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Das Spiel von Himmel & Hölle

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26 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Mo Jun 30, 2014 3:34 pm

Lioness

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Camael

Sie schien mir anders als die anderen Nephilim die mir bisher begegnet waren, irgendwie war sie... anders eben. Sie hob sich von der grauen Masse ab, wie eine goldend leuchtende Sonne - bildlich gesprochen. Und das bezog ich nicht nur auf ihre äußere Erscheinung mit ihrem seltsamen Kleidungsstücken, wie sie die Menschen wohl zurzeit auf der Erde trugen,  sondern auch auf ihr Temperament und vorallem ihre Art und Weise die Dinge zu sehen. Das wurde mir nun bewusst, als ich sie stumm dabei beobachtete wie begeistert sie doch von dem Gästezimmer war. Trotz dieser Erkenntnis, von der ich noch nicht wusste ob sie nun gutes oder schlechtes verheißen würde, sprach ich unbeeindruckt weiter, als sie sich schließlich gefangen hatte und lächelnd zu mir sah, voller Erwartung auf wohl möglich kommende Ereignisse. "Hast du alles verstanden was ich gesagt habe?" Hangte ich noch mals nach, da ich mir dessen nicht sicher sein konnte, immerhin war sie in einer solch freudigen Euphorie gewesen dass es gut möglich war dass sie meine Anweisungen einfach überhört hatte.
Dann musterte ich ihre Kleidung. "Du brauchst andere Kleidung." Stellte ich fest und umkreiste sie langsam während ich ab und an an locker liegenden Stoff ihrer Kleider zupfte und mit zusammengezogen Augenbrauen den Kopf schüttelte um schlussendlich tief aus zu atmen. "Komm mit Nephilim, wir werden dir etwas suchen." Ging ich schon in den Flur voraus und hoffte dass mir der Ausrutscher, sie 'Nephilim' und nicht ihrem richtigen Namen genannt zu haben, nicht zum Verhängnis werden würde, oder gar auffallen - ich hatte ihren Namen nämlich vergessen. Auch wenn es erniedrigend für einen Seraphim wie mich war, so musste ich doch zugeben, was dies anbelangte war mein Gedächtnis grausig. Außerdem gab es wichtigeres was man sich merken musste als banale Namen.


Luzifer

Ungeduldig wartend hatte ich im Speisesaal gesessen. Die köstlichsten Gerichte thronen auf Gold- und Elfenbeintabletten. Sie Teller waren mit geschwungenen Gravuren verziert und das Silberbesteck fein säuberlich poliert worden. Und doch hatte ich keinen Appetit. Amon war von seiner Mission noch nicht zurück gekehrt und mit jeder Sekunde die verstrich mit jedem Herzschlag, konnte ich es praktisch spürten wie der Weg meiner Filia sich immer weiter von mir trennte. Es war grauenvoll! Ich wollte sie wieder bei mir haben! Meine miserable Stimmung musste von außen erkennbar sein denn Leviantar, welcher links ziemlich weit hinten saß, erhob seinen Kopf und sah zu mir. "Gebieter, wie wäre es mit einer Erheiterung?" Mein Augenpaare schnellte mit feindseligen Blick von meinem überfüllten und doch nicht angerührten Teller zu dem Dämon. Aus meiner ungeraden Haltung streckte ich nun den Rücken durch und erhob das Kinn. "Was schlägst du vor?" Verlangte ich zu wissen und verengte die Augen. "...wie wäre es wenn wir den gefangenen Engel in das Loch schicken?" Sprach er etwas zögerlich doch wusste genau wovon er sprach und was er hatte sagen wollen. Eine Zeit lang sah ich ihm fest in die Augen, ehe ich mich eehob und die Beine des prunkvollen Stuhls auf dessen ich gesessen hatte über den Mamorboden schlierten, was ein offensichtlich für die meisten in diesem Raum  unangenehmes Geräusch erzeugte. Nun sahen mich alle meine engsten Berater und mächtigsten Dämonen an. "Gut. Dann holt sie!" Ordnete ich zwei Dämonen an die wie Wachposten an der Doppeltür standen. Diese nickten und verschwanden darauf.
Ich begab mich derweil in die Richtung des Verließ', doch statt hinunter zu gehen, schritt ich eine breite Treppe hinauf um auf einem Podium zu erscheinen welches ein wahrlich prachtvollen Ausblick auf die darunter liegende Arena bieten konnte. Alles im allen glich das Loch stark einem Kolosseum der Menschen, aus der Zeit der Römer, und so gab es auch für mein gemeines Volk eine Zuschauertribüne, welche die innere Arena einkesselte. Auf meinem Sitz platz nehmend sah ich zu meiner Rechten und fand einen nicht ganz so prachtvollen, aber dennoch geschmackvollen Sitz vor. Dieser Sitz stellte nur zu gut dar wie es in mir drinnen aussah. Vollkommen leer. Ich fühlte mich nicht vollständig, als würde mir etwas essenzielles fehlen. Und ich wusste nur zu gut was.
Es gelang mir nur schwer den Blick von dem Objekt losreißen als die Dämonen eintrafen. Sie waren schon voller Vorfreude und es dürstet ihnen nach Blut, dies konnte ich ganz klar in ihren Augen erkennen. Doch urteilte ich nicht über sie. Immerhin wussten wir alle einen guten Kampf zu schätzen. So wartete ich - wieder einmal - darauf dass das Engelchen in die Arena gelassen wurde, natürlich mit entsprechenden Werkzeug, und darauf hin dann die Bestien.

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27 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Mo Jun 30, 2014 4:39 pm

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Miranda

„Ja…, alles verstanden, Sensei!“, kicherte ich kindisch und sah ihm dann noch immer begeistert, von der Aussicht in seine Augen. Mir gingen meine plötzlichen Stimmungsschwankungen, selbst immer auf die Nerven und für jemanden, der sie nicht gewohnt war, war es vermutlich noch viel schlimmer. Aber was soll’s…, mehr als mein bestes zu geben, damit es nicht vollkommen ausartet konnte ich schließlich auch nicht. Daher wird er sich an das ein oder andere von mir gewöhnen müssen, auch wenn es ihm nicht gefallen wird.
Ich musterte Camael mit einem mal verwundert. „Wieso nennst du mich denn immer noch Nephilim?“, fragte ich ihn. „Ich heiße Miranda!“, stellte ich mich sofort noch mal vor, da mir dieser Ausdruck überhaupt nicht gefiel. Es erinnerte mich nur zu gut daran, was ich war und das mochte ich wirklich nicht. Dieser Ausdruck verdeutete mir immer mehr, dass ich anders war als alle anderen. Auch wenn ich es nicht wollte, war es etwas, worauf ich keinen Einfluss hatte.
Doch anstatt stur stehen zu bleiben, wie ich es sonst normalerweise getan hätte, bin ich einfach hinter ihm weiter her gelaufen. Er war von seinem ganzen Erscheinungsbild wirklich seltsam und auch so ruhig… Ob das mit uns beiden wirklich gut gehen würde? Ich hoffte es zu mindestens sehr.
Camael und ich liefen noch einige Gänge und Flure weiter, bis wir auf einmal auf einen anderen Mann hier trafen. Er schien ebenfalls ein Engel zu sein und sah sich sogar etwas ähnlich mit Camael. Ob das vielleicht sein Bruder oder ein anderer Verwandter von ihm war? Denkbar wäre es zu mindestens. Jedenfalls bei dieser äußerlichen Gleichheit, oder ich bildete mir wieder zu viel ein und interpretierte wieder alles viel zu genau. Immerhin glichen sich hier die meisten Engel sowieso wie Zwillinge. Naja… zu mindestens die, die ich auf dem Markt gesehen hatte.
Camael und ich machten vor dem Mann mit den WIRKLICH blauen Augen und den langen braunen Haaren Halt und leicht neugierig lugte ich über Camaels Schulter hinweg, um den Mann vor uns richtig erkennen zu können.


Amalia

Mich holten am frühen Morgen zwei Dämonen ab und packten mich dabei grob am Hals und ketteten diesen ein, weswegen ich ein Halsband aus Stahl trug. Auch meine Handketten wurden mir nicht abgenommen, sondern dienten nun dazu, dass sie mich an einer langen Kette durch die unzähligen Flure und Gänge zerren konnten. Ich ahnte jetzt schon nichts Gutes bei der ganzen Sache.
Nach einer gefühlten Ewigkeit, kamen wir in einer riesigen Halle an, die nahezu einer Arena glich, doch bei näherem Betrachten, merkte ich, dass es sich hier drum, wirklich um eine Arena handelte. Von weitem konnte ich schon den Gestank eines dämonischen Wesens wahrnehmen und auch die Zuschauerplätze füllten sich nach und nach immer mehr. Immer verunsicherter sah ich mich um und auch irgendwann konnte ich Luzifer entdecken, welcher hoch oben auf seinem Thron saß. Der Platz neben ihm war frei, dass bedeutet, dass sie normalerweise zu zweit waren… Vermutlich handelte es sich dabei um die Frau, in welchem Zimmer ich zu Zeit wohnte. Sie schien Luzifer wirklich wichtig zu sein, wenn sie sogar neben ihm auf einem Thron Platz nehmen durfte…
Ich wurde aus meinen Gedankengängen gerissen, als ich mit einem mal ein lautes Knurren vernahm. Und kurz darauf donnerte etwas gegen die die Eisernen Stäbe des Käfigs. Schnell bildete sich mir ein Frosch im Hals und ich konnte meinen Blick gar nicht mehr von den Eisernen Stäben abwenden. Nur zu schade, dass ich nicht erkennen konnte, was sich dahinter befand…!
Mit einem Mal wurde ich an meinem Kopf runter auf den Boden gedrückt, so dass ich weit unten vor Luzifer kniete. Wie frustrierend das ganze doch war!
„Mein Gebieter, können wir beginnen?“, fragte einer der Hampelmänner neben mir Luzifer.

28 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Mo Jun 30, 2014 6:42 pm

Lioness

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Admin
Camael

Ihr kindisches Gehabe schien mir fehl am Platz und den Sinn und Zweck des "Sensei" verstand ich nicht. Hatte sie zufällig irgendwelche Kontakte zu Sterblichen asiatischer Herkunft? Anders konnte ich mir dieses Verhalten nicht erklären. Innerlich kopfschüttelnd ging ich mit ihr in einen der Nebenräume, um zu zu gelangen Ariella damit diese ein paar Teile für die Nephilim - deren Name ich mir unbedingt hatte merken wollen und der mir nun doch schon wieder entfallen war! - da erblickte ich Aziel. Mit leochter Verwunderung ging ich auf ihn  zu. "Was machst du hier?" "Begrüßt man so einen alten Freund?" Lächelte er warm und klopfte mir dann herzlich auf die Schulter. Ein Grinsen konnte ich mir dann doch nicht vollends verkneifen. "Wenn es sich bei dem 'alten Freund' um die Familie handelt." Entgegnete ich und erwiederte seine Geste. Erleichtert. Ich war doch tatsächlich erleichtert ihn unversehrt wieder zu sehen. "Sag, wie kommt es dass diu wieder daheim bist?" Fragte ich ihn und vergaß dabei völlig meine neue Schülerin hinter mir. Schlagartig wurde sein Gesicht getrübt und er wollte gerade zu sprechen ansetzten, da erblickte er etwas neben mir und in sein Trauer gestimmtest Gesicht mischte sich allmählich ein Lächeln ein was ihm etwas melancholisches verlieh. "Sag du mir erst mal lieber wer diese junge Dame hier ist." Meinte er mit nekischem Unterton und sah von da an nur zu ihr. Ich sah angenervt zur Seite. "Meine Schülerin." Sagte ich monoton und verschenkte die Arme vor der Brust. Durch seine Größe musste sich Aziel etwas zu ihr hinunter beugen. "Du hast den schlimmsten Lehrer bekommen den man haben kann." Zwinkerte er ihr zu worauf ich ihn einen vernichtenden Blick zuwarf. "Pass lieber auf, sie ist eine Nephilim." Meinte ich in immer noch emotionsloser Stimme. Kurz sah er erstaunt zu mir ehe er wieder sie ansah. "Siehst du? Das meine ich, immer diese Kälte, selbst uns gegenüber..." kopfschüttelnd ging er. "Bleibst du?" Rief ich ihm halbherzig hinterher nach einer Stillepause. "Ariella hat mich gezwungen." Lächelte er matt und verschwand dann hinter der nächsten Ecke. Auf den Boden starrend bemerkte ich wieder erst nach einer Weile dass ich nicht ganz ohne Gesellschaft war. "Komm." Meinte ich dann bestimmt und ging voran zur Zimmertür meiner Schwester. Ich klopfte drei mal an, ehe die melodische Stimme erklang und uns herein bittete. Ich öffnete die Tür und fand mich in einem Zimmer wieder dass sich nicht groß von dem Gestezimmer oder irgendeinem anderen Zimmer unterschied, bis auf die Tatsache dass an den Wänden in Goldramen eingesetzte Bilder hingen und helle blühende Blumen hier und da. Und nicht zu übersehen eine gewaltige goldene Harfe recht gut platziert vorzufinden war. Ariella saß vor dieser und es schien als hätte ich sie bei einem Spiel unterbrochen. "Verzeih," entschuldigte ich mich dafür doch sie war schon leichtfüßig aufgesprungen und praktisch herüber gehüpft, "konntest du mir ein paar Kleider von dir ausleihen, für meine Schülerin?" Das mit dem vorstellen ging bis dahin recht gut denn musste ich dadurch dass ich sie als meine Schülerin vorstellte nicht ihren Namen nennen und zum anderen hatte es den Vorteil dass es mir lästige Fragen warum ich mit ihr zusammen war ersparte. Ariella machte ein erfreutes Geräusch, dass ich nicht so recht einordnen konnte. Es klang ähnlich einem Glugsen. "Wie hübsch du doch bist!" Lächelte sie die Nephilim mit zarter weicher Stimme an und nahm dabei gleich ihre Hände. "Lass dich ansehen." Sie legte eine Hand auf ihre Wange und schien für einen kurzen Augenblick wie versteinert ehe sie breit zu lächeln begann und dann zu ihr flüsterte: "Da hat mein Beuder aber einen guten Fang gemacht." Ich wusste sie hatte es nicht auf die Weise gemeint wie es sich anhörte und eher sagen wollen dass die Blonde wahrscheinlich eine gute Schülerin werden würde, doch besaß meine Schwester das Talent sich öfters mit den falschen Worten auszudrücken. Dann sah sie vergnügt zu mir. "Sie ist süß. Woher kommt sie?" Ich wolltediese Frage im Grunde nicht beantworten denn ich wusste was dann passieren würde. "Von der Erde." Ariella ließ die Hände der Blonden aus ihren gleiten. "Oh..." sagte sie nur betrübt darauf und schlug die Augen nieder. "Hast du Kleidung?" Wiederholte ich noch mals dies mal deutlicher und prezieser sprochen. "Ja, natürlich." Sagte sie sich besinnend und ging zu ihrem Kleiderschrank und drückte mir darauf einen Stapel Wäsche entgegen, den ich an die Nephilim weiter reichte. "Gehen wir." Meinte ich dann leiser zu dieser als Ariella sich ohne weiteres wieder an die Hafe setzte. Ich wollte grade die Tür schließen da ertönte unerwartet doch noch ihre sanfte Stimme. "Sie ist wirklich hübsch." Ich nickte einige male während ich die Tür wieder sachte zu zog.
Ich sah zu meiner Schülerin. "Du solltest dich umziehen."



Luzifer

Meinen Kopf hatte ich auf meiner Hand abgelegt und sah immer noch lustlos drein, während Leviantar sein bestes gab um mich bei Laune zu halten, doch blsndete ich ihn aus und ging meinen Gedanken nach. Es war wirklich verwunderlich wie ein Dämon wie er es war - loyal, ergeben und vorallem und am wichtigsten fähig - einen solch verkommenen Bruder haben konnte. Doch kam dies in den besten Familien vor, meine eigene war das Paradebeispiel dafür. Desto besser und erfolgreicher ich damals geworden war, desto schlechter und jammerlicher war Micheals Ansehen damals gewesen und  wäre mit Sicherheit auch immer weiter in den Abgrund gestützt wenn ich persönlich seinem gesellschaftlichen Ansehen zuvorkommen wäre und höchst persönlich fiel - wahrlich fiel. Pff... selbst das konnte Micheal noch nicht einmal. Wie oft hatte ich meinen kleinen Bruder schon gesagt dass wenn er etwas anfing sollte er es auch zu Ende bringen? Diese an mich selbst gerichtete Frage ließ meine Gedanken zu meiner Filia schwenken. Die Zähne zusammenreißend schnaubte ich und kam schon bald darauf in die Realität zurück, denn irgendetwas veranlasste mich dazu hinab zu sehen und meine Vorahnung war nicht unbegründet, denn öffnete sich just in diesem Moment sein Gittertor und das Engelchen wurde in Ketten von den beiden Dämonen hinein geführt die ich geschickt hatte. Meine gesamte Aufmerksamkeit galt nun ihr, dennoch blieb ich in dieser gleichgültigen Haltung, Kopf abgestützt und Beide breit auseinander, auf dem Sitz verharrend. Sie sah suchend in die Menge, in die Zuschauertribühne welche sich immer mehr füllte bis sie schon bald  überflutet schien. Ein Arenakampf im Loch sprach sich schnell herum unter meinem Gefolge, noch schneller als die gelegentlichen Prügelten die sich manche Dämonen ab und an aus Langeweile gönnten. So war es also auch kein Wunder.
Da blickte das Engelchen zu mir doch ich verzog keinen Muskel. Blieb einfach so wie ich schon die ganze Zeit über saß und sah auf sie herab. Auf irgendeinem Grund schien sie mir in Gedanken. Und mir viel wieder einmal auf was ich doch geben würde um Telepathie beherrschen zu können.
Plötzlich zuckte sie zusammen und auch wenn ich es gewollte hätte hätte ich ihr aufjapsen gar nicht erst hören können durch den Geräuschpegel der nun vorherrschte. Der Dämon neben Amalia richzete dann das Wort an mich, was ich ebenfalls nur halb verstand, doch das wesentliche hinaus filtern konnte und so mahxte ich eine abfallende Handbewegung als Zeichen dafür dass er fortfahren soll. Er verneigte sich und zog das Engelchen wieder auf beide Füße,  ehe er sie in Ketten gefesselt und mit einem kleinen Haufen an diversen Waffen - Waffen die größtenteils schäbig und einträchtig waren - in der mitte des staubigen Bodens zurück ließ, ebenso wie der andere Dämon.
Die Gitter hinter ihnen waren gerade zugefallen, da erklang aufeinmal ein wiederlicher Schrei. Schrill und es hatte etwas das mich an Insekten erinnerte. Einige im Publikum hielten sich darauf sogar die Ohren zu. Es musste Sagog gewesen sein. Der Dämon, der über sich selbst keine Kontrolle mehr hatte und alles und jeden der ihm in die Quere kam einfach zerfleischte. Allerdings hatte er eine sehr  offensichtliche Schwäche, an die man wiederum erst mal dran kommen musse, denn war dies alles andere als leicht. Doch nun konnte und wollte ich nicht weiter darüber nachdenken, denn hörte ich schon das schwere Rattern der Zahnräder die die Gitter seines Käfigs öffneten. Ein spöttisch belustigtes Grinsen trat auf eine Hälfte meines Gesichtes als ich in das Gesicht des Engelchen sah und ihr dann mit den Augen zu den Waffen deutete. Die würde sie gut gebrauchen, denn hier unten konnte sie nicht ausweichen indem sie ihre Flügel ausbreitete und davon flog. Derweil sie gar nicht erst davon fliegen könnte, da sie ja an mich gebunden war. Welch überaus kluger Schachzug von mir.
Sagogs stampfende Schritte waren zu hören, da mit seinem Schrei das gesamte Stadion totenstill geworden war. So hörte man durch die geschickte Konstruktion des Kolosseum jedes einzelne Geräusch als stünde man selbst mit unten im Staub.

Sagog:


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29 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Di Jul 01, 2014 2:52 pm

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Miranda

Ich musste kurz schmunzeln, als der eine Mann meinte, ich hätte den schlimmsten Lehrer von allen erwischt. „Das ist mir auch schon aufgefallen“, erwiderte ich frech grinsend. Doch dann wurde ich urplötzlich etwas rot, als er mir so nahe kam und sich zu mir runter beugte. Es war irgendwie seltsam, wenn mir ein Engel so nah, weswegen ich direkt etwas auf Distanz ging, in dem ich ein paar Schritte zurück machte, um nicht mehr seinen Atem auf meiner Haut spüren zu müssen.
Doch dann verabschiedete er sich von Camael und Camael und ich gingen direkt weiter zu seiner Schwester. Sie war eine unglaublich schöne Frau und ich wette jeder Mann auf der Erde, hätte sich die Finger nach einer wie ihr geleckt. Auch ihre Stimme klang federleicht und wunderschön, dass sogar ich leicht ins träumen kam. Doch ihr Charakter war ganz anders, als der von Camel. Sie schien sehr offen und vor allem herzlich zu sein. Besonders als sie mir die ganzen Komplimente machte, wurde ich ziemlich schnell rot und verlegen. „D-Danke… D-Du aber auch“, sagte ich und versuchte etwas zu lächeln. Dann flüsterte sie mir aber schon diesen einen Satz ins Ohr, der mich noch röter werden ließ. Camael und ich waren doch gar nicht zusammen. Was meinte sie dann mit: „Einen guten Fang gemacht?“ Bestimmt hat sie sich nur falsch ausgedrückt!
Doch mit einemmal ließen ihre weichen und sanften Hände von meinen ab und verwundert musterte ich sie nun. Was hatte sie denn? Wieso reagierte sie so betroffen darauf, als Camael meinte, ich würde von der Erden kommen? Ich war schon ziemlich neugierig, aber hielt mich doch lieber aus Höflichkeit zurück sie direkt zu fragen. Vielleicht war es etwas persönliches, dass ging mich dann sowieso nichts an.
Als wir schließlich vor der Tür stehen blieben, sah ich auf den Boden. „Sie mag die Erdbewohner nicht, oder? Haben wir ihr etwas Schlimmes angetan?“, fragte ich Camael schließlich leise. „Jeder einzelne von ihnen ist befleckt mit Sünden und Schandtaten!“, hauchte ich, ging dann aber zurück in mein Gästezimmer, um die Sachen anzuprobieren. Camael ließ ich draußen vor der Tür warten, damit ich mich in aller Ruhe umziehen konnte. Als ich fertig war, öffnete ich die Tür wieder und sah nun zu meinem „Lehrer“. „Passt das so?“, fragte ich ihn schließlich.


Amalia

Man nahm mir noch meine Ketten ab und zeigte mir einige der dort rum liegenden Waffen, ehe sich die zwei Dämonen von mir entfernten und das Tor hinter mir runterließen, während das vor mir aufging. Sofort schluckte ich einmal und musterte dann die Bestie vor mir, welcher mit langsamen, aber dennoch schweren Schritten heraustrat. Sie sah wirklich ekelhaft aus, aber noch mehr gefährlich. Das würde ich ohne meine vollständigen himmlischen Fähigkeiten doch niemals hinbekommen! Dadurch dass wir uns in der Hölle befanden, war ich schwächer, als im Himmel oder auf der Erde. In Gedanken rechnete ich mir schon meine Chancen aus, gegen diese Bestie gewinnen zu können und ehrlich gesagt, standen diese nicht gerade gut…
Mit einemmal stieß diese seltsame Kreatur, einen Schrei aus und sah mich aus ihren seltsamen Augen hinaus an. Sofort wich ich etwas zurück. Doch dann rannte das Monster schon in höchster Geschwindigkeit auf mich zu und Griff mich mit seinen Krallen an. Zum Glück konnte ich gerade noch so ausweichen, dass mir nur ein paar Haarsträhnen abhanden gekommen waren. Immer wieder holte dieses Viech aus und versuchte mich mit der Faust zu treffen, was ihm zum Glück nicht gelang.
Immer wieder konnte ich seiner Faust nur knapp ausweichen. Dabei spürte ich deutlich, wie die ganzen schweren Ketten um meinen Körper nicht gerade praktisch dazu waren. Und vor allem…, was sollten diese Waffen?! Sie waren in einem wirklich schlechten Zustand und würde vermutlich nicht mal einen Dämon vom letzten Rang töten können. Wenn ich mit denen gegen diese Bestie antreten müsste, würde ich sowieso haushoch verlieren! Zum Glück hatte ich noch meine eigenen Waffen…!
Ich war so sehr in Gedankenvertieft, dass ich nicht den nächsten Schlag kommen sah, welcher mich volle Wucht traf. Das Monster beförderte mich an die nächste Wand. Man hörte die ersten jubelnden Schreie. Während ich nur langsam die Wand herunter rutschte mir meinen Bauch hielt. Doch ich hatte kaum Zeit mich wieder aufzurappeln, da kam er erneut und spielte mit mir, wie mit einem Pingpongball. Immer wieder schleuderte er mich an die Wände, an den Boden und auch an die Gitterstäbe, welcher als „Zimmerdecke“ galten. Als ein erneuter Schlag kam, spuckte ich Blut, welches zu erst weiß war, sich aber nach wenigen Stunden an der Luft schwarz verfärbte. Sofort senkte ich meinen Kopf. Jetzt konnte jeder sehen, dass ich alles andere als ein „reiner Engel“ war. Ich war befleckt und sogar voller Sünden und Schandtaten.
Ich sah kurz Gedankenverloren auf das Blut, ehe ich schon das „Erdbeben“ unter meinen Füßen spürte, das Monster schien wieder auf mich zu zulaufen, aber dieses Mal hatte es sogar Messer in den Händen, weswegen ich einmal erschrocken aufsah. Erst jetzt merkte ich, dass mir meine Waffen abhanden gekommen waren. Da ich keine andere Möglichkeit mehr sah, ließ ich mir wieder meine Engelsflügel wachsen. Einer von ihnen war schwarz und der andere weiß. Sofort hörte ich das Gemurmel von den Zuschauerleuten. Schwarzes Blut und ein schwarzer Flügel… Kein Wunder dass die Leute zu reden anfingen!
Als der Sagog auf mich zukam, legte ich meine Flügel schützend vor meinen Körper, so dass sie allen Schaden abbekamen. Ich stieß einen schmerzerfüllten Schrei aus, doch „wenigstens“ war ich dabei nicht drauf gegangen! Da die Messer und andere Waffen nun in meinen Flügeln steckten, war der Sagog wieder unbewaffnet und konnte nur noch mit seinen Fäusten angreifen. Doch ich hatte nicht mehr genug Kraft, um mich aufzurappeln und einen Nahkampf mit ihm zu machen. Daher blieb ich einfach auf dem Boden sitzen, faltete meine Hände und fing an zu singen. Sofort fielen weiße wie auch schwarze Federn die Decke hinab. Als ein paar Zuschauer die schwarzen Federn berührten, konnten sie spüren, wie sie mächtiger wurden und mehr Energie zur Verfügung hatten, während die weißen Federn, auf deren Haut brannten.
Ich sang noch lange weiter, ehe der Sagog auf die Knie fiel und schließlich ganz auf dem Boden lag. Er war noch am Leben und nicht einmal verletz, daher wollte ich ihn unschädlich machen und „zauberte“ dann meinen schwarzen Pfeil und weißen Bogen her. Langsam stand ich auf und schoss schließlich einige Pfeile auf die Bestie ab, ehe sie sich nicht mehr bewegte. Sie war zwar noch am Leben, doch es entsprach nicht meinem Stil, ein Wesen, welches schon am Boden lag zu töten.
Irgendwann ließ ich dann meinen Pfeil und Bogen wieder verschwinden und hörte auch auf zu singen. Selbst meine Flügel lösten sich in tausende Blutbefleckte Federn auf. Dann fiel ich auf die Knie und hielt mir einige meiner Rippen, welche wohl gebrochen zu sein schienen. Dann huschte ein verhasster Blick zu Luzifer, während es um uns vollkommen still wurde…

30 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Di Jul 01, 2014 4:26 pm

Lioness

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Camael

Vor der Tür wartend verschrenkte ich die Arme und lehnte mich mit dem Rücken an die Wand. Miranda, ich hatte vorhin aufmerksam zugehört deshalb wusste ich nun ihren Namen, war viel zu schnell in ihr Zimmer verschwunden als dass ich ihn noch etwas auf ihre Frage ob die Menschen Ariella etwas angetan hatten hätte antworten können. Während sie sich drinnen umzog überlegte ich wie oder eher wie viel ich ihr darüber sagen würde. Doch letztendlich würde es nicht viel nützen ihr irgendetwas zu verschweigen, so beschloss ich ihr es einfach kurz aber alles - zumindest fast alles - zu sagen. Warum nicht nur Ariella sondern auch Aziel mit ihren Reaktionen auf sie anders agierten wenn sie erfuhren welcher Abstammung die Blonde war.
Eher als von mir erwartet wurde dann die Türe wieder geöffnet und Miranda trat in den Korridor. Ihre erneute Frage hin ob es so passe, konnte ich nur abnickten. Sie sah nun viel unauffälliger aus, viel mehr wie eine von uns. "Du hast gefragt ob die Menschen Ariella etwas angetan hätten." Begann ich und sah sie dabei ernst an. "Es geht nicht um Taten oder Handlungen. Es sind allein Befehle. Befehle die wir vom Herren erhalten haben, dass wir den Menschen gegenüber keine überschwänglichen Emotionen zeigen dürfen. ...wahrscheinlich wollte er nicht dass sich unsere beiden Arten vermischen. Jedenfalls wissen viele Engel nicht damit umzugehen, wenn sie auf einem Nephilim treffen, da diese schließlich halb Mensch sind - aber ebenfalls halb Engel. Also gehören sie in gewisser Weise zu uns und wir haben die Anordnung erhalten die Nephilim zu uns ins Reich zu holen, doch wie wir uns ihnen gegenüber zu verhalten haben ist eine Grauzone. Das wurde nie erwähnt. Also nimm es ihnen und auch anderen die wir begegnen werden nicht übel wenn sie dich nicht gleich mit offenen Armen empfangen. Sie wissen eben nicht damit umzugehen." Erklärte ich es ihr und war dabei hinau gegangen. Von der Hintertür meines Hauses war ein atemberaubender Ausblick auf den Sonnenuntergang zu betrachten, wie sie im Meer zwischen all den Birken verschwand.
"Für heute werden wir nichts mehr machen. Falls du noch etwas drauchst lass es mich wissen." Sah ich mit diesen Worten wieder zu ihr hinunter. Die Kleidung meiner Schwester war ihr vielleicht etwas zu groß doch stellte dies trotzdem nicht in Frage wie gut Miranda doch die Sachen standen.


Luzifer

Das Engelchen hatte eine größere Ausdauer als ich erwartet hatte und zäh schien sie auch zu sein. Mit immer mehr Gefallen daran empfindend ssah ich dem Spektakel dass sich mir unten Bot zu. Doch als sie wie aus dem nichts einen Bogen mit dazugehörigen Pfeilen teleportierte strang ich vom Sitz auf. Wie! Wie konnte das möglich sein! Wie hatte sie es geschafft in meinem Reich diese Tqt zu vollbringen? WIE?! Noch während sie auf Sagog zielte trat Levientar zu mir. "Meister, was wünscht ihr zu tun?" Wie gebannt sah ich mit vorgeschobenem Kinn und geweiteten Nasenflügeln hinunter. Meine Hände hatten sich in die Lehnen krampfhaft verkrallt. Dann jedoch ließ ich die Anspannung in meinem Körper mit einem mal los und setzte mich erhaben wieder hin. "Lasst sie." "Herr?" "Siehst du nicht dass sie Sagog nicht getötet hat?" Wies ich auf die Bestie. "Sie ist schwach und kann nicht töten. Du weiß doch wie schnell er sich regeneriert, es dauert nur wenige Minuten. Das einzige wie man ihn vernichten kann ist den Kopf vom Rumpf abzutrennen." Ich lehnte meinen Kopf wieder auf die Hand und als mir das Engelchen einen feindseligen Blick zu warf, winkte ich ihr lächelnd zu. "Lasst sie." Wiederholte ich nur meine Worte und verwies dann lächelnd dezent mit dem Kopf auf Sagog. "Er regt sich schon wieder." Und kaum hatte ich s ausgesprochen stand er schon wiedr auf beiden Beinen. Nun hasserfüllter und wilder als zuvor. Amalia würde sich mit den Waffen die ihr zur Seite gestellt worden waren begnügen müssen, denn noch einmal ließ ich es nicht zu dass sie ihre Waffen herauf beschwören konnte.

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31 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Di Jul 01, 2014 5:43 pm

Gast


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Miranda

Als mir Camael alles erklärte, nickte ich und atmete sichtlich erleichtert aus. „Gott sei Dank…“, murmelte ich. „Ich dachte schon, ich hätte sie irgendwie verletzt“, gab ich leicht verlegen zu. Ich wollte nicht daran schuld sein, wenn sich jemand nicht wohl fühlte. Immerhin konnte ich es nur zu gut nachvollziehen, wie sich Schmerz und Einsamkeit anfühlte. Daher wünschte ich niemandem diese Gefühle. Denn auf Dauer machten sie einen nur krank…
Als Camael und ich jedoch hinaus traten, hellten sich meine Augen sofort wieder auf und alles negative, an das ich gerade gedacht hatte, war wie weggespült… weggespült von dieser unglaublichen Aussicht. „Wie schön!“, sagte ich sofort begeistert und lief einige Schritte vor, direkt zum Meer. Dann ging ich mit meinen Füßen in das Wasser und life dort etwas herum. Das Wasser war schön kühl, aber nicht zu kalt, so dass sie nach kurzer Zeit zu erfrieren schien. Die perfekte Temperatur!
Nach einiger Zeit verließ ich das Wasser und lief dann zu Camael, der die ganze Zeit über nur zugesehen hatte. Innerlich fragte ich mich, ob er mein Lehrer wurde, weil er kaum Gefühle aufwies und man bei ihm keine Angst haben musste, dass er sich in mich verlieben würde. Das wäre ihm gegenüber ziemlich gemein und auch irgendwie wirkte diese Gedanke aus irgendeinem Grund auch hinterhältig auf mich. Aber weder Camael noch ich hatten das zu entscheiden… leider…
Ich wollte ihn gerade Fragen, ob wir wieder rein gehen sollten, da mittlerweile der Nachthimmel mit den vielen Millionen Sternen erschienen war, doch da hinderte mich eine Frage in meinem Kopf daran. Eine welche mir seit dem ich denken konnte, in meinem Kopf verankert hatte. „Camael?“, fragte ich ungewohnt ernst und auch ruhig, obwohl es bei mir innerlich gerade ein Wechselbad der Gefühle gab. „Weißt du wer meine Eltern sind? Sind sie noch am leben?“, fragte ich ihn schließlich und sah mit einem leicht traurigen Blick in seine Augen.


Amalia

Ich kochte innerlich vor Wut, als er mir dieses ekelhafte Grinsen schenkte. Doch ich wurde schnell von meiner Wut auf ihn abgelenkt, da sich dieses Monster wieder anfing zu bewegen. Entsetzt musste ich feststellen, dass es sich sogar ziemlich schnell wieder regeneriert hatte. Sofort biss ich mir auf die Unterlippe und dachte fieberhaft nach, was ich am besten als nächstes machen sollte. Doch mir blieb nicht genügend Zeit, um nachzudenken, da er zum nächsten Angriff setzte.
Erneut versuchte ich auszuweichen, was mir auch gelang. Nur leider hatte ich meinen Bogen und die Pfeile auf dem Boden liegen gelassen, so dass der Sagog kein Problem damit hatte drauf zu treten und sie zu vernichten.
Angestrengt biss ich mir auf meine Unterlippe und versuchte irgendwie einen Ausweg zu finden. Sonst hatte das doch auch immer geklappt. Warum ausgerechnet heute nicht?! In einem Moment, wo es um alles oder nichts ging? Vater schien mich wirklich nicht gerne zu haben…
Der Sagog schien so von seiner Wut und seinem Hass geprägt worden zu sein, dass er um ein vielfaches brutaler und stärker wirkte, als zuvor. Aber auch sein Verstand schien benebelt zu sein. Denn er machte immer wieder die gleichen Fehler und so trat ein Muster in seinen Angriffen heraus. Zum Glück war ich darin ausgebildet, solche Muster in kürzester Zeit zu erkennen und einen gegen Strategie darin zu entwickeln, denn sonst würde es für mich nicht gut aussehen!
Es dauerte zwar etwas, aber bald konnte ich an eines der Schwerter gelangen, welches man mir noch zuvor gegeben hatte. Auch wenn ich im Schwertkampf eine absolute null war, reichte es dennoch zum Kopf abtrennen, was dann auch geschah… Mit einem sauberen Schnitt durchtrennte ich den Hals und löste so, den Kopf von dem Rest des Körpers. Sofort sackte der Sagog in sich ein und ich ließ das Schwert fallen. Keuchend wich ich einige Schritte zurück und ließ mich an der Wand direkt gegenüber von Luzifers Thron hinunter gleiten, dass ich zum Schluss auf dem Boden saß und ihn aus verachtenden Augen ansah. Das würde er noch bitter bereuen…!!!

32 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Mo Jul 07, 2014 4:04 pm

Lioness

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Camael

Schon dabei mich umzudrehen vernahm ich noch von der Seite aus Mirandas Stimme, welche mich fragte ob ich etwas über ihre Eltern wisse. Im Grunde waren es zwei Fragen, doch das sollte mich nicht groß stören. In umgedrehter Stellung verharrend aprach ich mit dem Gesicht von ihr abgewandt. "Ich weiß ebenso viel wie der Rat, nämlich dass du eine Nephilim bist und deshalb ein himmlisches Elternteil haben musst. Ob dieses nun schon ausgelöscht wurde oder nicht kann ich dir nicht sagen. Der Rat arbeitet aber daran." Rief ich ihr die Worte meines Vaters ins Gedächtnis. "Doch es war erst mal wichtig dich hierher zu bringen. Dich aus der Gefahrenzone zu schaffen hatte oberste Priorität. Alles andere war zweitrangig. " Ich machte eine kurze Pause in der keiner ein Wort verlor, bevor ich erneut ansetzte. "Habe etwas Geduld. Egal ob deine Mutter oder dein Vater hier noch irgendwo leben oder ehrenvoll im Kampf starben, der Rat wird es in Erfahrung bringen können." Antwortete ich darauf und setzte dann meinen Weg nach drinnen fort. Ich hielt noch die Hintertüre auf damit Miranda ebenfalls hinein gehen konnte. Mir war bewusst das meine Aussagen sie sicher nicht zu Frieden stellen würden, doch war dies nunmal die Wahrheit und die Lüge war eines der schwersten Vergehen hier die man sich auch nur vorstellen konnte. Ich begleitete sie noch bis zu ihrem Zimmer damit sie sich in den Gängen nicht verlief. "Du solltest schlafen, Morgen wird ein anstrengender Tag für dich werden." Riet ich ihr und öffnete ih die Tür. Dadurch dass sie zwar zur Hälfte Engel war würde sie weniger Schlaf benötigen als auf der Erde, doch da auch etas menschliches in ihr steckte kam sie eben um den Schlaf selbst nicht umher.


Luzifer

Das hämisch Grinsen im meinem Gesicht stieg immer mehr desto wütender das unten kämpfende Engelchen wurde. Als sie dann endlich der Quälerei ein Ende setzte hielt ich ihren Blick noch einen Augenblick stand ehe ich mich erhob und von dem Plato mich zurück zog. Leviantar hatte recht gehabt. Es war wirklich eine erfrischende Abwechslung gewesen nach solch langer Zeit mal wieder einen Kampf zu sehen. Doch nun war ich auch dessen überdrüssig geworden und somit überließ ich es meinem Volk ob sie das Engelchen nun weiter kämpfen lassen wollten oder aber aufh genug von dem Treiben hatten.
So oder so, ich würde Amalia heute noch einen Besuch abstatten.

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33 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Mo Jul 07, 2014 5:20 pm

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Miranda

Ich hörte Camael ruhig zu als er mir erklärte, dass er nicht wüsste, was mit meinen Eltern sei und ich hatte keinen Grund, ihm nicht zu glauben. Als er fertig mit erzählen war nickte ich schwach. „Verstehe…“, murmelte ich und folgte ihm dann wortlos zurück in das riesige Haus, wo ich direkt von Camael durch einige der Gänge geführt wurde, ehe wir an meinem Zimmer ankamen.
„Danke…“, flüsterte ich und schloss dann die Tür, so dass Camael draußen stehen blieb und ich im Zimmer war. Langsam wand ich mein Gesicht von der Tür ab und sah aus dem Fenster hinaus, ehe ich zu eben diesem hin ging. Die Sterne strahlten bereits am Nachthimmel. Es war so ruhig…
Ich sah zu den Klamotten auf meinem Bett und suchte mir, eines der Schlafkleider raus und zog es mir dann über. Es war Bodenlang und hatte etwas Mittelalterliches an sich. Auch meine Zöpfe öffnete ich, so dass mein blondes Haar an meinem Körper herunter hing. Dann schritt ich erneut auf das Fenster zu und öffnete es dieses mal auch. Langsam streckte ich meinen Arm in den Himmel empor, als würde ich nach den Sternen greifen wollten. „Bitte… lass mich nicht alleine“, hauchte ich leise, ehe ich meinen Arm wieder hinunter nahm und langsam zu dem Bett schritt. Müde ließ ich mich auf eben dieses fallen und sah an die Zimmerdecke. Doch dann legte ich mich auf die Seite und rollte mich etwas ein. Noch lange Zeit dachte ich einfach über alles nach, doch dann wurden meine Augen immer schwerer und ich schlief schließlich doch noch ein.


Amalia

Mit dem ekelhaften Grinsen, welches Luzifer schon die ganze Zeit über auf den Lippen trug, verließ er schließlich die Arena und die Leute schienen zu überlegen, ob ich noch gegen ein weiteres Wesen antreten sollte, oder ob sie mich verschnaufen lassen wollten. Glücklicherweise entschieden sie sich für letzteres und mir wurden wieder meine üblichen Ketten und Handschellen angelegt. Dann führten sie mich wieder in das Zimmer. Was mit dem toten Körper dieser Bestie geschah wusste ich nicht und ehrlich gesagt war ich da auch ziemlich glücklich drüber!
„Heute hattest du Glück! Beim nächsten Mal wird dich dein Gegner zerfleischen!“, knurrte einer der Dämonen, welcher mich in das Zimmer gebracht hatte. Doch anstatt auf seinen dummen Kommentar irgendwie einzugehen, blieb ich lieber ruhig und musterte ihn nur aus unterkühlten Augen. Das schien ihm nicht zugefallen, denn im nächsten Moment spürte ich einen stechenden Schmerz in meiner Wange und fiel dabei zu Boden. „Sieh mich nicht aus solchen Augen an, Engel!“, knurrte er und verließ dann mit seinem Partner das Zimmer und ließ mich somit ganz alleine.
Lange Zeit starrte ich auf die geschlossene Tür. Doch dann krabbelte ich auf allen Vieren, zu dem Fenster und legte meine Ellenbogen auf das Fensterbrett, während ich meine Hände faltete und meine Stirn auf meine gefaltene Hände stützte. Langsam schloss ich meine Augen und fing an zu beten.
Ich betete für meinen kleinen Bruder. Da ich ein schwarzes Schaf unter den Engeln war, würde man mit Sicherheit behaupten, dass ich die Engel verraten hätte und freiwillig hier wäre. Die Familien von Verrätern wurden wie Abschaum behandelt. Das hatte mein geliebter kleiner Bruder nicht verdient! Mit Sicherheit machte er sich schon Sorgen um mich… Und ich konnte ihm nicht sagen wo ich war, Ich konnte ihn nicht in die Arme schließen und ihm sagen, dass wieder alles gut werden würde.
Langsam lief mir eine Träne die Wange hinunter. Warte auf mich… Eines Tages, wenn wir uns wieder sehen, werde ich dir alles erklären können, aber bis dahin, musst du tapfer sein und alleine ohne mich zu Recht kommen. Ich weiß dass du das schaffst, mein kleiner Engel. Sei stark und höre nicht auf das, was man dir über mich sagen wird. Verliere nicht den Glauben daran… Niemals…

34 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Mo Jul 07, 2014 9:24 pm

Lioness

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Camael

Die Blonde schien mir auf einmal sehr zurückhaltend und still. Gut, es war auch nicht sonderlich verwunderlich, wenn meine Antwort schon so ernüchternd ausfiel. Als sie die Türe vor mir schloss blieb ich - aus einem Grund den ich nicht näher definieren konnte, es hatte sich eben nunmal einfach so ergeben - noch für eine Weile vor dieser stehen und sah mit leerem Blick auf die Türklinke ehe ich nach etwas Langerem von hinter der Tür eine leise Bitte vernahm nicht allein gelassen zu werden. Es war durch das massive Holz sehr gedämmt, so dass ich es beinahe überhört hätte. Und dennoch, obwohl es so leise und zerbrechlich war schrie es gerade zu voller Kummer.
Erst dadurch bemerkte ich dass sich meine Füße um keinen Millimeter von der Stelle bewegt hatten. Deshalb machte ich mich nun auf den Weg in mein eigenes Zimmer um mich dort auf das Bett zu setzten. Kurz musste ich trocken belustigt schrauben während ich mich wieder erhob und mir das Hemd aus zog und während ich die Nachtkleider anzog schüttelte ich den Kopf. Ich war doch jetzt tatsächlich der Lehrmeister einer Nephilim geworden. Damit hätte ich noch als ich den Antrag angenommen hatte nicht gerecht. Mich auf den Rücken legend starrte ich leeren Blicken auf die Decke und ließ dabei meine Gedanken kleisen.


Luzifer

Es war bereits Abend geworden als ich mich dann dazu entschloss Amalia ein wenig zu necken. Ohne an zu klopfen öffnete ich die schwere Türe und trat wie selbstverständlich ein. Ohne ein weiteres Wort, ohne ihr meine Aufmerksamkeit zu schenken setzte ich mich einfach nur kn den Sessel, als existiere sie gar nicht erst. Doch sobald ich es mkr dann bequem gemacht hatte sxhlug ich meknen Blick zu ihr ein und winkelte den Kolf leicht an während ich sprach. "Du hast dich gut geschlagen, Liebes." Gab ich die Bewunderung kund und schaffte es dabei es nicht mehr wie ein Kompliment klingen zu lassen. Zu viel höfliches Misstrauen gepaart mit einer Prise von Spott waren in den Worten enthalten. Ich musterte sie kurz ehe ich aufstand und zu ihr schritt. Lamgsam, einen Schritt nach dem anderen, bevor ich mich neben sie ans Fenster setzte. "Allerdings kommt meine Überraschung erst noch." Seuselte ich düster und rau zu, sah ihr in diese außergewöhnlichen Augen und legte ein schiefes Grinsen auf.

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35 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Di Jul 08, 2014 2:56 pm

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Miranda

In meinen Träumen tauchten immer mal wieder irgendwelche Bilder auf und auch winzige Szenen, die ich an sich aber nicht so recht verstand. Sie waren mir völlig unbekannt, genauso wie die Leute die ich dort sah. Doch wenigstens machten sie mir so keine Angst und ich würde endlich mal eine Mütze voll Schlaf bekommen. Denn die vergangenden Stunden hatten sich in Form von Kopfschmerzen auf mich ausgewirkt und ich war froh darüber, endlich im Bett liegen und ordentlich schlafen zu können.
Nachdem ich zu Ende geträumt hatte, geschahen keine besonderen Vorkommnisse mehr und ich konnte bis zum nächsten Morgen durchschlafen. Als ich von den ersten Sonnenstrahlen geweckt wurde, murrte ich irgendetwas Unverständliches vor mich hin und zog mir dann die Bettdecke über den Kopf. Als dann aber auch noch ein Windstoß das Fenster öffnete, da ich dem Anschein nach, gestern Abend vergessen hatte es ordentlich zu zuschließen, konnte ich nicht mehr einschlafen. Verpennt und schlecht gelaunt erhob ich mich aus meinem Bett und schloss das Fenster wieder. Nur die wunderschöne Aussicht aus meinem Zimmer rettete meine Laune vor dem Nullpunkt.
Als ich das Fenster wieder geschlossen hatte, starrte ich noch etwas verträumt raus, doch dann setzte ich mich vor den großen Spiegel und kämmte mein blondes Haar. Camael würde mit Sicherheit auch gleich kommen. Immerhin schien er heute viel mit mir vorzuhaben, da er gesagt hatte, dass es heute ein anstrengender Tag werden würde. Seufzend legte ich die Bürste wieder hin und band mir dann meinen üblichen Zopf und ließ dabei wieder zwei Haarsträhnen raushängen (siehe Bild^^). Danach zog ich mich an und setzte mich auf die Fensterbank, während ich aus dem Fenster hinaus starrte und auf Camael wartete. Da ich ihm keinen Ärger machen wollte, wartete ich hier auf ihn. Gedankenverloren starrte ich die ganze Zeit auf denselben Punkt im Meer.


Amalia

Ich spürte sofort, dass Luzifer in das Zimmer eingetreten war. Doch ich würdigte ihn keines Blickes und ignorierte ihn. Sogar dann, als er sich direkt auf die Fensterbank setzte, vor der ich gerade saß und betete. Noch eine ganze Weile sagte ich nichts und hielt dabei meine Augen geschlossen. Erst als ich zu Ende gebeten hatte, öffnete ich sie wieder und sah ihm dann nun direkt in seine „Seelenspiegel“ wie es die Menschen zu sagen pflegten. „Egal was es sein wird… Ich werde drauf gefasst sein!“, knurrte ich leicht. Dieser Mann brachte mich immer und immer wieder an meine Grenzen! Immer wieder schäumte ich innerlich vor Wut und würde diesem Mann am liebsten die Kehle durchschneiden und ihm seine Augen auskratzen. Auch wenn es normalerweise nicht meine Art –vermutlich von keinem Engel im Himmel- verspürte ich jedes mal, wenn ich ihn sah oder auch nur seine Stimme hörte, den Drang dazu, es zu tun. Nur das Wissen darüber, dass er um so vieles stärker war als ich, hielt mich davon noch ab. Doch irgendwann…, irgendwann würde es mir egal werden und ich würde einen Kampf mit ihm eingehen. Doch hoffentlich lag dieser Punkt weit in Zukunft, denn so schnell sollte Luzifer mich nicht klein bekommen! Immerhin muss ich für zwei Engel stark sein… Da war Aufgeben einfach nicht drin!

36 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am So Jul 13, 2014 11:37 am

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Camael

Die Sonne war noch nicht aufgegengen und doch machte ich mich schon auf den Weg zu Mirandas Zimmer. Ich ging also die Treppe vom unten gelegenen Trainingsraum hinauf da kam mir ein allseits bekannter Schatten entgegen und innerlich bereitete ich mich schon auf was vor. "Morgen Brüderchen." Grüßte mich die Stimme die sich zum verwechseln ähnlich anhörte wie die meine und ich hatte allein durch den Klang geglaubt ich hätte gesprochen, wenn ich nicht gewusst hätte dass soetwas nie über meine Lippen käme. "Morgen." Begrüßte ich den anderen der auf den Treppenansatz über mir gestanden hatte und nun zu mir herunter kam. "War deine Mission erfolgreich?" Fragte er aus dem Dunklen mit ehrlichem Interesse was mir allerdings gleichgültig war. Zumindest das meiste. "Ja." Er tret näher an mich. "Spürst du auch diese Energie?" Kam abermals im sanften Klang eine Frage. "Ich habe eine Schülerin, du musst sie meinen." Zwar sah ich sein Gesicht nicht, doch konnte och mir förmlich vorstellen wie ihm zuerst die Gesichtszüge entglitten und er dann ein schiefes Grinsen auflegte. "Ach so ist das. Alter Halunke! Nimmst dir die Weiberschaaren gleich mit ins Haus!" Unerwartet traf mit ein beherzter Schlag auf den Rücken. "Ich hätte nie gedacht dass mein Bruderherz sich mal eine anlacht!" Alberte er herum, wissend dass dies nicht zutraf. Ich entfernte seine Hand von meiner Schulter ohne dabei einen Muskel zu verziehen. "Sie ist meine Schülerin. Das ist alles." "Sicher doch, sicher doch!" Lachte er ehe ein kurzer ruhiger Moment eintrat und er darauf etwas sagte was mich dann doch aus der Fassung brachte. "Wenn du sie nicht willst, nehm ich sie." Sagte er als wäre es das normalste vom Himmel. Sofort klingelten alle meine Arlamglocken und ich war froh dass es so stock duster war dass man nicht meine Mimik sehen konnte. "Nein." Sagte ich fest bestimmt. "Sie ist meine Schülerin und unterliegt meiner Obhut. Also halt dich zurück kleiner Bruder." Sagte ich das letzte noch mal um ihn zu verdeutlichen dass er in meinem Haus wohnte, von meinem Verdienst lebte und das wie eine Made im Speck! "Und jetzt entschuldige mich, ich hab zu tun." Sagte ich wieder kühl und schritt an ihm vorbei ins Erdgeschoss. "Wie mein Brüderchen will." Hörte ich nur von hinten doch würde mein gesamtes Hab und Gut darauf verwetten dass er Versuche starten würde Miranda zu umgarnen. Deshalb beschloss ich würde ich wohl gut auf sie aufpassen müssen - zum Wohle Josephiels und zum Wohle Mirandas. Es wäre im Interesse beider wenn er sich in Zügel hielt, einfach schon aus dem simplen Grund dass sie einen Halbblut war und er nicht. Aber vielleicht machte ich mir auch viel zu viele Gedanken darüber.  
Ich klopfte dreimal an der Türe der Blonden an und wartete um Einlass. Erst als mir dieser erteilt wurde trat ich ein und blieb auch gleich im Türrahmen stehen. "Morgen."


Luzifer

Während das Engelchen offensichtlich am beten war, lehnte ich mich zurück und setzte meine Ellenbogen auf der Fensterbank ab und sah das Grinsen im Gesicht behaltend zur Zimmerdecke. Nach einer Weile begann ich eine Melodie zu pfeifen doch wurde unterbrochen als Amalia neben mir fetig mit ihrer sinnlosen Beschäftigung war und der Hass der mir entgegen strömte lamgweilte mich schon fast. "Warts ab." Winkte ich mit einer Hand ab und tat unbeeindruckt. Dann allerdings sah ich sie an und das Grinsen versiegte, stattdessen kam ein ernster Gesichtsausdruck und ich sprach ohne Hohn. "Wie alt bist du?" Wollte ich wissen.

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37 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am So Jul 13, 2014 2:13 pm

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Miranda

Ich genoss die Aussicht aus dem Fenster und die morgendliche frische Brise. Die Luft hier oben und das Klima an sich, war hier oben ganz anders, als auf der Erde, was ich aber durchaus genoss. Innerlich fragte ich mich, was meine Freundin wohl gerade so machte. Ob sie nach mir suchte oder auch an mich dachte… Oder ob sie es überhaupt noch gar nicht bemerkt hatte, dass ich weg war. Würde sie sich Sorgen machen? Oder würde sie sich dabei nichts denken? Fragen über Fragen schwirrten in meinem Kopf herum und dieser drohte deswegen beinahe zu explodieren, aber dennoch fühlte es sich so an, als würde ich an rein gar nichts denken…
Durch ein Klopfen wurde ich aus meinen Gedanken gerissen und ich sah prompt zu der Tür hin. „H-Herein“, sagte ich schnell und stand dann sofort von der Fensterbank auf. Es war Camael, welcher sich hinter der Tür verbarg und nun im Rahmen, in eben dieser Stand und mich begrüßte. „Morgen…“, sagte ich schließlich und musterte ihn beinahe ebenso ruhig, wie er mich. „Was machen wir heute?“, fragte ich ihn, nach einiger Zeit der Stille, da ich es eigentlich schon kaum abwarten konnte.

Amalia

Ich musterte Luzifer ruhig, als er mich fragte, wie alt ich sei. Ehrlich gesagt verstand ich nicht wozu es ihm diente, mein Alter zu wissen. Da ich ihm leider schon sämtlich meiner Fähigkeiten verraten hatte und er sie sogar im Kampf gegen diesen Sagog sehen konnte, wusste ich nicht, was ihm so wichtig daran war, mein Alter zu wissen. Ich gehörte zu den wenigen Engeln, welcher so um die 200 Jahre alt waren. Bei uns schien damals irgendetwas schief gelaufen zu sein, weshalb Gott eine lange Zeit unsere „Herstellung“ einstellte. Und er lange Zeit später damit wieder anfing. Was es damals war wussten nur die wenigsten, und die, die es wussten, mussten Stillschweigen behalten. Wusste Luzifer vielleicht etwas darüber und wollte sich nur noch von mir seine Bestätigung holen? Er war schließlich einer der ersten Engel…
„…219…“ , sagte ich schließlich nach einiger Zeit des Schweigens und musterte Luzifer unsicher und auch misstrauisch. „Wieso fragt Ihr?“, fragte ich ihn schließlich, wobei meine Miene unverändert blieb. Hoffentlich hatte ich jetzt nichts Falsches gesagt und er würde jetzt wegen mir irgendetwas planen…

38 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Di Jul 15, 2014 3:21 pm

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Camael

Etwas schien sie zu beschäftigen, zumindest machte sie etwas nicht sonderlich glücklich und dass obwohl sie doch im Himmel war. Eine Weile sah ich sie noch stumm verharrend an und tat nichts als sie ausdruckslos zu mustern, ehe ich zur Antwort ansetzte. "Heute wirst du mit deiner Ausbildung beginnen. Zieh dir etwas edles an, wir werden zum Rat gehen bevor ich dir etwas beibringen kann." Schloss ich und fügte dem noch hinzu "wenn du nichts passendes für diesen Anlass in den Sachen findest die dir meine Schwester gegeben hat, dann scheu dich nicht sie um etwas feineres zu fragen." Und wartete dann kurz noch auf eine Antwort von ihr ehe ich mich selbst umziehen ging.


Luzifer

Während sie sich doch für meinen Geschmack ganz schön Zeit mit ihrer Antwort ließ, übte ich mich zur Abwechslung mal in Geduld - welche nun wirklich nicht eine meinser stärken war. Und als ich glaubte gleich etwas sagen zu müssen da bekam ich meine Antwort.
219. Dann konnte es gut sein dass sie einer der Engel war, bei dessen Erschaffung ich Vater dazwischen gefunkt hatte. Um ehrlich zu sein wunderte es mich doch sehr dass sie noch lebte. Ich hatte immer geglaubt dass alle Engel von damals ausgelöscht worden waren. Entweder hatte sie verdammtes Glück gehabt oder aber der Rat hatte noch etwas mit ihr vor. So oder so, es machte sie für mich um so interessanter. Schrief grinsend schloss ich die Augen. "Dann bist du noch völlig grün hinter den Ohre, Liebes." Verhöhnt ich sie herausvordernd und amüsierte mich dabei gut. "Wie auch immer. Mach dich bereit für meine Überraschung." Stand ich dann auf und beugte mich zu ihr herab. Beide Arme gegen das Fensterbank gelehnt, sodass sie sich in deren Mitte befand kam ich ihr so nah dass gerade mal ein Seidenfaden zwischen unsere Nasenspitzen gepasst hätte. "Ich hoffe sie wird dir gefallen."
Dann drehte ich mich um und ging. Ließ das Engelchen in dem Zimmer voller Puppen und Köpfen allein.

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39 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Mi Jul 16, 2014 3:30 pm

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Miranda

Ich sah kurz zu dem Kleiderschrank, in welchen ich gestern die ganzen Sachen eingeordnet hatte und nickte leicht verunsichert. „I-Ich werde versuchen mich zu beeilen…“, sagte ich und schloss dann, nachdem Camael verschwunden war, die Zimmertür. Danach schritt ich zu dem Kleiderschrank und musterte die ganzen Kleidungsstücke darin seufzend. Ich kannte mich absolut nicht mit der Mode der Engel aus… Daher konnte ich nur erahnen, was zu den „feineren“ Sachen gehörte und was eher für den Alltag taugte. Hoffentlich würde ich dabei keinen Fehler machen, dass wäre sonst ziemlich peinlich… Außerdem weiß ich ja nicht, wer hier noch so rum rennt. Bisher habe ich erst seine Schwester und noch so einen anderen Engel gesehen. Doch ich hatte leider schon wieder vergessen in welcher Beziehung Camael und dieser eine Engel zu einander standen.
Als ich meiner Meinung nach, etwas „feineres“ gefunden hatte, verließ ich das Zimmer und irrte leicht orientierungslos durch das Haus. „Camael?“, fragte ich einmal in normaler laut stärke, doch als er nicht antwortete, lief ich weiter und sagte noch einige male seinen Namen. Doch es kam wieder keine Reaktion und ich irrte noch immer durch die Flure des Hauses. Was musste mich Gott aber auch mit einem so schlechten Orientierungssinn bestrafen! Seufzend blieb ich wie ein verirrtes Lamm in den Fluren stehen und sah mich leicht verzweifelt um. Ob ich hier vielleicht noch auf einen anderen Engel treffen würde…? Einen den ich noch nicht kennen gelernt habe?

Amalia

Leider konnte ich nicht mehr zurück weichen, als er mir so nahe kam, da ja die Fensterbank, an welcher er sich abstützte hinter mir war. Innerlich bereute ich es auch schon, dass ich ihm mein Alter verraten hatte. Doch ich war zugegeben ziemlich neugierig, was sich damals abgespielt hatte. Aber von Luzifer würde ich es mit Sicherheit nicht so schnell –wenn auch gar nicht- erfahren…
Als er das Zimmer verließ blickte ich noch stumm auf die Tür und tat einige Zeit gar nichts, doch dann erhob ich mich langsam vom Boden. Und nach einiger Zeit kamen zwei Dämonen in ein Zimmer, mit einer Tüte und hielten mir diese unter die Nase. „Umziehen!“, forderte der eine von mir und ich nahm verwirrt die Tüte entgegen. Doch bevor ich noch etwas fragen konnte, nahm man mir schon die Handschellen ab und die zwei verließen danach das Zimmer, damit ich mich in Ruhe umziehen konnte.
Genau in dem Moment, in dem ich das Kleid und den Schmuck angesetzt hatte, kamen die zwei wieder rein und ketteten meine Handgelenke auch schon wieder an. Danach führten sie mich durch etliche Flure und Gänge. Ehe wir vor einem riesigen Speisesaal Halt machten und sie mich mehr oder weniger vorschubsten. „Wir haben sie her gebracht, Gebieter“, sagte einer von den beiden und die zwei verbeugten sich dabei tief vor Luzifer. Missmutig musterte ich ihn. Was zum Teufel wurde hier eigentlich gespielt?! Und wann würde man mir hier endlich diese Ketten entfernen? Immerhin scheuerten sie ziemlich und es war auch mehr als unangenehm, sie die ganze Zeit über, tragen zu müssen.

40 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Mi Jul 16, 2014 4:14 pm

Lioness

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Camael

Ich war umgezogen und breit zu Mirandas Zimmer zu gehen um sie dort abzuholen, doch erwiederte niemand etwas auf mein Klopfen. Nachdem ich ein zweites mal abgeklopft hatte und mein Eintreten ankündigte öffnete ich dann auch die Türe, nur um festzustellen dass sie nicht dort war. Wie hatte sie das geschafft? Anscheinend musste man ihr alles ausdrücklich sagen was sie tun und lassen sollte. Jetzt dürfte ich nach der Nephilim suchen und würde dabei nur Zeit verlieren. Zuerst machte ich mich auf den Weg zum Keller, da meine größte Sorge war dass sie Josephiel ohne dass ich bei ihr war über den Weg lief. Doch glücklicherweise war dort niemand - bis auf Josephiel selbst. Sie konnte doch nicht so schwer zu finden sein. Und warum spürte ich ihre Energie nicht mehr? War etwas nicht in Ordnung mit ihr? Nich immer völlig im Gedanken bemerkte ich erst später dass etwas auf dem Flur stand und erkannte es dann als Miranda die mit dem Rücken zu mir gewand stand. Zügig ging ich auf sie zu und als ich neben ihr angekommen war meldete ich mich zu Wort. "Komm, wir müssen uns beeilen." Ging ich mit ihr den langen Flur hinaus. Dann endlich draußen legte ich ihr meine Hände dar dass sie die ihre hinein legte und flog dann mit ihr bis zum Paradies. Im Tempel des Rates angekommen begegnete und Uriel und grüßte mich und Miranda freundlich. Er führte uns zum Saal mit der runden Tafel an der wiedr die gleichen Engel saßen wie gestern. Mein Vater in der Mitte. "Miranda, trete vor." Stand er auf und breitete sie Arme aus. Ich blieb wo ich war stehen und wartete nur ab. "Schau, wir haben gesucht, mit all uns zur Verfügung stehenden Mitteln - doch wir konnten leider nicht deine Eltern finden. Sie müssen entweder nicht bei uns im Himmel leben oder ausgelöscht worden sein." Sprach er mit erhabener Stimme. "Doch wir haben auch gute Nachrichten für dich. Der Rat hat beschlossen dich zu einer Seraphim ausbilden zu lassen." Bei diesen Worten machte ich unweigerlich große Augen. Eine Nephilim als Seraphim! Das gab es noch nie! "Sofern wir mehr wissen werden wir dir Bescheid geben." Schloss Vater und ich ging zu Miranda um mit ihr dann den Tempel wiederum zu verlassen. Als wir außerhalb des Gebäudes waren wagte ich erst wieder zu sprechen. "Sei nicht traurig wegen deinen Eltern." Versuchte ich sie zu trösten, auch wenn sich das sehr ungewohnt und auch irgendwie falsch durch meine nüchterne Art anhörte. "Du solltest dich eher geehrt fühlen. Das hat es noch nie gegeben dass eine Nephilim zu einer Seraphim ausgebildet werden soll. So gesehen muss der Rat großes in der sehen."


Luzifer

Im Esssaal wartete ich nun auf das Engelchen bis es endlich mal kommen würde. Der Tisch war zwar schon gedeckt doch befanden sich noch keine Speisen darauf. In der Zwischenzeit hatte ich persönlich mich ebenfalls umgezogen, ein im allgemeinen dunkler Anzug der farblich zu dem Kleid dass ich für Amalia ausgesucht passte. Sie am Kopfende des Tisches erwartend begrüßte ich sie als wäre sie eine Gute Freundin meinerseits die ich seit langen nicht mehr gesehen hatte. "Liebes, freut mich dass du gekommen bist." Stand ich auf. Mein Blick fiel auf die Ketten die sie noch immer trug. "Meine Herren! Behandelt man so etwa eine Dame?" Fragte ich die Dämonen die sie her gebracht hatten und signalisierte ihnen mit einer Handbewegung dass sie schleunigst verschwinden sollten. Dann mit einer weiteren ließ ich die Ketten zerspringen, dass sie scheppernd auf den Boden fielen. "Entschuldige diese groben Narren, aber gutes Personal ist nunmal schwer zu finden. Setz dich." Bot ich ihr den Platz mir direkt gegenüber dar und ließ mich selbst nieder. "Dass Essen wird auch gleich serviert werden." Informierte ich sie und stützte meinen Kopf auf der Faust. "Also, während wir warten: schieß los! Hast du irgendwelche Fragen an mich? Dann kommt hier deine große Chance! Ich werde versuchen sie dir soweit ich es will zu beantworten." Sah ich sie aus grinsendem Gesicht an und musterte sie kurz. "Das Kleid steht dir im übrigen ausgezeichnet." Gab ich ihr mit anzugleichem Blick auf ihre Figur ein ehrliches aber schiefen lächelndes Kompliment.

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41 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Mi Jul 16, 2014 5:30 pm

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Miranda

Ich nahm Camaels Hand wieder und wir beide flogen in den Tempel zurück, wo ich schon zu beginn meiner Reise stand. Irgendetwas in mir zerbrach, als sie meinten, dass sie meine Eltern noch nicht gefunden hatten. Augenblicklich ließ ich meinen Kopf hängen und der Rest, was sie erzählten wurde mir mit einem Mal egal. Auch als sie meinten, sie würden mich zu einem richtigen Seraphim ausbilden wollen, war mir egal. Auch wenn diese Entscheidung gerade erneut mein ganzes Leben umkrempelte, war es mir scheinbar egal. Innerlich dachte ich nur noch an meine Eltern und betete auch in Gedanken, dass sie gesund und wohlbehalten waren. Aber ich stellte mir auch die Frage, falls sie noch lebten, ob sie mich auch vermissten…
Ich nickte nur stumm, als Camael meinte, ich sollte mit ihm kommen, da wir uns beeilen müssten. Ich folgte ihm stumm, ohne auch nur ein Wort von mir zugeben und als er versuchte mich irgendwie zu trösten nickte ich erneut stumm. Zum reden war mir gerade irgendwie nicht zu mute. Auch wenn es bei mir eher selten vorkam, passierte es.
Geknickt hörte ich Camael zu. Und tat seine kleine „Rede“ immer nur wieder mit einem stummen nicken ab. Es tröstete mich nicht wirklich, auch wenn seine Worte scheinbar lieb gemeint waren. „Lass uns einfach mit dem Training anfangen…“; murmelte ich schließlich kleinlaut und sah ihn dabei nicht an. Denn mein Blick haftete stets am Boden. Die Morgensonne umrahmte uns und so konnte ich unsere Schatten ausmachen. Camael stand gerade und hatte eine Respekt einflößende Wirkung auf jeden andere. Ich hingegen sah da schon ganz anders aus… Wie ein Hund, welcher am Boden lag und den immer wieder eingetreten wurde. Oder dem man am liebsten Mitleid entgegen brachte…
Sofort verhärtete sich meine Miene. Ich wollte kein Mitleid von irgendwelchen Leuten! Nein ich wollte zu einem Seraphim werden, damit meine Eltern stolz auf mich sein konnten und ich sie irgendwann vielleicht sogar auf eigene Faust finden konnte. Denn zurzeit wünschte ich mir nichts sehnlicher als dies…


Amalia

Ich musterte Luzifer sichtlich skeptisch und misstrauisch. Doch als er mich endlich von diesen unerträglichen Ketten erlöste, rieb ich mir sofort meine Handgelenke. Als er dann meinte, ich solle mich setzen, tat ich dies, da ich ja keinen Grund hatte, mich dieses Mal ihm zu widersetzen. Doch er erregte erst meine volle Aufmerksamkeit, als er sagte, dass ich ihm die Fragen stellen dürfte, welche mir schon so lange durch den Kopf flogen.
„Warum wolltet ihr mein genaues Alter wissen? Und warum veranlasst ihr das ganze hier? Ich bin schließlich nur ein gefangener Engel, in dem großen Reich von Luzifer…“, sagte ich und musterte Luzifer mit unterkühlten aber dennoch interessierten Augen. Ich wurde einfach nicht aus diesem Mann schlau und genau das störte mich so daran. Denn ich wüsste gerne, mit wem ich es zu tun hatte… Man konnte ihn nicht einschätzen und das machte ihn noch gefährlicher als er es eh schon war. Wer war er hinter seiner Maske?
Ich hoffte innerlich, dass er wirklich ein paar Antworten für mich parat hatte, denn ich wollte unbedingt wissen, was damals bei meiner Entstehung los war und besonders, warum es nur so wenige Engel um mein Alter herum gab… Ich war die jüngste, welche zwischen 200-300 Jahre lag. Ob damals etwas bei meiner Entstehung falsch lief? Die obersten Engel sagten nie was dazu, um niemanden zu „gefährden“ aber ich verstehe bis heute nicht, wie jemand gefährdet werden konnte, der wissen wollte wer er war… Schließlich hatte ich ein Recht darauf es zu erfahren! Und wenn ich es halt nicht von denen erfuhr, blieb mir wohl oder übel nichts anderes übrig, als Luzifer zu fragen… Hoffentlich würde wenigstens er mir antworten…

42 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Mi Jul 16, 2014 7:22 pm

Lioness

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Camael

Miranda war ungewöhnlich ruhig, was mich nicht sonderlich verwunderte. Och hatte von der emotionalen Bindung der Sterblichen schon oft gehört. So sah es also aus wenn man enttäuscht wurde. Wenn ein Mensch traurig war. Dieses Bild war neu für mich, doch konnte ich gleich sagen dass es mir nicht gefiel. Es gefiel mir ganz und gar nicht - vorallem nicht an Miranda. Als sie dann nach einiger Zeit meinte wir sollten einfach mit dem Training anfangen, war es fast schon Ironie. "Wir können nicht anfangen ehe du gelernt hast deine Emotionen zu beherrschen. Das wird deine erste Lektion: Selbstkontrolle. Ein Seraphim weiß sich und seine Gefühle zu beherrschen. Immer und überall." Sah ich auf sie herab und mich beschlich das Gefühl dass wir daran am meisten zu arbeiten hätten. "Aber lass uns erst nach Hause." Reichte ich ihr meine Hand ehe wir den Flig antraten. Die Landung versuchte ich ihr wie immer so unproblematisch wie möglich zu machen, und stand dann schließlich vor ihr. "Ich weiß es muss für dich unmöglich klingen, aber du musst während du im Dienst bist deine Gefühle ausschalten. Sie können dich von deiner Mission ablenken, oder dir Fehlentscheidungen unterjubeln. Gefühle sind dein schlimmster Feind, wenn du draußen einen Auftrag erfüllen musst und diese dir im Weg stehen. Die oberste Aufgabe eines jeden Engel ist die bedingungslose Treue unserem Schöpfer gegenüber. Vergiss das nie." Ich machte eine kurze Pause um zu kontrollieren dass sie mir auch zuhörte um dann fort zu fahren. "Insbesondere wir Seraphim, wir sind die Krieger des Herren - die Wächter des Himmelreiches. Auf uns bürded eine der größten Lasten, denn wir sind für die Sicherheit unserer Art zuständig. Ohne uns würden alle Engel schutzlos sein." Endete ich und konnte nur hoffen dass sie jedes einzelne Wort sich zu Herzen nahm und es verinnerlichen würde.


Luzifer

Erst als ich bemerkte dass ich mit meiner Aussage ihr Interesse gewonnen hatte nahm ich meinen Kopf von der Hand und sah ihr herausvordernd in die Augen während sie mir ihre Frage stellte die ich auch so schon vorraus gesehen hätte. "Immer langsam, Liebes. Eine Frage nach der anderen." summte ich leicht vor mich her um dann zu meiner eigentlichen Antwort anzusetzen. "Aber um zu deiner ersten Frage zu kommen,: ich hatte schon vermutet dass du nicht all zu alt sein kannst. Kein Engel über funf Jahrtausende würde sich in mein Reich trauen. So dumm kann nur die Jugend sein." Verhöhnt ich sie grinsend. "Zudem will ich ehrlich zu dir sein: vor etwas mehr als zwei Jahrhunderten hatte ich Vater seit langen mal einen Besuch abgestatttet. Darauf stellte sich seine Erschaffungswut was die Engel anbelangt ein und er konzentrierte sich auf die Menschen. So wie immer." Fügte ich den letzten Teil des Sätzen voll giftigem Hass hinzu. Doch schnell entspannte sich mein Gesicht wieder. "Zu deiner zweiten Frage: ich langweile mich." Lächelte ich sie an und legte den Kopf schief. "Stell dir vor du lebst seit mehreren Milliarden von Jahren mit diesen stumpen Geschöpfen zusammen die sich Dämonen nennen. Da ist mir deine Gesellschaft eine willkommene Abwechslung." Vorallem war sie mir eine Ablenkung von meiner Sorge und meinen Frust um meine Filia. "Sonst noch etwas was dir auf dem Herzen liegt, Liebes? Ich könnte dir so vieles sagen." Grinste ich dann seuselnd und winkelte den Kolf auf der anderen Seite an.


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43 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Fr Jul 18, 2014 6:07 pm

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Miranda

Camael hatte recht… Es klang für mich wirklich unmöglich, dass ich meine Gefühle unter Kontrolle brachte. Auch wenn es logisch stand, was Camael da von sich gab, störte mich da irgendetwas ran. Vielleicht lag es daran, dass ich ein völlig falsches Bild von Engeln hatte… Ich dachte sie seien anmutig und stets liebevoll und fürsorglich. Camael hingegen schien mir beinahe unterkühlt und sogar ein bisschen gleichgültig. Aber er war auch sehr beherrscht und strahlte etwas Mächtiges aus beinahe schon etwas leicht majestätische aus. Doch seine Schwester war das beste Beispiel dafür, dass nicht jeder Engel Gefühlskalt war. Also war wirklich nur diese Ausbildung daran schuld, dass man so kühl wurde… Vielleicht wussten einige auch nicht damit umzugehen und sind nicht nur während ihres Auftrags so, sondern auch privat… Dieser Gedanke machte mir tatsächlich etwas Angst. Denn ich wollte meine Emotionen nicht „verlieren“ Sie waren der Grind, warum ich wenigstens eine einzige Freundin auf Erden hatte… Sie waren vielleicht sogar der Grund dafür, dass ich von den Engeln entdeckt wurde. Schließlich waren meine Gefühlsausbrüche der Grund dafür, dass ich meine Energie und meine Fähigkeiten freisetzen konnte.
Ich nahm langsam Camaels Hand, ehe wir auch schon zu seinem Haus flogen. Auch dort hörte ich ihm wieder genau zu. „Ist so eine unterwürfige Art nicht auf Dauer nervig? Meinen Stolz würde es ziemlich ankratzen, wenn man mich herumkommandieren dürfte und ich mich nicht mal dagegen wehren dürfte…“, sagte ich schließlich und sah Camael dabei an. In solchen Momenten war es mit Sicherheit besser, wenn man seine Gefühle unterdrückte… Aber ich war ziemlich impulsiv… bis das ganze bei mir funktionieren würde, würde ich mit Sicherheit noch so einiges an Zeit benötigen…
Ich schüttelte kurz den Kopf. „Ich weiß, es nicht noch früh… Aber ich glaube ich lege mich noch etwas schlafen, wenn du nichts dagegen, oder etwas anderes vor hast…“, murmelte ich schließlich. Der Schock saß mir noch zu tief in den Knochen und ich wollte gerade nichts anderes mehr tun, als in meinem Bett zu liegen und zu beten, dass dieser ganze Morgen nur ein Albtraum war. Das die Nachricht über meine Eltern nicht wirklich war und sie mich, wenn ich wieder aufwachte in den Arm nahmen…
Es wurde für mich zunehmend schwieriger meine Tränen zu unterdrücken, weshalb ich schleunigst von Camael weg wollte. Er verstand es mit Sicherheit nicht und außerdem wollte ich vor ihm nicht schon wieder schwach wirken. Sonst würde er es noch bereuen, diese Mission, mich zu holen, jemals angetreten zu sein. Und ich wollte nicht, dass jemand wegen mir etwas zu bereuen hatte. Schließlich lebte ich ja selbst nach dem Motto, alles richtig zu machen, um im Nachhinein nichts bereuen zu müssen. Auch wenn es mir durch meine emotionale Art und Weise oft misslang. Ständig traf ich falsche Entscheidungen und bereute auch oft viel. Außer bei den Kindern in meinem alten Waisenhaus… Sie waren immer für mich da und bei ihnen hatte ich das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben… Als wäre es unmöglich bei ihnen irgendetwas falsch zu machen. Wie sehr sie mir jetzt schon fehlten… Sie alle…

Amalia

Ich hörte Luzifer ganz genau zu, bei dem, was er mir dort erzählte. Er hatte damals Gott besucht? Was hatte er denn dort gemacht? „Und was habt Ihr dort gemacht?“, fragte ich ihn nach einer kurzen Zeit des Schweigens und musterte ihn dabei aus ernsten Augen. Doch er selbst hatte immer noch dieses selbstverliebte Grinsen auf den Lippen. Zugegeben, er sah nicht schlecht aus… Moment! Was dachte ich da wieder für einen Mist!! Das musste schleunigst aufhören!! Immerhin war ich ein Engel und er war ein Sünder und dazu noch Luzifer höchstpersönlich. Er war ein Verräter und ich dachte daran wie gut er aussah?! Noch tiefer kann man schon gar nicht mehr sinken…
Ich schüttelte schnell den Kopf und musterte Luzifer dann wieder, auch wenn mein Blick nun etwas unsicherer als vorher war und ich mich mit jeder Sekunde, in der er mich anstarrte zunehmend un wohler fühlte. Hoffentlich fiel es nicht auf. Denn seinen Spott hatte ich langsam satt! Er hatte in so kurzer Zeit meinen ganzen Charakter umgekrempelt und ich merkte, mehr und mehr, dass mir die alte Amalia wirklich fehlte! Ich hatte das Gefühl nicht mal mehr kühl oder emotionslos wirken zu können. Er hatte wirklich alle meine Gefühle aus mir heraus gekitzelt und ich konnte sie nicht länger verbergen. Egal wie sehr ich es auch wollte…

44 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am So Jul 20, 2014 4:36 pm

Lioness

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Camael

Es war sichtlich zu erkennen dass Miranda alles andere als erfreut war. Doch sei es drum, sie musste sich nunmal damit arrangieren, auch wenn es schwer sein würde. So musste es dennoch sein. Sie schwieg eine weile und ich ließ sie auch, ehe die Blonde dann das Wort ergriff welches mich fast glauben ließ aus allen Wolken zu fallen. Unterwürfig Art, nervig? "Der einzige vor dem du dich beugen musst ist Gott. Gott und seinen Gesetzen. Es ist eine der größten Ehern als ein Seraphim ausgebildet zu werden! Dein Stolz kann nicht gekrängt werden, wenn du es mit würde trägst!" Stannte ich mich mehr an. Es war mir einfach unbegreiflich wie man so ein törichtes Benehmen haben konnte. Wie man es als 'nervig' empfinden konnte Gott - dem Allmächtigen - zu dienen. Jedes Kind im Himmel träumte sehnlichst von dieser Chance und sie sah es als 'nervig' an?
Dann fragte sie auch schon ab sie sich hinlegen dürfte. Und das grenzte an bodenloser Frechheit! Wo glaubte sie denn wo sie war? In meinem dieser künstlich erschaffenen "Welten" der Menschen wo sie ihren Trieben und Gelüsten nach gingen, sich mit Tod bringenden Narungen zustopften und auf waghalsigen Gerätschaften fuhren? Nein. Das hier war real. Nichts von Menschenhand erschaffen, sondern von Gottes Hand. "Wir müssen uns mit dem Training unverzüglich beginnen, du wirst es nicht schaffen wenn..." doch dann verstummte ich. Was war das? Ich hatte etwas in ihren trauernden Augen aufblitzen sehen. Füllten diese sich mit Tränenflüssigkeit? Würde sie gleich weinen? Stumm sah ich auf sie herab, verblüfft von diesem Schauspiel des menschlichen Körpers. Dann trat ich einen Schritt zur Seite um sie ziehen zu lassen.
Was hätte ich auch sonst tun sollen? In diesem Zustand war sie nicht mehr aufnahmefähig. Sollte sie sich ausruhen und wir würden dann eben die Nacht durcharbeiten müssen. In dieser Hinsicht war ich flexibel.


Luzifer

Mein Grinsen wuchs als das Engelchen nachhagte was ich damals bei meinem Vater gemahct hatte. "Das mag ich an dir Engelchen. Du bist nicht auf den Kopf gefallen." Doch schließlich setzte ich mich auf und das Grinsen erlosch aus meinem Gesicht. Mit erhobenem Haupt und leicht hochgezogenen Augenbrauen sah ich unvermittelt in diese einzigartigen Augen. "Aber um auch diese Frage zu beantworten:" und schon verzogen sich meine Lippen wieder zu einem schregen Grinsen während ich aus funkelnden Augen fort fuhr, "das hat seine Gründe. Das bisschen Privatsphäre musst du mir einfach lassen, Liebes." Seuselte ich und zog eine Braue hoch.
Ich hatte gespürt dass etwas in der mir gegenüber Sitzenden vorging. Etwas woraus ich wahrscheinlich Profit ziehen konnte. Vielleicht. Doch wenn die Möglichkeit bestand, warum sie nicht am Schopfe packen?
Knallend klatschte ich dann aus heiterem Himmel in die Hände. "Sie nur! Das Essen ist fertig! " rief ich freudig aus, den Blick nicht von ihr abgewandt. Die Dämonen brachten wie aufs Stichwort die Eilbertablette und alllerhand anderer lieblich richende Köstlichkeiten herein und stellten sie auf dem Tisch ab. "So. Wenn dies nun geklärt wäre, habe ich auch einige Fragen an dich." Sagte ich zu Amalia, hinterhältig grinsend und auf einen Wink von mir wurden just in diesem Augenblick die Hauben von den Tabletten genommen und gaben nun den Blick auf blutig zugerichtete Fleischstücke und Innereien.

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45 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Mo Jul 21, 2014 8:26 am

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Miranda 

Ich hörte Camael ruhig zu. Auch wenn gerade mal die Hälfte seiner Worte zu mir vordrang. Doch das was zu mir vordrang, versicherte mir, dass ich alles total falsch verstanden hatte und Camael vermutlich sogar verärgert hatte. Jedenfalls war die Tonlage seiner Stimme eine ganz andere. Doch er schien sich mit Sicherheit zu bemühen, sich nichts anmerken zu lassen. Was ihm nicht wirklich gelang…  
„Bitte verzeih, wenn ich etwas missverstanden habe…“, flüsterte ich noch leise, ehe ich an ihm vorbei lief. Der Wind ließ meine Tränen in der Luft verschwinden und trug sie beinahe davon. Ich rannte in mein Zimmer, wo ich die Tür abschloss und mich auf das große Bett fallen ließ. Weinend vergrub ich meinen Kopf in den weichen Kissen, um mein Weinen irgendwie zu dämpfen. Ich wollte nicht immer so schwach wirken, doch es ging nicht anders. Es tat zu sehr weh. 
Ich krümmte mich leicht zusammen und schluchzte immer wieder, während ich beinahe drohte, an meinen Tränen zu ersticken. „B-Bitte… I-Ich werde ein braves Mädchen sein…, n-nur bitte lasst mich nicht alleine!“, schluchzte ich und weinte noch mehr.
Die Schmerzen waren beinahe unerträglich. Ich wollte doch nur ein normales Leben führen. War das denn zu viel verlangt? War es wirklich zu viel verlangt mal glücklich zu sein?! So viele Menschen sahen dies als selbstverständlich an und bekamen dieses Glück auch. Doch ich, die es als Belohnung für harte Arbeit ansah, bekam nichts...
Ich weiß, dass es gierig klang... Doch ich war es langsam leid, immer auf alles verzichten zu müssen! Ich musste anfangs auf eine Familie verzichten und konnte mich nur langsam im Waisenhaus einordnen... Und dann, gerade als ich mir ein halbwegs normales Leben aufgebaut hatte, wurde ich so mir nichts, dir nichts, aus meinem gewohnten Umfeld gezogen. Ich wusste nicht, was ich verbrochen hatte, weswegen ich, mit diesem harten Schicksal bestraft wurde.
Camaels beinahe kalte Art machte mir zu schaffen, genauso wie seine scheinbare Missachtung mir gegenüber. Es war gewiss doch, kein Hass, was ich in seinen Augen lesen konnte, dennoch war es so negativ, dass es schon schmerzte, es ansehen zu müssen. Ich hatte das Gefühl, alles falsch gemacht haben zu müssen, was nur falsch zu machen war...
Es dauerte noch einige Zeit, doch irgendwann schlief ich ganz ein und ich war so tief am schlafen, dass mich Camael vermutlich wecken müsste, damit ich heute überhaupt noch aufwachte und wir gemeinsam trainieren konnten.


Amalia

Das war doch wirklich zum kotzen! Eine der mit Abstand wichtigsten Fragen, beantwortete mir Luzifer nicht, sondern grinste nur wie ein blöder vor sich hin. Der Typ hatte wirklich Nerven! Erst mich ganz neugierig machen und jetzt einfach keine Antwort auf meine ganzen Fragen geben und im Nachhinein selber noch welche stellen wollen... GRR!!!
Meine ganzen schlecht gelaunten Gedanken verflogen in dem Moment, in dem ich das Essen kommen sah. Zugegeben... Ich hatte -warum auch immer- wirklich hunger... Doch diese Hunger verflog in Windeseile, als ich sah, WAS man mir dort vorstellte. Mein Magen drehte sich um und ich hatte nur noch das Bedürfnis mich zu übergeben. Noch nie in meinem ganzen Leben, hatte ich so was ekelhaftes gesehen! Und noch nie in meinem ganzen leben, war dieses Bedürfnis, meinen gegenüber zu erwürgen so groß gewesen wie jetzt!
Da ich das ganze mit Sicherheit NICHT essen würde, schob ich meinen Teller einen Stück vor mir weg und sah Luzifer direkt an. „Welche Fragen habt Ihr?“, fragte ich ihn, um so schnell wie möglich, vom Thema abzulenken und um so schnell wie möglich eine Ablenkung, von diesen massakrierten „Dinger“ zu bekommen. Denn ich hatte keine Ahnung WAS das in seinem früheren Leben mal gewesen war... Jedenfalls wurde den Armen „Dingern“ ordentlich die Seele aus dem Leib „geschlachtet“
Wie konnte man sich an so einem Anblick nur erfreuen und dabei auch noch so breit grinsen?! E-KEL-HAFT!

46 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Mi Jul 23, 2014 8:22 am

Lioness

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Camael

Die Sonne war kurz  davor zwischen den sich schwarz abhebenden Bäumen im gold glitzernden Meer unter gehen und noch immer kein Zeichen von meiner Schülerin, dass sie willig war zu trainieren, oder es ihr besser ging. Doch war ich nicht ihr Vater und schon gar nicht ein irdischer Kindergärtner, also würde ich sie in Ruhe lassen bis sie von selbst zu mir kommen würde. Gerade dabei Alata zu striegeln an der Seite des Hauses die zum Wald gewandt war, spürte ich einen anderen Engel. Es konnte sich nur entweder um meinen Cousin oder Bruder handeln, bei dieser Aura. Zu meinem Bedauern war es nicht das geringere Übel der beiden. "Wie war deine Mission?" Fragte ich im gleichgültigem Tonfall dass man meinen könnte Josephiel interessierte mich nicht. "Gut! Hab nen paar Dämonen ausgelöscht." Lachte er und steckte die Hände in die Hüfte während er mir dabei zu sah wie ich nun begann der Greifdame lose Federn aus dem Nacken vorsichtig zu zupfen. "Hast du deinen Auftrag erfüllen können?" Fragte ich weiter nach. Stille kehrte ein die mir seine Antwort schon im voraus verriet bevor er überhaupt angesetzt hatte. "Nein." Klang es mit einem mal bitte bedrückt und beschämt zugleich. Etwas was bei ihm eine wahrliche Rarität war. Ich nickte nur, den Blick nicht vom Federkleid abwendend. Dann hörte ich auf und drehte mich zu meinem kleinen Bruder um. Mit hängenden Schultern stand er da, Kopf gesenkt. Ich ging auf ihn zu, wollte ihm auf die Schulter klopfen und aufmunternde Worte sprechen,  doch drückte ich ihm nur die losen Federn in die Hand. "Bring die weg." Der Jüngere schwarzhaarige sah auf, hielt meinem Blick eine Zeit lang stand und nickte dann. "Ich werde sie ihr bringen." Antwortete er wieder etwas aufgerappelt und verließ mich dann um ins Haus zu Ariella zu gehen. Ich drehte mich derweil wieder zu Alata und begann mit sparten ihre Hinterhufe zu säubern.  


Luzifer

Wie zu erwarten war ekelte sich das Engelchen vor den ihr dargelegten Köstlichkeiten. "Möchtest du nichts? Nun, dann mehr für mich." Lächelte ich während mir angereicherter Wein eingeschenkt wurde. Ich hob das Glas an und schwenkte den Inhalt etwas ehe ich ihn trank. "Den solltest du kosten, Liebes. Vorzüglicher Jahrgang." Stellte ich wieder ab und begann in gesittetem Maße zu essen. Mit Messed und Gabel schnitt ich mir das auf englische Art servierte Fleisch aus welchem noch der frische Lebenssaft herauslief und sich im Teller zu einer kleinen feinen Pfütze Blut füllte. Farblich dem Wein sehr ähnlich. "Ich frage mich, wie fühlt es sich an? Wie ist es eins Gefangene in meinem Reich zu sein?" Ich aß wieder etwas und sprach erst danach weiter. Mein Besteck legte ich beiseite, lehnte mich etwas zu ihr vor und fixierte sie in meinem Blick. "Wie ist es wenn man merkt dass man hintergangen wurde?"  

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47 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Mi Jul 23, 2014 12:20 pm

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Miranda

Ich schlief noch lange Zeit weiter, ehe ich wegen eines Albtraums hochschreckte und mit einem mal hellwach war. Ich träumte diesen Traum zum ersten mal, dass geschah eher selten. Meistens jedenfalls... Denn ich hatte immer in meinen Träumen ein paar Bilder und Szenen dabei, die ich schon aus vorherigen Träumen kannte. Doch dieser war mir komplett fremd gewesen. Er war blutrünstiger als die zuvor, weswegen ich auch leicht am Körper zitterte und schon die ersten Schweißperlen meine Stirn runter rannen. Als ich mir meiner Umgebung dann wieder bewusst war, stand ich langsam auf und ging in das angrenzende Badezimmer, wo ich mich im Spiegel betrachtete. Kurz gesagt... Ich sah GRAUSAM aus! Meine Augen waren rot, mein Haar saß überhaupt nicht und ich hatte überall noch vereinzelnde kleine rote Punkte auf meinem Gesicht, die man bekam, wenn man zu viel weint.
Beinahe wie in Trance starrte ich auf mein Spiegelbild. Ließ mir dann aber ins Waschbecken Wasser ein laufen. Als es voll genug war, band ich mir wieder einen Zopf und tauchte dann einmal mit dem Kopf ins kalte Wasser. Nach kurzer Zeit tauchte ich wieder auf und trocknete dann mein Gesicht mit eines der Gästehandtücher wieder ab. Danach richtete ich wieder meine Frisur und kämmte mir noch schnell mein Haar, ehe ich mir wieder meinen üblichen Zopf band.
Als ich auch damit fertig war, verließ ich das Badezimmer wieder und zog mich dann erst einmal wieder um, da ich ja noch das Kleid von heute Morgen an hatte. Also nahm ich mir die „üblichen“ Engelsklamotten und zog sie mir einfach irgendetwas an, ehe ich mein Zimmer verließ und erneut wie ein verirrtes Schaf durch die Gänge irrte. Am besten wäre, ich würde hier noch einmal, einen Plan zeichnen, damit ich mich auch ohne Camael hier zurecht finden würde...
Ich seufzte einmal und sah mich schon etwas verzweifelt um. „Camael? Wo bist du?“, rief ich. Doch es ertönte keine Antwort. Das hatte ich ja mal wieder super hinbekommen!


Amalia

Ich hörte Luzifer zu, aber dennoch war mein Blick stets auf den „Wein“ gerichtet. Da ich mir nicht sicher war, ob es sich dabei wirklich um Wein handelte oder doch um Blut, ließ ich auch davon vorsichtshalber die Finger. Vor allem konnte man ja nie wissen, was die da einem rein gemischt hatten! Bei Dämonen an sich galt schon oberste Vorsicht, wenn man es dann aber auch ausgerechnet mit Luzifer zu tun hatte, sollte man am besten gar nicht mehr schlafen, alles ablehnen, was sie einen anboten und immer angriffsbereit sein, auch wenn ich nicht viele Engel kenne, die es mit ihm auch nur in Ansatz aufnehmen könnten...
Innerlich seufzte ich einmal, wurde dann aber wieder etwas hellhöriger und aufmerksamer, als er mir seine Frage stellte. Der Typ war wirklich Provokant! Ich konnte mir ein kurzes, beinahe gehässiges Schmunzeln nicht verkneifen und sah dann mit einem ruhigen aber dennoch provokanten Lächeln zu ihm. „Solltet Ihr das nicht am aller besten wissen?“, fragte ich ihn ruhig und konnte mein Missachten gegenüber ihm, nicht in meiner Stimme unterdrücken. Auch wenn ich hier gerade wirklich mit dem Feuer am spielen war, war es mir irgendwie egal. Ich hatte eh nichts mehr zu verlieren. Die Hoffnung auf Rettung hatte ich schon aufgegeben, als man mich hier entdeckt und eingesperrt hatte. Denn Gott würde niemals einen seiner guten Engel für so etwas einsetzen. Das war ausgeschlossen! Und er selbst würde auch nicht herkommen... Also war ich wohl für die Ewigkeit verdammt hier zu bleiben, oder ich war verdammt dazu hier unten zu sterben. Beides war keine schöne Option und daher war es mir egal, was es von den beiden Sachen zum Schluss werden würde...
„Aber um zu eurer Frage zurück zu kommen... Es erschreckt mich keinesfalls... Ich weiß, dass die Familien der betroffenen, besser behandelt werden und auch mit mehr Respekt... Es war nötig um den Namen meiner Familie rein zu waschen und es war ganz allein meine Entscheidung..., wenn ich eine solch Wichtige Entscheidung treffe, dann überlege ich mir jeden Ausgangspunkt und den, von Euch gefangen genommen zu werden, kannte ich auch...“, sagte ich schließlich und legte mein Kinn gelangweilt auf meiner Faust ab, dessen Arm ich auf der Lehne am Stuhl abstützte. „Nächste Frage...“, sagte ich schließlich.

48 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Do Jul 24, 2014 8:56 pm

Lioness

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Camael

Die Sonne war nun zur Hälfte in der See versunken und verwandelte sie in ein funkelndes Flammenmeer. Der hellbaue Himmel verfärbte sich immer mehr ins dunkle und die paar Wolkenstreifen am Horizont orange-lila. Alata schnaubte aus den Nüstern und wechselte das Gesicht ihrer Körpermasse auf die anderen Beine. Sie war nun fertig. Dem Hippogreif locker auf den Hals klopfend gab ich ihr somit das Zeichen wieder von dannen zuehen zu können. Doch statt sich in Bewegung zu setzen sah sie mich nur mit ihren Volgelaugen blinzelnd an und rieb ihrem Kopf gegen meinen Oberkörper. Gegen diese liebevolle Kraft die mir entgegen gebracht wurde musste ich einen Ausfallschritt tätigen um nicht umzufallen. Noch ein letztes mal über ihren Feder gespickten Kopf streichend ging ich dann rein. Der Greif würde sich von alleine wieder in den Wald zurück ziehen. Die Türe hinter mir schließend hörte ich dann wie Miranda nach mir rief. Kopfschüttelnd näherte ich mir der in den Gängen Verlorenden von hinten. "Du bist wach, dann können wir trainieren." Stellte ich fest und drehte umn wieder zurück in Richtung Türe gehend.


Luzifer

Ich setzte mich auf und schwenkte den Wein in meiner Hand. Gesättigt von den Speisen die wirklich vorzüglich gewesen waren. "Nun, dann formuliere ich die Frage anders damit du sie nicht missverstehen kannst." Konterte ich und ließ es dabei so klingen als wäre mein Gegenüber häufiger schwer von Begriff. "Wie fühlt es sich an meine Gefangene zu sein?" Sah ich von der schwenkenden Flüssigkeit in dem lupenreinen Glas mit funkelnden Augen zu ihr.
"Und zu deiner Antwort zu kommen: es sollte dich keines falls 'erschrecken'." Ich machte es mir in meinem Sitz bequem indem ich ein Bein über die Armlehne schmiss. "Ich wollte dich bloß willkommen heißen." Legte ich den Kopf schief und lächelte sie charmant an. Dann zog ich tief und innig die Luft ein ehe ich sie wieder in einem Ruck heraus stieß. "Aber wenn du meinst dass der Schmerz der Hinterbliebenen durch lächerlichen 'Respekt' der anderen gelindert wird, will ich dich nicht am träumen aufhalten." Sagte ich nur mit hochgezogenen Augenbrauen und nahm einen Schluck. "Möchtest du wirklich nichts vom Wein?" Grinste ich schrägn dann allerdings wude ich ruhig und nachdenklich. "Hm... wie könntest du mir wohl freude bereiten?" Musterte ich das Engelchen aus zusammengekniffenden Augen und überlegte wie ich mir die Zeit hier unten vertreiben könnte indem ich etwas Spaß mit ihr hatte.




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49 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Mo Jul 28, 2014 1:16 pm

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Miranda

Ich stand noch eine gefühlte Ewigkeit, verloren in den Gängen herum. Doch mit einem mal, näherte sich mir jemand mit leisen Schritten, dass schienen Engel ganz gut drauf zu haben... Gerade weil die Schritte so leise waren und ich sie nicht kommen hören habe, erschreckte ich mich umso mehr, als auf einmal Camaels beherrschte und auch etwas kühle Stimme zu mir hervor drang. Ich zuckte einmal stark und drehte mich dann sofort um. Aus einem mir unerklärlichen Grund war es mir unangenehm, vor ihm zu stehen und am liebsten wäre ich vor ihm weggerannt. Ob es an dem Gespräch von vorhin lag, welches mir zunehmend unangenehmer wurde... Bestimmt, jedenfalls war das die beste Erklärung.
Als Camael dann meinte, dass ich wach sei und wir deswegen trainieren gehen könnten, seufzte ich nur einmal, dass man aber auch direkt ins kalte Wasser geworfen wurde... Camael als Lehrer war wirklich anstrengend und dabei hatte das Training noch nicht einmal begonnen, dass hörte sich ja schon vielversprechend an. Hoffentlich würde auch alles gut gehen, schließlich war ich nur ein Nephilim und somit kein vollwertiger Engel, dass bedeutet, dass meine Fähigkeiten ebenfalls nicht ganz ausgeprägt sind...
Aber was würde passieren, wenn Camael von eben diesen Schwächen später genervt ist? Ich glaube nicht, dass er der Typ zum aufgeben ist. Nein..., ich glaube dass es für mich dann bedeutet, dass ich doppelt so viel und doppelt so hart wie alle anderen trainieren muss... Ein erneutes Seufzen trat über meine Lippen. Ich will zurück nach Hause! Ich will endlich aus diesem Traum aufwachen und meine Freund, naja gut, seien wir realistisch -meine einzige Freundin- in die Arme schließen. Sogar mein Sportlehrer fehlte mir und es muss schon an einiges passieren, bis das der Fall war. Immerhin brachte dieser Typ einen immer nur auf die Palme!
Camael wand sich erneut von mir ab und drehte mir den Rücken zu, ehe er auch schon zur Tür lief. Stumm folgte ich ihm, ich hatte ja so oder so keine andere Wahl. Er war jetzt mein Lehrer und ich hatte ihm zu gehorchen. Außerdem will ich gar nicht wissen, wie unangenehm dass Training wohl erst wird, wenn er noch weniger gut auf mich zu sprechen ist als jetzt schon... Nein so etwas sollte ich wohl am besten vermeiden...


Amalia

Ich knurrte innerlich leicht, als Luzifer diesen Unterton in der Stimmer hatte, als sei ich häufig schwer von Begriff. Missmutig musterte ich ihn. Meine Laune war jetzt schon auf dem Minus-Bereich und ich wäre ihm am liebsten an die Gurgel gegangen. Gerade weil ich jetzt so mies gestimmt war, fiel meine Antwort auch dem entsprechend stumpf aus. „Denkt Ihr, nur weil Ihr Luzifer seit, dass ich vor euch mehr Angst habe? Es macht für mich keinen Unterschied, ob ich Eure gefangene bin oder die eines anderen Wesen“, sagte ich plump und ignorierte sein -wirklich charamantes- Lächeln vollkommen.
„Und ich weiß, dass es nicht nach einem wirklich fairen Tausch klingt, mich zu opfern, um den Namen meiner Familie reinzuwaschen... Aber was ist schon fair? Gerade Ihr solltet das besser wissen, als jeder andere zwischen Himmel und Hölle“, konterte ich. Es war nicht fair und ich machte es auch nicht gerne, aber mein Bruder sollte nicht den Hänseleien der anderen, wie ich damals, ausgesetzt werden, daher entschied ich mich dazu, diesen Auftrag anzunehmen. Ich wusste, dass mein kleiner Bruder stark war und ich weiß auch, dass er über meinen Verlust hinweg kommen würde, daher hielt ich mir immer und immer wieder dieses Bild vor Augen, dass machte das ganze hier unten wenigstens ein bisschen erträglicher für mich. Es war zwar nicht viel, aber wenigstens ein bisschen und an dieses bisschen, werde ich mich solange festklammern, wie es nur ging. Ich weiß, dass es für einen Engel ziemlich armselig klang, aber etwas anderes blieb mir schließlich nicht mehr übrig...
Als Luzifer Ansprach, wie er sich mit mir am besten die Zeit vertreiben könnte, verzog ich keine Miene. Mir war es egal, was er mit mir vorhatte, solange er nur meine Familie aus dem „Spiel“ heraus ließ.

50 Re: Das Spiel von Himmel & Hölle am Mo Jul 28, 2014 2:20 pm

Lioness

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Camael

Wie immer hatte sich der Hippogreif schon längst verzogen als ich mit meiner Schülerin nach draußen ging. Die Sonne war bereit unter gegangen und der Sternenhimmel breitete sich über uns aus. Viele die zum ersten mal den Nachthimmel in unserem Reich sahen waren sprachlos, nur im Stande über sie vielen funkelnden Sterne zu staunen. Um ehrlich zu sein, war es wirklich ein netter Anblick doch wenn man es jedes Mal.sah wenn man seinen Kopf erhob verlor man das gewisse Auge für solch eine Schönheit. Man hatte sich schlicht und einfach satt gesehen.
Ich führte Miranda nahe des Ufers das im Meer mündete. Das Wasser an sich sah nun völlig schwarz aus - ein Meer aus Tinte, auf dessen Oberfläche Abermilliarden der Sterne reflektiert wurden die am Himmel standen. "Setz dich." Sprach ich ruhig und setzte mich selbst. Da es mir sinnvoller erschien ihr im Voraus einen Überblick zu geben was nun folgen würde, tat ich dies auch. "Da du eine Nephilim bist werden wir zuerst deine Energie frei schalten. Dazu musst du wissen dass jedes Lebewesen diese Energie besitzt, selbst nach seinem Tod. Für manche ist es schwer zu begreifen, doch wenn du erst mal zu dir selbst gefunden hast und die Energie akzeptierst die dir zuteil wurde wirst du fähig sein deine Kräfte abzurufen wann immer es dir beliebt. - Gerade weil eine menschliche Seite in dir steckt wird es die nicht immer leicht falles es zu kontrollieren, aber man kann es schaffen." Endete ich und sah ihr in die Augen. Der blasse Schein des Mondes und der unzähligen von Sternen beleuchtete sie schwach und verlieh ihr etwas, von dem ich nicht recht sagen konnte was es war. Doch fuhr ich unbeirrt fort. "Der Unterricht wird aus zwei Einheiten bestehen: Theorie und Praxis. Wir werden sie weitestgehend in Verbindung mit einander durchgehen, doch manche Dinge kann man nicht vollends der Praxis üben weil sie einfach zu gefährlich für dich wären. - Doch jetzt wirst beten. Kein Wunschbeten, so wie es die meisten Menschen fälschlicherweise glauben - am besten beschreibt es euer meditieren. Such dir eine Position aus die dir beliebt und bete. Dabei sind keine Gedanken nötig, lasse alles um dich herum los." So und nur so würde sie zu sich selbst finden können, doch würden die ersten Versuche fruchtlos bleiben. Das war nicht nur bei Nephilim so, auch bei Engeln die zu sich selbst fanden deuerte es einige Jahre - allerdings waren diese dann auch noch in der Grundausbildung - was weitestgehend mit der irdischen Grundschule zu vergleichen war. Ich selbst kniete mich hin, setzte mich auf meine Fersen und legte meine Hände offen auf die Oberschenkel und schloss die Augen.


Luzifer

Bald hatte ich sie soweit. Bald hatte ich sie da wo ich sie haben wollte. Ihre Haltung, ihr Blick, ihre Antwort und ihre Aura verriet es mir. Sie wurde immer missgestimmter jnd ich fühlte einen kleinen Funken Wut in dem Engelchen aufglimmen, dessen es mir ein leichtes wäre ohne weiteres zu einem rasenden Inferno zu machten.
Ich seufzte geschauspielert enttäuscht. "Wie ich doch schon sagte, ich will dir weder 'Angst' machen noch dich 'erschrecken'." Ich baute ein Kopfschütteln mit ein. "Dummes Engelchen." Doch als sie dann dass Gespräch auf mich lenkte, dass ich selbst am besten wissen müsse dass nichts fair sei, überkam mich ein schelmisches Grinsen. Von mir ablenkend sah ich nun zu ihr. "Was würde wohl dein liebes Brüderchen sagen, wenn er wüsste dass du dich aufgegeben hast?" Säuselte ich tückisch grinsend. Sie mit jeder ihrer Handlungen im Auge behaltend setzte ich mich auf. "Welch edles und nobles Opfer du doch darlegst!" Riss ich den Arm in die Luft als wolle ich einen Toast auf Amalia ausrichten und trank dann noch etwas ehe ich das Glas abstellte und mich erhob. Mit hämischen Gesicht lehnte ich mich über den Tisch stützte mich dabei mit den Armen ab. Aus meiner Stimme war nun alles an der vorherigen Sanftheit gewichen und blanke Provokation erklang fest und hart. "Wie schrecklich er doch seine Schwester vermissen muss."

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