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Mörderische Bekanntschaft

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26 Re: Mörderische Bekanntschaft am Fr Jun 27, 2014 3:44 pm

Lioness

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Jake

Der Typ war ein typisches Hight-School Foodball Bübchen, der nur wegen seiner sportlichen Leistungen ein Stipendium bekommen würde. Nur eine Muskelkraft wurde ihm angerechnet, nicht seine kognitiven Fähigkeiten. Nein, natürlich nicht.
Der Junge holte mit viel Schwung zum Schlag aus, doch ließ mir eben dies die Zeit um seine Schritte schon ihm voraus zu erahnen. So wie er den Arm hielt, würde er in diesem Winkel genau mit seiner Faust auf mein Nasenbein aufkommen. Mich duckend wich ich aus, um dann einen gekonnten Schlag meinerseits auszuüben, der eher ein Schubser war als alles andere. Ich hatte ihm mit flachen Händen gegen die Solaplexus gestoßen, sodass er wegen des Stoßes nicht nur zurück taumelte sondern ihm gleichzeitig für mehrere Sekunden die Luft zu atmen gestohlen werden würde. Mich wieder aufrichtend ließ ich ihn nicht aus den Augen. Er hatte sich zurückgezogen, eine Hand auf seinem Bauch, die andere zur Balance dass sein Gesicht bei seiner taumelnden Flucht nicht noch Bekanntschaft mit dem Asphalt machte.
Wie verabscheuungswürdig doch solches Gesindel war. Trauen sich gegen Schwäche die Hand zu erheben, doch sobald es ernst wird machen sie sich vor lauter Angst ins Hemd. Noch einen kurzen Moment dem Flüchtenden hinterher sehend, drehte ich mich dann auch zu dem Mädchen um und erkannte sie als die von meinem Spaziergang gestern Abend wieder. Ihr die Jacke aufhebend bückte ich mich und gab diese dann an sie. "Bist du unversehrt?" Fragte ich sie ihr das Kleidungsstück entgegen haltend. In meiner Stimme klangen nicht viele Emotionen mit und auch die sonst immer währende Freundlichkeit ließ erst etwas später von ihrer Gegenwart spüren.

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27 Re: Mörderische Bekanntschaft am So Jun 29, 2014 10:11 am

Kuraiko

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Siana

Ich blickte meinem Retter zu und war wirklich verwundert, denn er kämpfte auf eine sehr elegante Art und Weise. Auch, wenn es unpassend war in dieser Situation, so bewunderte ich ihn auch für diese Art zu kämpfen, denn man konnte so seinen Gegner ohne viel aufwand und Kraft sehr effektiv außer Gefecht setzen. Ich selber wollte auch immer lernen so zu kämpfen, doch leider war mir das nicht möglich, weil die Leute hier in dieser kleinen Stadt nicht wirklich begeistert waren davon, dass man kämpfen konnte und schon gar nicht Frauen. Hier waren alle ziemlich altmodisch eingestellt und so durfte eine Frau nicht lernen sich zu verteidigen. Doch auch die Männer hier konnten nicht wirklich kämpfen, da es in der Stadt zwar ein Fitnesscenter gab, dieses aber nur einen Box Sack und ein paar Hanteln zu bieten hat. Hier standen eher Basketball und Football an der Tagesordnung. Naja, und für die Mädchen eben Cheerleading.
Mein Ex flüchtete natürlich, aber das wunderte mich nicht, denn wenn es wirklich ernst wurde und er in Bedrängnis kam, redete er sich raus oder haute ab.
Ich sah zu meinem Retter und erkannte jetzt, dass er der Mann von gestern Abend aus dem Park war. Mit zitternden Händen nahm ich meine Jacke entgegen und es dauerte etwas, bis ich sie wirklich an hatte, denn so gut, wie mein ganzer Körper zitterte, aber wen wunderte es, schließlich wurde es nicht tagtäglich versucht mich zu vergewaltigen. Ich hatte Erik auch viel zugetraut, aber nicht, dass er mich vergewaltigen würde. Und mit so etwas war ich mal zusammen...Entsetzt schüttelte ich den Kopf, um wieder klar denken zu können.
Dann blickte ich zu dem jungen Mann auf und flüsterte: "Ja" Ich hielt mich meistens kurz und seine Frage hat sich ja eher darauf bezogen, ob ich verletzt sei, aber das war ich zum Glück nicht und dass ich etwas unter schock stand konnte er sich wahrscheinlich denken so, wie ich zitterte. Eine beinahe Vergewaltigung ließ auch mich nicht komplett kalt.

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28 Re: Mörderische Bekanntschaft am So Jun 29, 2014 3:29 pm

Lioness

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Jake

Obwohl sie mir bestehtigte dass es ihr gut ginge, musterte ich die dunkelhaarige dennoch skeptisch. "Deine Handgelenke sehen aber nicht danach aus." Deutete ich auf die von der Kraft des Jungen geschundene Haut des Mädchens. Außerdem war wenn ich die Situation richtig ausgefasst hatte, ich gerade noch rechtzeitig gekommen um das schlimmste zu vermeiden. Das Mädchen machte mir zudem einen
eher labilen Eindruck, deshalb beschloss ich mich erstmals nicht so schnell von ihr abzuwenden. "Ich werde dich nach Hause bringen. Komm." Lächelte ich sie freundlich an und breitete einen Arm aus als einladene Geste, da bemerkte ich dass etwas an ihr nicht stimmte. Etwas lief an ihrem Hals hinab, dessen Anblick mir nur all zu vertraut war. "Du blutest." Ging ich wieder auf sie zu und nahm ihren Kopf den sie sich wahrscheinlich gestoßen haben musste in genauerer Untersuchung da es ziemlich dunkel war. "Hm. Oder du kommst mit zu mir und ich verbinde deinen Kopf." Stellte ich ihr die Wahl und wartete ab was sie darauf sagen würde.

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29 Re: Mörderische Bekanntschaft am So Jun 29, 2014 3:51 pm

Kuraiko

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Siana

Obwohl es so Dunkel war, war er ziemlich aufmerksam und bekam meine Verletzungen mit, die ich noch nicht einmal selbst mitbekam, wahrscheinlich lag das am Adrenalin, da war es ja öfters so, dass man schmerzen erst viel später spürte. Etwas verwirrt blickte zu meinen Handgelenken und tatsächlich machten sich da jetzt schon rötliche Flecke breit, welche sich bis morgen etwas bläulich verfärben würde. Wahrscheinlich hätte ich auch an den Oberschenkeln den einen oder anderen blauen Fleck, aber das war mir nun wirklich egal, denn mir hätte auch noch viel schlimmeres passieren können, als ein paar blaue Flecke und so empfindlich war ich nun wieder auch nicht, auch wenn man das gerade vielleicht denken könnte, da ich etwas neben mir stand. Doch das war wohl kaum seltsam, nach einer beinahe Vergewaltigung.
Er bot mir an, mich nach Hause zu bringen und ich nahm das Angebot nur zu gerne an. Aber kaum hatte ich einen Schritt nach vorne gemacht. Da stand er schon vor mir und untersuchte meinen Hinterkopf. Wow, ihm war wieder mehr an mir aufgefallen, als mir selber. Langsam sollte ich mir wohl mal sorgen um meine Psyche machen. Ich hatte mir den Kopf wohl angeschlagen, als Erik mich mit dem Kopf gegen die Hauswand gedrückt hatte. Naja, war auch nur ein kleine Kollateral Schaden und mehr nicht.
Vielleicht war es bescheuert, wieder zu einem Mann zu gehen, doch der Unbekannte hatte mich gerettet und ich glaubte nicht, dass er mich auch vergewaltigen wollte und wenn doch, würde ich ihm eh nicht entkommen können. Deshalb nickte ich und flüsterte: "Zu dir." Was die anderen Leute in dieser Stadt denken würden, wenn ich Nachts um diese Uhrzeit einem Mann ins Haus folgen würde, war mir wirklich egal. Mir war die Meinung der anderen auch egal. Also trat ich zu dem Unbekannten und fühlte noch kurz einmal meine kleine Platzwunde ehe ich ihn fragte: "Wie heißt du eigentlich? Ich bin Siana." Ganz unbewusst waren wir beide wohl in das Du übergegangen

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30 Re: Mörderische Bekanntschaft am Sa Jul 05, 2014 1:12 pm

Lioness

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Jake

Sie stimmte zu dass ich sie zu mir kommen würde damit ich ihr wenigstens einen Verband umlegen konnte. Ich hätte sie auch zum Krankenhaus fahren können, wenn ich denn ein Auto gehabt hätte, oder einen Krankenwagen rufen, doch ich wollte nicht dass man meine Handynummer zurückverfolgen konnte, jetzt nachdem ich sie erst kürzlich von Danny hatte sichern lassen. Das würde ich eh in einem Monat wieder machen müssen, doch wollte ich es nicht schon frühzeitig riskieren.
Den Arm stützend um ihre Taille haltend legte ich den ihren um meinen Nacken, damit sie mir nicht umfiel oder zusammen brach. Als wir gingen stellte sie sich als Siana vor. Diesbezüglich war ich gezwungen auch meinen Namen zu erwähnen, obgleich er nicht mein Geburtsname war. "Summer, Ian Summer." Kurz ließ ich eine Pause einklingen ehe ich erneut das Wort an sie richtete. "Wer war dieser Junge eigentlich? Kanntest du ihn?" Fragte ich, da ich mir sicher war dass sie ihn kennen musste denn suchte sich die eindeutige Mehrheit der Täter ihre Opfer aus dem Bekanntenkreis aus. Was bei mir im übrigen auch nicht anders war. In dieser Hinsicht war ich wohl der Masse angepasst, ausnahmsweise.

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31 Re: Mörderische Bekanntschaft am Sa Jul 05, 2014 2:54 pm

Kuraiko

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Siana

Ich konnte wirklich von Glück reden, dass mich der Unbekannte gefunden hatte. Nicht nur, weil er mich beschützt hatte, sondern auch weil er das bestimmt nicht durch die Ganze Stadt erzählen würde. Ich war mir fast schon Sicher, dass er das für sich behalten würde und darum war ich mehr als nur froh, denn das letzte, was ich wollte war der Dorftratsch zu sein. Nein, darauf konnte ich gut verzichten. Deshalb war es gut, dass er mich gefunden hatte. Naja, mit vielen konnte er wahrscheinlich auch noch nicht darüber reden.
Als er mich fragte, ob ich den Typen kannte, musste ich Seufzen. Ich schämte mich ziemlich dafür, dass Erik mein Ex ist. Hallo, ich war mit einem fast Vergewaltiger zusammen gewesen. Das konnte ich selber noch nicht ganz fassen und am liebsten hätte ich es für mich behalten, aber Ian, wie ich jetzt wusste, hatte ein Recht darauf, das zu erfahren. Also erklärte ich ihm: "Das war Erik, mein Exfreund." Mehr musste man dazu wohl nicht sagen und viel mehr würde ich auch nicht sagen, solange er nicht danach Fragen würde, da ich von Natur aus, nicht so viel sprach und es ihn wahrscheinlich auch nicht interessiert, mal davon abgesehen, dass es ihn nun auch nicht wieder so viel anging. Doch der Letzte Punkt war mir egal, denn so ernst nahm ich das auch nicht, was er über mich Wissen durfte.
Jetzt, wo auch der Adrenalin Spiegel sank, spürte ich erst die Kopfschmerzen und auch die blauen Flecken, wo Erik mich angefasst hatte. Auch merkte ich, dass ich ziemlich müde war und ich war froh, wenn ich heute Nacht beziehungsweise in den frühen Morgenstunden in mein Bett kommen würde.
Wir kamen bei Ian an und ich folgte ihm in die Wohnung. Es war komisch hier drin zu sein, aber nicht, weil jemand hier gestorben war, sondern weil ich als kleines Kind hier öfter war. Zwar waren jetzt neue Möbel hier drin, aber komisch war es trotzdem

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32 Re: Mörderische Bekanntschaft am Sa Jul 05, 2014 3:40 pm

Lioness

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Jake

Auf meine Frage hin wer diese Person war die sich an Frauen verging sagte sie dass er Erik hieße und dass er ihr Ex-Geliebger bzw. Freund war. Das passte natürlich ins Profil, allerding gab ich mir nach außen hin doch leicht überrascht obwohl ich alles andere war als das. "Erik...?" Fragte ich nach und ließ den Satz so auslaufen dass man hörte dass ich darauf hinaus wollte seinen Nachnamen zu erfahren. Zwar hatte ich nicht vor etwas gegen ihn zu unternehmen, dennoch wäre es nicht schlecht etwas über eine solche Kreatur zu wissen.
Schon bald kamen wir in meinem Haus an und ich legte sie auf die Couch. Etwas unwohl war mir schon als sie die Inneneinrichtung betrachtete, denn war sie nicht in diesem typischen Neuzeit-Styl eingerichtet, sondern eher altmodisch, so wie man es bei einem älteren Herren erwarten könnte. Allerdings versuchte ich mir dieses Unwohl nicht anmerken zu lassen und ging in die Küche. "Möchtest du etwas trinken? " Fregte ich während ich auf den weg war und suchte ein Gläser und eine Flasche Wasser heraus, ebenso wie ich den harten Alkohol heraus holte, für die Wunde an ihrem Kopf. Dann mahcte ich noch einen kurzen Umweg in das Badezimmer um Watte und Tücher zu holen und all diese Utensilien auf dem Wohnzimmertischchen zu platzieren. Ich tränkte die Watte mit Alkohol und setzte mich neben Siana. "Was hat ihn so wütend gemacht? Oder ist der Gute immer so?" Sah ich mir nun im hellen ihre Kopfverletzung an, und ging dabei vorsichtig vor. "Es ist nur eine kleine Platzwunde, also nichts schlimmes. Du solltest aber lieber trotzdem ins Krankenhaus und dich auf eine Gehirnerschütterung prüfen lassen." Meinte ich und begann die Wunde zu desinfizieren.

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33 Re: Mörderische Bekanntschaft am Sa Jul 05, 2014 4:35 pm

Kuraiko

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Siana

Es wunderte mich, dass Ian auch nach dem Nachnamen fragte, denn bis jetzt hatte ich nicht gedacht, dass er sich dafür interessierte. Naja, so sehr konnte man sich täuschen. Also antwortete ich ihm: "Knight, Erik Knight." Es war ungewohnt, dass ich das Sagen musste, denn an unserer Schule beziehungsweise unserer Stadt, kannte ja jeder Erik. Schließlich war er Star des Basketball Teams. Doch Ian konnte ja gar nichts über ihn Wissen. das würde ich mir wohl noch öfters in Erinnerung rufen müssen.
Er legte mich auf sein Sofa, doch ich drehte mich auf den Bauch, damit die Verletzung an meinem Hinterkopf nicht sein Sofa besudelte. Natürlich war mir aufgefallen, dass Ians Wohnung eher altmodisch eingerichtet war und nicht so modern. Ganz anders, als mein Haus. Einzig und allein mein Zimmer war etwas schlichter eingerichtet, doch meine Eltern mochten es groß, hell, modern und offen. So war auch unser Haus eingerichtet, obwohl meine Eltern höchstens sechzig Tage im Jahr Zuhause waren. Doch zurück zum Thema, auch wollte ich sein Sofa nicht vollsauen, weil man so ein Sofa bestimmt nicht so schnell wieder finden würde.
Als er fragte, ob ich etwas trinken würde antwortete ich: "Ja, Wasser, bitte." Wer weiß, vielleicht gehörte er ja zu den Kerlen, welche einem dann auch noch einen Drink andrehten. Woher sollte ich das Wissen und damit ich Sicher gehen konnte, dass ich etwas leichtes bekam, sagte ich gleich noch, dass ich Wasser möchte. Kurz darauf kam er schon wieder und hatte alles nötige dabei, während er sich neben mich setzte.
Ich wurde ziemlich verlegen, als er nach Eriks Grund fragte mich so zu verletzen. Anscheinend hat Ian nicht mitbekommen, dass Erik mich vergewaltigen wollte und ich wollte das wirklich nicht erzählen, denn es war mir Peinlich, schließlich war ich mal mit diesem Jungen zusammen gewesen. Trotzdem begann ich leise zu erklären, auch um mich von dem Brennen abzulenken, welches durch den Alkohol kam. "Erik wollte damals schon, während unserer Beziehung einen Schritt weitergehen, als ich es wollte und anscheinend hatte er sich für heute Abend vorgenommen sich endlich, dass zu holen, was er vorher nicht bekommen hatte. Doch er hat wohl nicht, damit gerechnet, dass ich ihn immer noch von der Bettkante stoßen würde und dass hat wohl sein Ego nicht verkraftet." Meine Stimme war leise und ich biss mir immer wieder auf die Unterlippe, da es mir nicht leicht gefallen war, dass zu erzählen.
Er riet mir zum Krankenhaus zu gehen und das würde ich wohl Mittags oder so machen. Wenn ich ausgeschlafen bin und mich etwas fitter fühlte.
Da fiel mir ein, dass ich mich noch gar nicht bedankt hatte, also flüsterte ich: "Danke, für alles. Das war nicht selbstverständlich und ohne dich sähe es wohl nicht so gut mit mir aus."

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34 Re: Mörderische Bekanntschaft am Do Jul 10, 2014 5:47 pm

Lioness

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Ich hörte Siana aufmerksam zu und ließ sie bis zuletzt ausreden während ich sorgfältig ihre Wunde betupfte, ehe ich ihr antwortete. Sie hatte mich schon sehr verwundert dass sie mir die Geschichte mit ihrem Verflossenen so ausführlich erzählt hatte obwohl es ihr sichtlich nicht leicht fiel, selbst wenn ich ihr nicht brennende Schmerzen zugefügt hätte. "Und da meint man einen Menschen zu kennen." Schüttelte ich betrübt den Kopf, doch innerlich zuckte ich noch nicht einmal mit der Wimper, immerhin wusste ich zu was Menschen fähig waren - was sie durch ihre Sünden verbrechen können, auch wenn diese noch so klein und unbedeutend sein konnten.
Auf ihr Dank hin schloss ich die Flasche mit dem Alkohol und goss ihr stattdessen etwas Wasser in ihr Glas um es dann an sie zu reichen. Zuerst wusste ich nicht was ich darauf sagen sollte. Sie war es die sich das erste mal für etwas bei mir bedankt hatte und Siana mich jetzt durch ihren Dank mich an sie erinnerte. Die Dunkelhaarige war die erste seit Jahren von der ich soetwas zu hören bekommen hatte. Doch schnell und kaum dass man es gemerkt hätte gewann ich auch schon meine Fassung wieder. "Gern gescheh'n." Winkte ich nur ab und ließ mein Gesicht mit einem freundlichen Lächeln leicht beschämt wirken. "Irgendjemand muss doch diesem Knight zurecht rücken wenn es sonst keiner tut." Meinte ich dann sanft und legte dann meine Hände an Sianas Schultern um ihr zum Eitzen zu verhelfen. "Du solltest dich besser hinsetzten. Es ist besser deinen Kopf jetzt ober dem Herzen zu halten." Erklärte ich ihr, im Nachhinein nicht ganz sicher ob die verstand worauf ich hinaus wollte doch Hauptsache war dass sie nun saß damit die Blutung an ihrem Kopf versigen würde.

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35 Re: Mörderische Bekanntschaft am Fr Jul 11, 2014 10:23 am

Kuraiko

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Siana

Ich nahm das Glas entgegen, nachdem ich mich schon halb aufgesetzt hatte, um besser Trinken zu können. Das kühle Nass tat meiner Kehle unwahrscheinlich gut und erst jetzt merkte ich, wie viel Durst ich eigentlich gehabt hatte. So kam es, wie es kommen musste...Ich trank das Glas aus, was ich natürlich erst bemerkte, als ich es von meinen Lippen nahm. Etwas verlegen stellte ich das Glas neben mich auf den Tisch. Dann antwortete ich Ian: "Naja, aber ohne dich wäre ich ganz schön aufgeschmissen gewesen, denn du warst an Ort und Stelle und die anderen hätten sich wahrscheinlich nicht mit Erik angelegt." Erst jetzt wurde mir bewusst, wie viel Glück ich eigentlich gehabt hatte, dass ausgerechnet Ian da lang gegangen ist, denn es stimmte. Die meisten anderen in seinem oder meinem Alter, denn er war bestimmt nicht viel Älter als ich, hätten sich nicht getraut etwas gegen Erik zu unternehmen, dafür hatte Erik eine viel zu hohe Stellung in unserer Stadt, vor allem als Star des High School Basketball Teams.
Plötzlich half mir Ian auf, doch ich hatte diese Hilfe auch nötig, denn mir war schon etwas schwindelig. Außerdem war ich ziemlich müde und am liebsten würde ich einfach nur schlafen, aber das ging ja schlecht. Trotzdem legte ich den Kopf in den Nacken und schloss für einen Moment die Augen ehe ich sie wieder öffnete und mit meinen grünen Augen zu Ian sah. Erst verstand ich wirklich, wieso er meinen Kopf über meinem Herzen haben wollte, aber dann fiel es mir, wie Schuppen von den Augen. Klar, wenn ich saß oder stand, dann würde nicht so viel Blut in meinen Kopf gepumpt werden.
Der Vorfall mit Erik brachte mich zum Nachdenken und mir wurde relativ schnell Klar, dass er mich solange belästigen würde, bis er das hatte, was er wollte. Irgendwie musste ich mich dagegen wehren, nur wie? Da kam mir eine Idee. Doch da ich nicht so ganz wusste, wie ich anfangen sollte wurde ich etwas verlegen. "Du? Ian? Sag mal...könntest du mir zeigen, wie man sich verteidigt?" fragte ich schüchtern nach. Ich rückte immer sofort mit der Sprache raus, denn so um den heißen Brei reden konnte ich noch nie leiden

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36 Re: Mörderische Bekanntschaft am Fr Jul 11, 2014 11:25 am

Lioness

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Jake

Es war seltsam. Anders als es sonst der Fall war, war ich nun wirklich darauf fixiert dass es Siana besser ging und sie nicht in Ohnmacht viel. Ohne einen Hintergedanken, oder Gadanken an einem Nutzen. Es war wirklich seltsam.
Als sie mich dann aus meiner Konzentration riss und fragte ob ich ihr nicht zeigen könnte wie man sich verteidigt, sah ich langsam von ihrer Verletzung, welche inzwischen nicht mehr all zu stark blutete, zu ihr mit einem leichten Lächeln. "Sicher dass du das willst? Wir kennen uns immerhin nicht - ich könnte ein Mörder sein." Sprach ich mit leichtem Witz und freudlichen Augen. Doch die Pointe in meinen Worten lag in meiner Vergangenheit verborgen, so dass es nur jemand der mich schon seit längerem kannte - und damit meinte ich mein wirkliches Ich und nicht eine meiner Facetten - daraus den tieferen Sinn und die damit verbundene Ironie verstand.
Leicht legte ich den Kopf schief und grinste. "Schickt sich dass denn für ein Mädchen?" Meinte ich und verhöhnte damit die anderen Leute der Stadt die doxh sehr altmodisch eingestellt schienen was dies anbelangte. Ich war mir sogar ziemlich sicher dass wenn jemand Siana um diese Uhrzeit aus meiner Türe austreten sah, am morgen schon die ganze Stadt Bescheid wusste und sich das Maul darüber zerriss. Doch seit wann war ich schon jemand gewesen der mot dem Strom schwimmt? "Aber wenn du möchtest, gerne. Allerdings solltest du dich vorher auskurieren." Riet ich ihr ernst gemeint.

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37 Re: Mörderische Bekanntschaft am Fr Jul 11, 2014 5:59 pm

Kuraiko

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(wie kann er die Wunde sehen, wenn sie am Hinterkopf ist? xD)

Siana

Ich blickte ihn an und zuckte mit den Schultern ehe ich lächelnd meinte: "Und wenn du ein Mörder wärst? Dann könntest du mich genauso jetzt umbringen, also von da an wäre ich eh schon in deine Falle getappt." Stimmte ja, schließlich war ich jetzt schon längst in seinem Haus und jetzt könnte ich ihm nicht mehr entkommen, nicht nur, weil ich in seiner Wohnung war, sondern auch weil mir schwindelig war und ich verletzt war und ich war mir Sicher, dass er das auch wusste. Also wäre es jetzt eh schon egal, ob er ein Verbrecher wäre.
Kurz verdrehte ich die Augen, als er im ironischen Ton fragte, ob sich Kämpfen denn für ein Mädchen schicken würde. Doch auch da wusste ich etwas passendes drauf. "Es schickt sich für ein Mädchen auch nicht um 4 Uhr morgens mit einem fast noch fremden Mann mit nach Hause zu gehen." Außerdem interessierte es mich nicht, was die anderen Stadtbewohner dachten. Es war mir wirklich egal, denn für mich stand fest, dass ich hier verschwinden würde, sobald ich die Chance dazu hatte und die würde ich wahrscheinlich schon im Oktober haben, denn mit etwas Glück bekam ich einen guten Studienplatz in einer Großstadt und dann würde mich diese Stadt nur sehen, wenn ich meine Eltern besuchen würde und das würde auch dauern, schließlich sind meine Eltern auch immer weg.
Da fiel mir etwas ein, weswegen ich Ian fragte: "Sag mal...was hat dich eigentlich dazu gebracht in so eine kleine Stadt, wie diese hier zu ziehen? Hier gibt es nicht und es ist auch nicht einfach hier zu leben. Man muss immer den Schein wahren und Perfekt sein und wenn man es nicht ist, dann wird man von der Gemeinde verhöhnt und fertig gemacht. Ich selber bin froh, wenn ich hier weg bin."
Auf seinen Rat hin, nickte ich und meinte: "In drei Tagen bin ich wieder auf den Beinen." doch da musste ich schon müde gähnen. Ich war wirklich fertig und immer öfter fielen mir die Augen zu.

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38 Re: Mörderische Bekanntschaft am Mi Jul 16, 2014 7:40 pm

Lioness

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(In meinen Vorstellungen geht das! ;p XD)

Jake

Mit dieser Antwort hätte ich nicht gerechnet. Es stimmte zwar schon dass wenn ich sie hatte umbringen wollen sie schon längst tot wäre, doch dass sie das so auf die leichte Schulter nahm überraschte mich doch schon sehr.
Darauf dass sie mur meinte dass es sich auch nicht schicken würde, um 4 Uhr morgens bei einem Fremden im Haus zu sitzen musste ich grinsen. Ob man es sich nun eingestand oder nicht, aber Siana war nicht auf den Mund gefallen und war gut im kontern. Eigenschaften die in dieser Mischung nicht oft und in einer solcheln Sympathie vorkamen.
Als sie mich dann allerdings frage warum ich hier her gezogen sei wurde mein Grinsen schmaler und melancholischer. "Vielleicht gefällt mir das ja." Ich sah zu ihr. Sicherlich auf den ersten Blick schwer zu verstehen, also stand ich auf. "Mich faszinieren die kleinen aber schmutzigen Geheimnisse der Menschen - und gerade in so einer Gemeinschaft in der jeder vor ging lupenrein zu sein findet man die größten Intrigen und Vergehen." Ich sah auf die Uhr. Kurz vor fünf. "Willst du sicher hier bleiben? Dann würde ich dir das Bett oben herrichten." Bot ich ihr an, plötzlich unsicher ob es doch so eine gute Idee war ein Mädchen in meinem Haus zu haben - in meinem Haus dass ich noch nicht fertig umgebaut hatte. Doch wenigstes war schon mal der versteckte Wandeingang im Flur und das ehemalige dritte Badezimmer fertig. Und meine Frage schien sich zu erübrigen als ich sah dass ihre Augen immer träger wurden.




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39 Re: Mörderische Bekanntschaft am Do Jul 17, 2014 8:25 am

Kuraiko

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Siana

Ich musste gestehen, dass ich ihm das im ersten Moment nicht glaubte, denn für mich und auch andere hier gab es nichts schlimmeres, als diesen verfluchten Ort. Hier war alles langweilig und perfekt. Doch umso länger er sich erklärte umso besser verstand ich ihn auch, wenn ich es nicht ganz nachvollziehen konnte, denn mir fiel es schwer daran zu glauben, dass hier jeder ein dreckiges Geheimnis hatte. Doch in diesem Moment wusste ich auch noch nicht, dass bald mein ganzes Leben Kopf stehen würde und das meine kleine Welt ins sich zusammenbrechen würde, dass ich nicht mehr wissen würde, wo oben und unten war. Ich hätte es schon an den ersten Anzeichen merken müssen. Ein Pastor, der sich erhängt, Erik, der versucht mich zu vergewaltigen, aber ich merkte es nicht und das würde später mein Urteil versiegeln.
Aber jetzt konnte ich nicht weiter über Ian nachdenken und seine Ansichten, denn dafür war ich viel zu müde. "Ich kann auch auf dem Sofa schlafen," murmelte ich müde und es dauerte keine drei weiteren Sekunden, da war ich schon eingeschlafen. Mein Kopf fiel auf meine Schulter und ich war tief und fest am schlafen, aber die Nacht war auch anstrengend gewesen und langsam forderte mein Körper den Preis dafür.

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40 Re: Mörderische Bekanntschaft am Do Jul 17, 2014 9:48 am

Lioness

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Ich hatte auch nicht gewusst wieso, aber irgendwie hatte ich mich schuldig gefühlt ihr eine Erklärung zu liefern warum mir dieser Ort gefiel, auch wenn das sonst nicht so direkt meine Art war. Dennoch stimmte es. Ich lebte zwar nor seit zwei - drei Tagen hier und schon kannte ich die Affären und intriganten Machtspielchen meiner nächst gelegenen Nachbarn. Es war doch erstaunlich was man alles sehen konnte, wenn man nur mit offenen Augen durch die Welt ging. Doch dazu würde ich noch konnem wenn esZeit dafür war. Sianas Gesichtsausdruck nach zu folgen konntr sie mich vorerst auch nicht verstehen, doch als ich mich erklärte schien es ihr zumindest ein wenig sinnvoll zu sein und so sah ich mich nicht gezwungen weitere Erläuterungen zu starten. Und eh ich mich versah war die dunkelhaarige auch schon auf meinem Sofa weggenickt. Erst verdutzt, dann leicht lächelnd darüber stand ich auf und hob sie in meine Arme um sie hinauf in mein Bett zu tragen. Sie verwunderte mich immer mehr. Bis jetzt hatte noch keine Frau es abgeschlagen mein Bett an Stelle des Sofas zu nehmen.
Ich legte sie vorsichtig auf das breite Doppelbett in meinem Zimmer und schloss dann die Türe um hinunter ins Wohnzimmer zu gehen wo mich Ruby empfing. "Na meine Hübsche? Hast du gewartet bis wir alleine sind?" Trat i h auf den schwarzen Vogel zu der auf seiner Sitzstange saß und bei meinen Worten auf meiner Schulter Platz nahm. Ich selbst benötigte nun allerdings auch meinen Schlaf. So stelle ich ihr noch etwas fisches Wasser hin, ehe ich mich auf der Couch nieder ließ und dann ebenfalls einschlief.


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41 Re: Mörderische Bekanntschaft am Fr Jul 18, 2014 3:59 pm

Kuraiko

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Siana

Ich schlief wirklich tief und fest. So gut hatte ich schon lange nicht mehr geschlafen. Das lag wahrscheinlich daran, dass mein Körper wirklich die Ruhe brauchte. Verschlafen öffnete ich die Augen, aber wünschte mir sofort, dass ich wieder Schlafen würde, denn mein Hinterkopf pochte schmerzhaft und auch der Rest meines Körpers fühlte sich nicht gerade gut. Im ersten Moment dachte ich wirklich, dass ich einen Kater hätte, aber dann fiel mir ein, was gestern alles passiert war und ein kleiner Schauer jagte über meinen Körper. Es wäre gestern doch tatsächlich fast soweit gekommen, dass Erik mich vergewaltigt hätte. Ich hatte wirklich Glück gehabt, dass Ian zur Stelle war. Da fiel mir ein, dass ich immer noch bei ihm war.
Etwas verwirrt ließ ich meinen Blickdurch den Raum schweifen, denn ich war definitiv nicht mehr auf dem Sofa, sondern lag in einem weichen und wirklich großen Doppeltbett. Vorsichtig drehte ich meinen Kopf und sah auf den kleinen Wecker, welcher auf dem Nachttisch stand. Es war fast zwölf Uhr. Es war schon lange her, dass ich solange geschlafen hatte, aber sonst ging ich auch eher ins Bett, als fünf Uhr. Es war mir trotzdem etwas unangenehm, dass ich Ian einfach aus seinem Bett verdrängt hatte, denn dieses Bett war wirklich viel bequemer, als das Sofa, da war ich mir Sicher und Ian hatte mir schon so viel geholfen, dass ich ihn nicht auch noch aus seinem Bett vertreiben wollte.
Vorsichtig erhob ich mich und schob meine Beine über die Bettkante, aber hielt mir dabei den Kopf mit einer Hand, während ich mich mit der anderen Hand auf der Matratze abstütze, denn ich hatte tierische Kopfschmerzen und mir war ziemlich schwindelig. Sobald ich stand, zwar etwas wackelig, aber ich stand und nur das zählte, strich ich mein Kleid gerade. Vorsichtig ging ich zur Zimmertür und trat auf den Flur.
Ich sah wahrscheinlich fürchterlich aus, aber das war mir gerade ziemlich egal, denn gerade zählten nur mein körperliches befinden und das war, um es nett auszudrücken, sehr beschissen. Meine Hand legte ich auf die Flurwand und stützte mich ab, während ich das Badezimmer aufsuchte. Wo es war, wusste ich noch von damals. Dort angekommen ging ich rein und direkt zum Waschbecken, wo ich mich wieder abstützte. Mit der anderen Hand drehte ich das Wasser auf und machte meine Hand zu einer kleinen Schale, wo ich Wasser reinfließen ließ ehe ich mein Gesicht wusch, um klarer zu werden. Dann blickte ich in den Spiegel und er verriet mir, dass was ich mir schon gedacht habe, ich sah wirklich miserabel aus. Vorsichtig untersuchte ich meinen Körper. An den Handgelenken, Oberschenkeln und Hüfte hatte ich blaue Flecken

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42 Re: Mörderische Bekanntschaft am Fr Jul 18, 2014 9:32 pm

Lioness

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Obwohl ich mich gestern relativ spät zur Ruhe gelegt hatte, wachte ich um halb Zehn auf. Das letzte mal dass ich nicht pünktlich um sechs Uhr in der Früh aufgestanden war, war ich noch ein Kind gewesen, noch nicht einmal ein Halbstarker gewesen. Leise ächzend setzte ich mich auf. Die Couch war ein edles Mobiliar, antik und teuer obendrein, doch wahrlich nichts um darauf zu nächtigen. Nun büßte ich es mit einem verspannten Nacken und schmerzenden Wirbeln. Deshalb streckte ich mich einmal um so vielleicht etwas von der Trägheit aus meinen Gliedern zu bekommen, doch musste ich feststellen dass es einfach nichts brachte. Also knackte ich einmal meinen Nacken nach rechts und nach links ehe ich mich hinstellte und prompt kam mir Ruby auf die Shculter geflogen. Für gewöhnlich war sie um diese Zeit ihr Revier am auskundschaften. Wahrscheinlich war ihr mein zu langes schlafen nicht geheuer gewesen, da seit ich sie hatte ich noch nie später als fünf nach sechs aufgestanden war, noch nicht mal bei einer Krankheit. Aus ihren schwarzen Knopfaugen heraus sah sie mich mit schief gelegtem Kopf an als wollte sie sicher gehen dass es mir gut ging. Ein halbherziges Schnauben und ein kleines Lächeln konnte ich mir nicht verbitten und hob meine Hand um sie zu streicheln.
In mein Schlafzimmer gehend flog sie dann doch von meiner Schulter aus dem Fenster das ich die Nacht über offen gelassen hatte. Oben angekommen suchte ich mir Kleidung aus dem großen Eichenholzspiegelschrank. Als ich die Türe wieder schloss viel mein Blick durch den Spiegel auf das schlafende Mädchen in meinem Bett. Friedlich schlummerte sie und der Rhythmus in dem sich ihr Bauch hob und senkte verriet mir dass sie tief und fest schlief. Einen Augenblick sah ich noch auf das schlummernde Geschöpf wie in einen von ihr Bann gezogen. Dann öffnete ich kurzerhand wieder den Schrank und legte ihr ein paar Sachen von mir, eine Jogginghose und ein T-Shirt, auf die Anrichte vor dem breiten Fenster, nahe der Sitzfensterbank. Es waren die sportlichsten Sachen die ich zu bieten hatte, also keine Hemden und dunkle Jeanshosen. Blieb nur noch die Frage ob sie es denn überhaupt bemerken würde. Selbst wenn nicht, dann könnte ich sie immer noch daruf hinweisen. Ich zog mich unten im Wohnzimmer um und es war schon vormittag geworden, ich hatte schon länger das Frühstück fertig bereitet, doch wartete lieber bis mein Gast ebenfalls wach war um zu beginnen. Also nahm ich mir ein Buch und setzte mich in den Sessel, ehe ich in dessen Polster einsank und mich das Buch förmlich fesselte.

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43 Re: Mörderische Bekanntschaft am So Jul 20, 2014 12:10 pm

Kuraiko

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Siana

Ich setzte mich auf den Klodeckel und vergrub meinen Kopf in meinen Händen und stützte mich mit den Ellbogen auf den Knien ab. So beschissen, wie heute ging es mir schon lange nicht mehr, doch das war auch nicht verwunderlich. Wieder einmal wurde mir klar, wie viel Glück ich hatte und wie bremslich die Situation gestern war. Wenn Ian nicht gewesen wäre, dann hätte Erik mich doch tatsächlich vergewaltigt. Seufzend wischte ich mir über das Gesicht, um irgendwie die Übelkeit zu verdrängen, aber genauso, wie das Wasser half auch das nicht gegen den Schwindel. Aber langsam sollte ich mich wirklich zusammenreißen, schließlich hatte Ian auch besseres zu tun, als die ganze Zeit auf mich aufzupassen. Also stand ich auf und machte mich auf den Weg nach unten, um Ian Bescheid zu geben, dass ich mich wohl von ihm verabschieden werde, um ins Krankenhaus zu gehen, denn es fühlte sich an, als ob ich wirklich eine Gehirnerschütterung hätte.
Also tastete ich mich vorsichtig an der Wand zur Treppe. Dabei machte ich aber noch einen Abstecher in sein Schlafzimmer, um mir meine Schuhe anzuziehen. Da entdeckte ich eine Jogginghose und ein T-Shirt von Ian, was alles auf einem Stuhl neben dem Bett stand. Kurz überlegte ich, ob er das für mich hingelegt hatte. Vielleicht, aber vielleicht auch nicht und da ich nicht der Typ Mensch war, welcher einfach in den Sachen anderer wühlte, entschied ich mich dazu seine Sachen nicht anzuziehen. Da fragte ich ihn lieber noch einmal, denn ich wollte auch nicht, dass jemand einfach so meine Sachen trug oder einfach in meinen Sachen wühlte.
So zog ich einfach nur meine Schuhe an und ging jetzt wirklich runter. Vorsichtig stützte ich mich an der Wand ab und ging nach unten.
Kaum war ich unten angekommen da stieg mir schon der angenehme Duft von Frühstück in die Nase. In der Küche war alles für ein gutes Frühstück gedeckt, was mich etwas aus dem Konzept brachte. Trotzdem setzte ich meinen Weg fort und fand Ian schlussendlich im Wohnzimmer. Er schien ziemlich vertieft in sein Buch zu sein und am liebsten hätte ich ihn jetzt nicht gestört, aber einfach abhauen konnte ich auch nicht, vor allem nicht nachdem er sich so viel Mühe gemacht hat. Also trat ich weiter ins Wohnzimmer ein und sagte: „Guten Morgen, Ian.“

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44 Re: Mörderische Bekanntschaft am So Jul 20, 2014 3:38 pm

Lioness

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Jake

Das Buch welches ich las war ohne Zweifel ein Meisterwerk. Zumindest meiner Meinung nach. Es handelt von einem Mann der ein ganz normales Vorstätderleben führt. Hat Frau und Freunde. Er hat einen guten Beruf bei einer großen Firma und ein eigenes Haus mit Grundstück. Doch so wie der Autor den leser all dies vermittelt lasst sich schon die gesamte Zeit über vermuten dass etwas nicht stimmen mag. Etwas ist faul an der Sache. Denn hatte er sich mit seiner Frau noch nie gestritten, war noch nie mit seinem besten Freund außerhalb der Stadt - noch nie im Urlaub. Immer nur auf der Halbinsel, auf der er lebte, Seaheaven. Gerade an der stelle angekommen an der er sich an seine Jugendliebe erinnerte, welche urplötzlich auf unergründliche Weise verschwand, holte mich die sanfte Frauenstimme zurück die mir schon seit gestern hätte vertraut sein sollen. Aufblickend fand ich Siana vor, die mich gegrüßt hatte und noch im Kleid von gestern Nacht da stand. Ich klappte das Buch zu, legte es zur seite und erhob mich um zu ihr zu gehen, denn machte sie auf mich keinen besonders guten Eindruck. "Guten Morgen, Siana." Erwiederte ich ehe ich sie mit leicht in Falten gelegter Stirn sie besorgt musterte. "Wie fühlst du dich?" Fragte ich und war in arlambereitschaft falls sie unverhofft zusammensacken würde oder ähnliches.

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45 Re: Mörderische Bekanntschaft am So Jul 20, 2014 3:53 pm

Kuraiko

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Siana

Ich hatte mich extra neben das Sofa gestellte, denn dort konnte ich mich ganz gut abstützen, was wenigstens etwas gegen meinen Schwindel half und mich nicht hin und her taumeln ließ. Es war mir fast schon Peinlich, dass ich so vor Ian stand, der musste wahrscheinlich auch denken, dass ich sonst was für ein Weichei war und mich nur anstellen würde. Vielleicht war ich ja wirklich ein Weichei, aber schlecht ging es mir wirklich. Das war mir Klar. Am liebsten hätte ich Ian angelogen, damit er sich nicht noch mehr Sorgen gemacht hätte, aber es war wohl kaum angebraucht seinen Retter anzulügen. Außerdem würde er bestimmt merken, wenn ich log. Also brachte ich die Wahrheit flüsternd hervor: "Mir ist schwindelig, ich bin müde und mein Kopf schmerzt fürchterlich." Dass meine blauen Flecke auch schmerzten verschwieg ich, denn das konnte er sich wahrscheinlich auch selber denken, schließlich war er es, dem meine blauen Flecken zuerst aufgefallen waren und nicht mir selber. Außerdem ließen sich die Schmerzen, welche von meinen Hämatomen ausging ganz gut ignorieren und waren jetzt auch nicht so schlimm. Die waren eher Nebensache, denn schon in wenigen Tagen würden sie sich Gelb verfärben und dann einfach verschwinden, als ob nie etwas passiert wäre

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46 Re: Mörderische Bekanntschaft am Fr Jul 25, 2014 1:33 pm

Lioness

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Jake

Siana sah alles andere als in bester Ordnung aus und das sagte sie mir auch gleich. Immerhin war so wie sie da stand es nicht zu bestreiten dass es ihr miserabel ergehen musste. Dies war allerdings nicht all zu verwunderlich, immerhin hatte sie gestern Nacht ganz schön was erlebt. "Am besten du setzt dich und trinkst und isst etwas." Riet ich ihr, denn konnten ihre Kopfschmerzen zum Teil auch durch Mangel an Flüssigkeit hervorgerufen werden und wenn sie später behandelt werden würde wäre es besser wenn ihr Magen dann schon etwas gefüllt war, außerdem schadete es nie etwas zu sich zu nehmen. "Danach bringe ich dich ins Krankenhaus." Informierte ich sie und war arlamiert sie aufzufangen falls sie einen Schwächeanfall unterliegen würde.

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47 Re: Mörderische Bekanntschaft am Mo Jul 28, 2014 10:07 am

Kuraiko

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Siana

Es fiel mir schwer mich zu konzentrieren und das zu verarbeiten, was Ian zu mir sagte. Deshalb brauchte ich einen Moment länger ehe ich flüsternd antwortete, da mir die normale Laustärke, als viel zu laut erschien: "Hm, keine schlechte Idee." Inständig hoffte ich, dass wenigstens die Übelkeit gehen würde und vielleicht auch der Schwindel, denn diese beiden Komponenten waren am schlimmsten. Dann fügte ich noch leise hinzu: "aber du musst mich nicht ins Krankenhaus bringen, ich kann mir auch ein Taxi nehmen." Schließlich war heute Samstag (oder Sonntag?) und da hatte Ian bestimmt besseres zu tun, als seinen Tag in der Notaufnahme zu verbringen. Außerdem hatte er sich schon die ganze Nacht um mich gekümmert und Frühstück gemacht. Dann begab ich mich vorsichtig ins Esszimmer, wo Ian sich wohl tatsächlich etwas Mühe gegeben hatte. Langsam glitt ich auf den Stuhl und rieb mir die Augen. Die Sonne schien heute wohl doppelt so hell, wie sonst.

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48 Re: Mörderische Bekanntschaft am Mo Jul 28, 2014 1:29 pm

Lioness

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Jake

Unsicher wankte die Dunkelhaarige in die Küche um sich dort an den Tisch zu setzen nachdem sie mir recht gegeben hatte und meinte dass ich sie nicht ins Krankenhaus fahren müsse. Darüber hatte ich mir auch schon einige Gedanken gemacht denn gab es vor jeder Klinik die ich kannte Überwachungskameras und die örtliche würde sicher keine Ausnahme sein. Einerseits wollte ich es nicht riskieren dass man mein Nummernschild erkannte, andererseits wollte ich sie in ihrem fatalen Zustand nicht einfach so ihrem Schicksal überlassen. Ich behielt sie unterdessen im Auge, falls sie doch in Ohnmacht verfallen würde oder gar einen Anfall erlitt. Doch gelang ihr der Weg gut. Wenn ich so weiter nachdachte, so war ein Wechsel des Nummernschildes nicht all zu tragisch und mit meinem neuen Aussehen würde mich eh keiner dieser stumpfsinnigen Leute erkennen. "Ich werde dich fahren, mach dir darum keine Sorgen." Setzte ich mich mit diesen Worten und nahm mir eine Scheibe von dem Brot welches ich zuvor aufgeschnitten hatte.

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49 Re: Mörderische Bekanntschaft am Mo Aug 18, 2014 12:22 pm

Kuraiko

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Siana

Ich bekam nicht viel runter, aber etwas und das war doch auch schon etwas. Eine halbe Scheibe mit Marmelade aß ich langsam und stellte Ians Geduld wahrscheinlich ziemlich auf die Probe. Denn jeden Bissen musste ich zehnmal kauen, bevor ich ihn runterbekam, doch so war das besser, denn Bröckchen ließen sich schwieriger wieder ausspucken, als irgendein Brei. Kurz schüttelte ich angewidert den Kopf, aber hielt dann vor Schmerz inne. Ich dachte hier doch gerade nicht wirklich an erbrochenes. Oh man, ich sollte mir wirklich mal in den Kopf leuchten lassen, ob da noch alles so war, wie es auch sein sollte oder ob irgendetwas dort locker war.
Aber irgendwann wurde ich auch mit dem Essen und wir fuhren gemeinsam ins Krankenhaus. Zum Glück half Ian mir in das Auto, denn ohne eine Stütze konnte ich kaum gerade laufen und am Ende hätte ich sonst noch seine Mülltonne umgerannt, solch eine Blamage wollte ich dann doch lieber verhindern. Mir fiel auf, dass Ian ein sehr geduldiger Mann war, denn er hetzte mich nicht einmal oder machte genervte Geräusche oder ähnliches. Die ganze Zeit über blieb er ruhig und half mir dabei zum Wagen zu kommen.

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50 Re: Mörderische Bekanntschaft am Mo Aug 18, 2014 9:32 pm

Lioness

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Jake

Es hatte zwar seine Zeit gedauert bis Siana mit d Frühstück zuende war, doch störte mich das nicht sonderlich. Im Gegenteil, ich empfand es sogar als recht interessant ihr zuzusehen.
Als sie dann schließlich fertig war, beeilte ich mich zumindest die verderblichen Lebensmittel in den Kühlschrank zurück zu stellen, den Rest würde ich später nach meiner Rückkehr weg räumen. Ich geleitete sie nach draußen, zu meinem Wagen. Ein unauffälliger, Durchschnittswagen VW Golf, schwarz. So wie er an jeder Straßenecke zu finden war. Allerdings musste ich sagen, dass ich mindestens einen genauso großen Wert darauf legte wie er von außen aussah - also keine unnötigen Blicke auf sich zog - als auch dass er von innen gut ausgestattet war. Die Ledersitze hatte ich selbst erst frisch gereinigt und das gesamte Armaturenbrett war mit Holz verkleidet. Das Lenkrad hatte ich mir mit einem angenehm weichen Leder überziehen lassen und so woch auch das Innenleben des Wagens. Ein leichter Lederduft mischte sich als Abklang mit in die Geruchsnote ein.  Allgemeinen machte es von innen einen viel luxuriöseren Eindruck und passte nicht so recht zu der unspektakulären äußeren Schale des Wagens. Doch wenn ich schon ein Auto hatte, dann gönnte ich mir auch etwas.
Ich hatte Siana die Tür aufgehalten und ihr beim Einstieg geholfen, ehe ich die Beifahrertüre schloss und herüber zur Fahrertür ging um selbst einzusteigen und den Motor an zu machen. Nachdem ich die Einfahrt heraus gefahren war auf die Hauptstraße, schaltete ich das Radio ein. "Du musst mir den Weg zum Krankenhaus beschreiben, ich kenne mich hier noch nicht so gut aus." Gestand ich und spielte den peinlich Berührten der versuchte mit einem charmanten Lächeln alles zu überdecken. Mir schlich sich die Frage auf, was sie wohl so beruflich tat oder ob sie noch zur High School oder zum College ging. Und was war mit ihren Eltern, die würden sich doch sicher Sorgen machen wenn ihre Tochter eine Nacht lang unangekündigt von zu Hause fern blieb. "Willst du vielleicht deine Eltern anrufen dass sie wissen wo du bleibst? " Fragte ich nach während ich ihren Anweisungen folgte und ging bei meiner Wortwahl schon recht vorsichtig vor.
Auto außen:

Auto innen:


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