meiste Macht besaß, aber das noch einmal aus den Worten des Großfürsten zu hören war eine Wohltat für meine Ohren. Mit einem triumphierenden Grinsen sah ich zu Bengour, welcher irgendetwas unverständliches grummelte. Gerade wollte ich etwas erwidern, aber da wechselte er schnell das Thema und wendete sich wieder an Azazel und seine rechte Hand. Doch bei seiner ersten Frage, verdrehte Sarafina nur die Augen und meinte abschätzig zu Bengour: „du solltest ja wohl die Fähigkeit besitzen die Töchter des Erzengels Michael zu erkennen, oder bist du dafür noch zu jung?“ Wir Dämonen bekamen unsere Kraft und Macht mit dem Alter, also umso älter der Dämon umso stärker war er. Tja, und Bengour war eben jünger, als ich, weswegen ich ihn gerne ärgerte. Anscheinend war er sogar so jung, dass er Engelsmagie nicht einmal in seiner näheren Umgebung spüren konnte.
Plötzlich donnerte er auf dem Tisch rum und Azazels rechte Hand schien, als wollte sie am liebsten weinend wegrennen. Leise kicherte ich ehe ich aufsprang und zu Azazels rechter Hand flog. Hinter ihm landete ich und schlang meine Arme von hinten um seine Brust ehe ich in Bengours Richtung säuselte: „Aber, Aber, mein lieber Bengour. Das ist doch noch lange kein Grund so auszurasten. Du verschreckst den Kleinen noch, stimmt's Kleiner?“ leise kicherte ich und meine Schwanzspitze fuhr über seine Haut, aber ohne einen Kratzer zu hinterlassen. Grinsend quittierte ich, dass er unter meinen Berührungen eine Gänsehaut bekam.
Dann ließ ich wieder von ihm ab und ging zurück zu meinem Platz, wo ich mich entspannt draufsetzte, doch Bengour schien wohl bald die Beherrschung zu verlieren. Sollte er nur, ich war stärker, als er und Azazel auch. Anscheinend reichte es Azazel auch, denn er gab nur eine knappe Erklärung ab ehe er Bengour anfunkelte, was reichte, damit Bengour endlich leise war.
Dann wandte ich mich an Azazel und fragte ihn: „Sollen wir uns noch heute auf den Weg machen? Dann können wir uns einen plan zusammenlegen und uns etwas mit der Landschaft vertraut machen. Außerdem müssen wohl die anderen beiden noch etwas auf der Erde üben, um sich in ihre kraftvollste Verwandlung zu verwandeln.“ Naja, und ich wollte mir heute Abend noch ein männliches Menschlein angeln oder ein weibliches, vielleicht auch beides, um mir die Nacht etwas zu versüßen, aber das musste ich Azazel nun wirklich nicht auf die Nase binden, sonst würde es noch zu der Diskussion kommen, wieso ich mich nicht mit ihm vergnüge, was ja ganz offensichtlich war. Wenn er nicht immer alle töten würde, würde ich mich schon auf den Großfürsten einlassen, denn dieser Stierkörper hatte schon seinen Reiz, aber das war mir mein Leben nicht wert. Azazel erinnerte mich immer an eine Gottesanbeterin, nur das dort im Tierreich, sie ihn nach dem Akt tötete und nicht andersrum. Aber wir waren Dämonen, da war schon einmal die ein oder andere Sache anders. Doch auf der Erde wäre Azazel definitiv eine weibliche Gottesanbeterin gewesen.

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8 Re: Gömchen und Kuraiko am Mo Jul 14, 2014 10:04 pm


Die Herrin über das Feuerreich dürfte auch nicht wissen wer der Informant genauso war, schließlich war das geheim. Auch wenn Azazel ihn nie getroffen hatte hatte er mit ihm geredet. Trotzdem dürfte man nachdem man richtig hinsah zumindest bei einer die deutliche Spur der engelsmagie spüren. Die weishaarige und etwas ältere war eindeutig eine geübte Magierin. Wenn man die Sicht der Dämonen anwendet, die die Welt auf das gröbste und wichtigste beschränkte: die Magie; sah man selbst auf dem Foto die weiße Aura das Mädchen und die Magie die sie umgab auch wenn sie noch nicht so geübt war sie einzusetzen. Bei der anderen könnte man schon eher an ihre Herkunft zweifeln. Doch das geübte Auge sah die dünnen strahlen reiner Magie die auf ihrem Körper austraten und seid jeher ein Zeichen für die lichtmagie war. Wehe dem der über die Magie des Schattens herrschte, das Mädchen war stark auch wenn sie selbst nichts von ihrem Schicksal wusste. So war es doch vollkommen ungewöhnlich das man einem Engel verschwieg ein Engel zu sein und sie fast vollkommen schutzlos bei den Menschen zu lassen so wie es morgen der Fall sein würde.
Eigentlich dürfte er nichts davon wissen. Azazel blickte wieder in die normale Sicht und betrachtete das Foto. Doch man hatte sie verraten aus Hass. Hass den es unter Engeln gab. So war sie von einem gefiederten mensch selbst zum Tode verurteilt. Oder war es nur eine Falle für sie? Azazel hob das Foto auf vom Tisch und sah über den Rand des Fotos zu Sarafina. Wenn jemand in die Falle tappen würde, dann wären es nur sie und seine rechte Hand auf jedenfall ersetzbar. Obwohl Azazel selbst schon gerne von ihrem Körper gekostet hätte.
So wie sie gerade seine rechte Hand umschlang wurde er glatt eifersüchtig. Doch merkte man ihm seinen Gedanken nicht an so war seine Bewegungen weiterhin geschmeidig und nicht abgehackt. Wenn er nicht wollte das jemand etwas von ihm mitbekam dann bekam er es auch nicht mit.
Der Großfürst stand auf, da es ihn nervös machte wenn jemand anders außer ihm stand und sofort überragte er die Dämonin was ihn sogleich wieder beruhigte.
"Ich denke ebenfalls das es eine gute Idee ist, wenn ihr schon gleich aufbrecht, aber bedenkt, dass ihr nicht auffällig sein dürfte bevor der morgen angeschlagen hat. Noch ist ein fähiger Engel zur Stelle, was sie erst mit dem morgengrauen ändern wird. "
Azazel machte eine Pause und stolzierte zu Bengour. "Es ist also vielleicht besser wenn ihr als Menschen geht und euch ruhig verhaltet."
Ein blich zu seiner rechten Hand zeigte, dass dieser schon übereifrig nickte, weil er wusste was kam. Azazel schlenderte an Bengour vorbei weiter zu Sarafina. "keine Verwandlungen! "
Schließlich war er bei ihr angekommen und beugte sich vor. "Wenn du wieder da bist, dann vergnügen wir zwei uns mal.", raunte er ihr zu und grinste zuversichtlich. Wahrscheinlich würde es eh nicht dazu kommen, aber er wollte es ausgesprochen haben. Der Blick des Dämons streifte ihre Flügel. Diese Flügel waren einfach zu schön, als dass man sie nicht beachten konnte. Sie würden sich einfach reizend in seiner Sammlung machen.


Das Portal zu betreten war einfach und es kam einem nur so vor als würde an durch einen weißen hellen Strahl gehen und schon ist man auf der anderen Seite.
Auf der Erde. Jonathan streckte sich zuerst und Ariel selber grinste. Jeder andere Engel streckte sich fühlte sich frei nicht mehr unter der ungeheuren last der Flügel zu leiden.
Doch die meisten vermissten sie genauso schnell wieder wie sie sie los geworden waren.
"Und wieder keine Flügel. ", klagte Jonathan schon jetzt, als würde ihn die Menschen Gestalt stören. Ariel hingegen war dankbar nicht die last der Flügel tragen zu müssen und mied es ihre Engelsgestalt anzulegen. Selbst beim Training oder eher gerade beim Training trug sie sie nie. Deswegen nur war eben das Manöver mit der rückwärtsrolle möglich gewesen. Sie nannte es mit dem menschlichen Körper lernen zu kämpfen ihr Meister nannte es Verrat an die Flügel. Doch er stimmte ihr zu wenn sie mit dem Argument kam, dass sie auf der Erde ihre Flügel auch nicht tragen konnte.
"Jonathan? ", Ariel wand sich zu dem blonden Engel. Seine blauen Augen fanden sofort die ihre und ein fragenden Gesichtsausdruck erschien gefolgt von einem genervten "Was"
"Bringst du mich bis zu Tür?", fragte Ariel und hielt dem Blick nicht stand. Der Typ war älter als sie. War 25 und für sie war er der Held.
Für ihn war sie wahrscheinlich nur eine kleine Schwester was sie mal wieder zeigte, als er ihr den Kopf tätschelte. "Ja mache ich kleine.", seufzte er und öffnete das Tor.
Ariel hoffte bei dieser Aktion bloß das beim klingeln ihre Schwester, der sie schon so oft vom total tollen Jonathan erzählt hatte, die Tür öffnete. Endlich würde sie sich ein eigenes Bild von ihm machen können, da Ariel selber keines hatte. Keines ohne Flügel was sie Mia hätte zeigen können.
Jonathan hob die Hand und klingelte für sie. Ariel zog die Tasche etwas enger an sich und hob den Blick von der Treppenstufe zur Türe.
"Warum habt ihr einfach keinen verdammten Schlüssel oder öffnest du die Tür mit engelsmagie? ", fragte Jonathan sichtlich genervt und Ariel zuckte mit den Schultern. Er wusste den Grund genau.
Ein paar Minuten später öffnete dann tatsächlich Mia die Tür. Ariel strahlte sie überglücklich an. "Mia Jonathan. Jonathan Mia.", stellte sie die beiden vor und der blonde wollte gerade erwähnen, dass er bereits wusste wer vor ihm stand als ihm einfiel das er nicht wissen konnte wer Mia war.
"Freut mich dich kennen zu lernen. ", sagte er und streckte Gentleman mäßig die Hand hin, mit seinem Blick jedoch ermordete er ariel auf jede erdenkliche Art. "Ich komme nie wieder mit dir.", schien sein Blick zu sagen ehe er sich zu ihr drehte.
"Ich denke ich gehe dann mal.", sagte er gedehnt. Ariel wünschte sie er könnte zum essen bleiben und ihr schien die zeit bis morgen zu lange um ihm erst dann wieder zusehen.

(hoffe das ist Okey, das ich Mia die Tür hab öffnen lassen, zwischen dem freut mich dich kennen zu lernen und ich gehe dann mal ist noch platz für Mias Sätze (;)

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9 Re: Gömchen und Kuraiko am Do Jul 17, 2014 1:56 pm

Kuraiko

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Ich verdrehte kurz die Augen, als Azazel noch einmal erwähnte, dass wir uns nicht verwandeln durften. Außer es würde zum Kampf kommen versteht sich, aber selbst dann würden wir nur in einem abgelegenen Industrie- oder Waldgebiet kämpfen. Weit weg von jeglicher Zivilisation. Ich selber verstand nicht, wieso wir den Menschen verschwiegen, dass es Engel und Dämonen gab, denn es wäre bestimmt lustig, wenn wir Dämonen uns die Menschen schon in Lebzeiten zu Sklaven machen könnten und dann konnten wir auch endlich mal einen Krieg gegen die Engel führen. Einen richtigen Krieg, der nicht aus Verträgen und abgesprochenen Kampfplätzen bestand. Meiner Meinung nach war das auch kein richtiger Krieg mehr. In einem Krieg ging es um Stärke, Macht und Intelligenz, doch dieser Waffenstillstand momentan war Kinderkram. Umso zufriedener war ich, dass wir morgen den Waffenstillstand brechen würden. Das würde viel Unruhe geben und der langerwartete Sturm würde endlich losgehen. Endlich keine Ruhe mehr.
Plötzlich wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, denn Azazel stand hinter mir und raunte mir zu, dass er sich mit mir vergnügen will, wenn ich wieder da wäre. Ich bedauerte es wirklich sehr, dass er alle seine Bett Bekanntschaften tötete, denn schon länger habe ich ein Auge auf seinen prachtvollen Stierkörper geworfen. Nur zu gerne würde ich mal von ihm kosten. Aber leider, leider ging das ja nicht. Doch das war definitiv nicht meine Schuld, denn ich war nicht diejenige die alle One Night Stands tötete. Naja, konnte man eben nicht ändern. Außerdem gefielen mir seine Blicke, welche er meinen Flügeln zuwarf. Es war kein großes Geheimnis, dass der Großfürst eine Leidenschaft für Flügel hegte und so genoss ich jeden Blick, welchen er meinen Flügeln schenkte. Dann drehte ich mich zu ihm um und lächelte kokett: „Ich würde ja zu gerne, aber leider bin ich noch nicht bereit zu sterben. Vielleicht so in 10 000 Jahren.“ Die wenigsten Dämonen lebten solange, aber das lag nicht daran, dass sie an Altersschwäche starben, sondern weil sie vorher getötet wurden von anderen Dämonen, oft weil jüngere Dämonen Angst haben, dass die Älteren Dämonen zu stark werden.
Am liebsten hätte ich dieses kleine Katz und Maus Spiel noch länger mit Azazel gespielt, aber leider musste ich jetzt erst meinen Pflichten Nachkommen. Also stand ich auf und sagte wehmütig zu Azazel: „Leider müssen wir jetzt los.“ Dann entfernte ich mich etwas von Azazel und öffnete das Tor zur Menschenwelt. Ältere Dämonen können es so öffnen. Sobald es offen war drehte ich mich zu Bengour und Azazels rechter Hand: „Los, ab mit euch oder soll ich noch nachhelfen.“ Die beiden konnten noch nicht wirklich das Tor öffnen und so waren sie abhängig von mir, was gerade Bengour nicht zu gefallen schien, doch das war allein sein Problem und nicht meins. Um Azazel noch einmal einen schönen Blick auf meine Flügel zu bieten breitete ich diese aus und folg diesen einen Schritt ins Tor. Kaum war ich drin, da stand ich auch schon neben Bengour und Azazels rechter Hand in der Menschenwelt. „Na, dann los Jungs, wir sollten die Gegend etwas auskundschaften.“ Ich hatte mich in einen Menschen verwandelt, als ich durch das Tor gegangen bin. Zufrieden quittierte ich, dass auch die anderen beiden sich verwandelt haben


Ich horchte auf, als plötzlich die Klingel ertönte. Das konnte ja nur Ariel sein und ich war wirklich dem Herren dankbar, dass Ariel endlich da war, denn sonst wäre ich noch verhungert. „Mia-Schatz, machst du die Tür auf?“ rief meine Mutter aus der Küche und ich antwortete: „Ja, mache ich.“ Also sprang ich schnell auf und schlitterte mehr zur Haustür, da ich es recht schnell hatte und unser Hausflur ziemlich rutschig war. Vor der Haustür kam ich stolpernd zum stehen und riss sie schon förmlich auf, doch dann halt ich genauso plötzlich inne, denn vor mir stand nicht Ariel alleine. Nein, neben ihr stand ein junger Mann. Etwas verwirrt blickte ich zwischen den dreien hin und her, denn Ariel hatte nichts davon gesagt, dass sie Besuch mitbringen würde.
Doch da erklärte Ariel schon, wer da vor mir stand und ein breites Grinsen erschien auf meinem Gesicht. Freundlich schüttelte ich seine Hand, aber glaubte zu erkennen, dass Jonathan diese Begegnung wohl nicht so toll fand. Diese Tatsache tat mir für Ariel irgendwie furchtbar leid, denn ich wusste ja, dass ein gewisser Jonathan ihr Schwarm war und daher glaubte ich das genau dieser Jonathan ihr Schwarm war, denn von einem anderen Jonathan hatte sie mir nie erzählt.
Aber ein Gentleman war er, das musste man ihm lassen.
Viel Zeit ihn kennenzulernen hatte ich auch nicht, denn er verabschiedete sich schon wieder und ging. Verwirrt sah ich ihm hinterher und fragte Ariel leise: „Habe ich etwas falsch gemacht?“ Das letzte, was ich wollte war meiner Schwester den Schwarm zu vergraulen, dafür würde ich ihm sogar hinterher laufen und mich sogar entschuldigen, obwohl ich meiner Meinung nach gar nichts schlimmes gemacht hatte.
Währenddessen trat ich beiseite, damit Ariel erst einmal eintreten konnte.

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10 Re: Gömchen und Kuraiko am Mo Jul 21, 2014 1:33 pm


Die Feuerherrin drehte sich zu ihm um und er wappnete sich ihrem Blick mit einem sanften Lächeln, leider bekam er mehr oder weniger einen Korb von ihr. Als ob er etwas anderes gedacht hatte fühlte er sich leicht verstimmt und schob so weit das bei seinem Körper ging, die Unterlippe vor als wollte er schmollen. Sein Blick währenddessen zog die Dämon fast schon jetzt und hier aus, während er mit seinem Mund ein "Schade, aber auch.", formte.
Trotzdem stimmte er ihr zu, als sie wenig später erwähnte das die drei Dämonen nun los sollten. Azazel entfernte sich von der Feuerherrscherin und ging zu seinem durchaus jungen Dämon, der ihm unterstand. Irgendwas sagte ihm, dass er den jungen Burschen bald nicht mehr sehen würde. Er sah seiner rechten Hand tief in die Augen und formte dann seine eigenen zu schlitzen, dass man nur noch ein kleines feines blaues Licht unter seinen Lidern herkommen sah.
"Pass auf sie auf und berichte mir dann. Traue keinen von ihnen. Es sind Dämonen.", riet er seiner rechten Hand, mit dem Gefühl ihn irgendwie doch nicht verlieren zu wollen. Natürlich wusste er, dass er den jungen Dämon einer Gefahr aussetzte, wenn er ihn mit den beiden nun in die Menschenwelt gehen lassen würde.
Vor allem da er in dieser nicht die Kontrolle wie über seine Welt hatte, um genau zu sein gar keine Kontrolle. Trotzdem ging er dieses Risiko ein.
In diesem Moment rief Sarafina auch schon nach seiner rechten Hand und nach Bengour. Azazel besah sich stattdessen das mächtige Portal das die Feuerherrin genauso einfach wie er öffnen konnte. Es war einfach nur ein schwarzer Fleck durch dessen Betreten man in der Menschenwelt landete. Die Feuerherrin öffnete ihre Flügel bevor sie durch das schwarze Portal ging und Azazel musste seinen Blick von dem Portal auf ihre Flügel werfen. In seinem inneren kam ein leisen knurren hervor, er war wirklich kurz davor diese schönen Flügel nicht gehen zu lassen, doch er konnte sich noch so zurückhalten.
Er wollte am liebsten über die Knochen und über die gespannte Haut dazwischen fahren und jeden einzelnen Fleck dieser atemberaubenden Flügel liebkosen. Doch er kam nicht dazu, da die drei Dämonen sobald schon in der Menschenwelt verschwanden und Azazel alleine in seinem Reich zurückließen.
Dass er nicht weg konnte, ärgerte ihn ungemein und aus Frust lies er über seinen Körper eine Verwandlung ergehen, die ihn in seine Ursprungsgestalt zurück drängte.
Zuerst schrumpften Hörner und Hufen, dann verdünnte sich die Haut vom dem Platz, an dem ein Mensch sein Herz hatte aus und durch die Haut kam seine Element zu Gesicht. Der Rest der dünnen Haut blätterte ab und fiel in dünnen Hautschuppen zu Boden.
Azazel seufzte über die Freiheit seines Körpers und genoss es, dass sein Element ihn ausfüllte. Er spürte wie die Wellen seiner Macht aus dem Saal aufbrachen und über sein gesamtes Reich schwappte. Sofort wusste er wer was tat und wie seine Untertanen den Tag verbrachten. Von irgendwo hörte er wie die Tür auf ging, durch seine Macht bewegt und sich um sein Element seine Kostbare Rüstung legte. Stück für Stück verdeckte sie sein Element jedoch nicht alles und ohne Einschränkungen für seine Macht. Also nicht wie sein Zwischenkörper oder seine Menschengestalt.
Wieder entfuhr dem Großfürsten ein Seufzten, dann öffnete er die Augen und sah zu wie sich unter seiner Macht der Raum umstellte und veränderte. Zuerst war es nur der Tisch, dann auch der ganze Rest. Er räumte den Saal auf bis dieser wieder beschreitbar war.


Dort ging er daher Und Ariel konnte nicht anders als ihm mit ihrem blicken zu folgen. Jonathan lief immer so anmutig das man glatt vermutete, er würde die Flügel trotzdem besitzen und nur unsichtbar gemacht haben. Natürlich war das nicht möglich. Entweder Flügel oder nicht.
Ariel dreht sich zu ihrer Schwester und umarmte sie erst einmal aus einen Impulse heraus. Es war wahrscheinlich weil für Mia die Welt bald ganz anders sein würde. Obwohl Ariel ihre Schwester nun schon so lange kannte, wusste sie immer noch nicht wie sie auf die Nachricht hin reagieren würde. Es war ihr nur wichtig, dass sie zusammen blieben und zusammen groß werden.
Ariel fasste den blonden Kopf ihrer Schwester zwischen ihre Hände und sah sie an. "Nein, du hast ihn nicht verjagt. Er hat wahrscheinlich einfach keine Lust zu bleiben.", sagte sie und sah betroffen zum Boden.
Dann lies sie den Kopf ihrer Schwester los und trat endgültig ins Haus. Bereits im Flur roch es schon unheimlich gut nach essen.
Es schien mal wieder Mias lieblingsessen zu geben, aber Ariel freute sich trotzdem. "ich bringe eben meine Tasche hoch, dann können wir essen.", sagte sie zu Mia und war sich ihres Hungers bewusst. Sie schloss die Tür und zog sich die Schuhe aus. Eine Jacke hatte sie bei diesem Wetter nicht gebraucht, also stürmte sie einfach gleich in Richtung ihres zimmer um dort die Tasche abzulegen. Mit einem Lächeln streifte sie ihre Gitarre und berührte sie bevor sie das zimmer wieder verließ. Es war ihr Ritual. Weil sie sonst nicht glauben konnte das dieses Instrument echt war.
Die Schritte nun etwas ruhiger haltend, ging Ariel ins Esszimmer und setzte sich an den Tisch. Auch sie war nach dem Training sehr hungrig.

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11 Re: Gömchen und Kuraiko am Fr Jul 25, 2014 8:03 pm

Kuraiko

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Da wir Dämonen auch in unserer menschlichen Gestalt nicht allzu viel Schlaf brauchten, machten wir uns gar nicht die Mühe einen Unterschlupf zu suchen und machten uns direkt auf den Weg in die Stadt, um einen passenden Platz zu suchen, falls es wirklich zum Kampf kommen sollte. Außerdem besorgte ich noch einen Stadtplan, wo Azazels rechte Hand uns zeigen konnte, wo die beiden Töchter des Michaels lebten, denn momentan konnten wir noch nicht zu nah an die beiden ran, da mindestens das Mädchen, welches schon Kampf erfahren war uns spüren würde und wahrscheinlich auch der Wächter, welcher bis morgen früh noch auf der Erde verweilte. Sobald wir alles wichtige besprochen hatten, stand ich auf und meinte grinsend zu den Jungs: „So, da ja jetzt alles geklärt haben, treffen wir uns morgen wieder hier. Meine Herren, ich werde jetzt etwas Spaß haben.“ Spöttisch grinste ich die beiden an und deutete eine Verbeugung an.
Dann verließ ich die beiden und ging in die Innenstadt, wo ich Ausschau nach einem passenden Club hielt. Meine Wahl fiel bei den menschlichen Männern immer unterschiedlich aus. Mal nahm ich ganz schüchterne Jungs, welche froh waren, dass sie überhaupt schon einmal Sex hatten und dann nahm ich wieder Männer die wirklich nicht schlecht waren im Bett. Die wussten, was ich wollte und sie nahmen sich das, was sie brauchten. Allerdings...kamen Menschen nie an Dämonen ran. Dämonen waren noch wilder und egoistischer. Manchmal ließ ich mich sogar auf eine Menschenfrau ein, aber diese musste wirklich betörend sein oder wieder das genaue Gegenteil. Unschuldig.
Diesmal suchte ich beides und hatte tatsächlich noch eine wirklich gute Nacht.
Ich verließ das Bett, sobald alle schliefen und duschte noch kurz ehe ich mich auf den Weg zu unserem Treffpunkt machte, denn mittlerweile brach schon der neue Morgen an und ich musste mich beeilen, wenn ich noch pünktlich sein wollte.
„Da bist du ja endlich, wegen dir geht noch das ganze Attentat schief und dann darfst du das dem Großherren erklären, obwohl er dich nicht einmal mehr solange am Leben lassen würde,“ giftete Bengour sofort los, als ich bei ihm ankam. Azazels rechte Hand hielt sich raus, was aber auch gut war, denn er konnte es noch nicht mit uns aufnehmen. Genervt winkte ich ab: „Jetzt stell dich nicht so an, du Spießer. Ich bin doch noch pünktlich.“ „Ja, noch,“ giftete er, aber ich ignorierte ihn einfach und befahl dann: „Also Bengour und ich kümmern uns um das starke Engelsmädchen und du,“ ich zeigte auf Azazels rechte Hand: „entsorgst das schwache Mädchen. Wenn du schnell bist, dann wird sie sich nicht verwandeln können und selbst wenn sie sich verwandelt, dann wird sie null mit ihren Fähigkeiten umgehen können, also keine Sorge. Alles soweit verstanden?“ Bengour wollte mir gerade widersprechen, doch da hob ich schon die Hand: „Ahah, Bengour, ich Chef du nichts. Also schweig!“ Bengour grummelte wütend, aber ließ wirklich nichts mehr von sich verlauten und so gingen wir alle in Stellung. Angespannt beobachtete ich die Situation und wartete darauf, dass die Mädchen in unser Blickfeld traten. Angeblich sollen sie hier im Park lang kommen, wenn nicht dann haben wir ein großes Problem

Ich war etwas verwirrt von meiner Schwester, als sie mich plötzlich in den Arm nahm. Vorsichtig legte ich meine Arme ebenfalls um sie und fragte mich, ob es ihr wirklich gut ging. In letzter Zeit war sie ständig so nachdenklich und umarmte mich oft einfach ohne Grund oder sagte Sachen, dass sie mich immer lieben würde oder so. Weswegen ich langsam begann mir Sorgen um sie zu machen. Doch bis jetzt war sie mir meistens ausgewichen, also beschloss ich sie auch jetzt nicht weiter darauf anzusprechen, denn ihr Tag war wahrscheinlich anstrengend genug gewesen und ich wollte sie erst einmal zu Ruhe kommen lassen. Deshalb ließ ich sie eintreten und wechselte das Thema: „Heute gibt es Penne Bella Italia.“
Dann ließ ich sie gehen, damit sie ihre Sachen wegbringen konnte und machte mich schon auf den Weg in das Esszimmer, wo unsere Eltern warteten. „Ariel kommt gleich,“ unterrichtete ich sie lächelnd und sobald wir alle vollständig waren, begann das Abendbrot und wie immer schmeckte es einfach wunderbar. Ich konnte gar nicht genug davon kriegen und wenn ich gewusst hätte, dass das hier mein letztes Abendessen mit meiner Familie für eine lange Zeit wäre, dann hätte ich es viel mehr genossen, aber so neigte sich auch dieser Abend dem Ende entgegen und ich verabschiedete mich nachdem Abendessen bei meiner Familie.
„Gute Nacht und Schlaf schön,“ wünschte ich Ariel noch eine Gute Nacht ehe ich in mein Zimmer ging. Jeden Abend kam ich in ihr Zimmer und wünschte ihr eine Gute Nacht. Das war fast schon ein Ritual. Dann legte auch ich mich endlich schlafen. Aber irgendetwas ließ mich unruhig schlafen und so kam es mitten in der Nacht, dass ich meine Decke schnappte und rüber zu Ariel ging. Leise krabbelte ich in ihr Bett und kuschelte mich an sie. Man merkte öfters, dass sie die Ältere war, denn sie war es, die mich immer beschützte und ich war immer die, die zu ihr kam. Das war früher so und es war auch noch heute so. Ohne meine Schwester wäre ich nie so weit gekommen, wie ich es heute war. Sie war sozusagen mein Fels in der Brandung. Etwas, woran man sich immer festhalten konnte und was einem Schutz gab. Rund um die Uhr.
Am nächsten Morgen wachte ich ausgeschlafen auf und lächelte Ariel glücklich an: „Guten Morgen.“ Dann stand ich auf und ging in mein Zimmer, um mich anzuziehen

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