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Mörderische Bekanntschaft

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1 Mörderische Bekanntschaft am So Mai 04, 2014 12:36 pm

Lioness

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Admin
Dies ist ein RPG zwischen Kuraiko und meine Wenigkeit ^-^



Prolog


Nun stand er vor ihr.
Bleiche Haut.
Erschlaffte Muskeln.
Leere Augen.
Augen die nie wieder etwas sehen würden. Ihre Hände würden nie wieder etwas berühren.
Nie wieder ihn berühren.
Ihr blasser Mund ihn nie wieder küssen können.
Er fühlte nichts bei ihrem Anblick. Bei dem Anblick dieses leblosen Körpers der vor ihm lag.
Es war nicht seine Schuld gewesen. Sie hatte überreagiert. Warum war sie auch so stur und hatte ihm nicht zugehört?
Das hatte sie nun davon. Es war allein ihre Schuld.
Ihre! Nicht seine!








Zusammenfassung:
Siana ist ein ganz normales Mädchen und kommt aus einem kleinen verschlafenen Vorort namens Cherrywood. Ihr Leben verlief ganz normal, bis sie unverhofft die Bekanntschaft eines gewissen Ian macht. Von da an ist nichts mehr so wie es vorher war und ihr gewöhnlicher Alltag nimmt einen anderen Lauf. Wer hätte auch schließlich jemals damit gerechnet, dass ausgerechnet dieser charmante junger Mann in Wahrheit ein gesuchter Mörder ist? Ein Mörder mit einer ganz bestimmten Vorliebe.
Und anscheinend hat er Interesse an ihr gefunden...


Siana:
Name
Siana Johnson
Aussehen

Alter
19
Größe
1,78m
Geschlecht
weiblich
Charakter
Siana ist ein sehr ausgeglichener Mensch und so schnell bringt sie nichts aus der Ruhe. Außerdem ist sie sehr hilfsbereit und freundlich. Doch gibt es auch eine andere Seite von ihr, denn wenn Leute böse sind, dann kann auch ein gewisses Temperament zu Tage treten. Doch das kann sie auch zeigen, denn sie ist Selbstbewusst.
Sonstiges | Wissenswertes
Sie lebt zwar noch bei ihren Eltern, aber ist die meiste Zeit alleine, da ihre Eltern viel arbeiten und unterwegs sind

Jake:
Name
Jake Adams
Aussehen

Alter
22
Größe
1,89m
Geschlecht
männlich
Charakter
Jake wirkt wie ein aufgeschlossener und zuvorkommender Mensch, der viele kleine Eigenarten an sich hat und sich nicht wirklich seinem Alter entsprechend benimmt. Er ist eher der ruhige Typ, der allerdings weiß wie er seinen Charme einsetzten muss um das zu bekommen was er will.
Dennoch ist seine beherrschte und höfliche Art nur eine Fassade hinter der er sein wahres Ich verbirgt.
Er ist unweigerlich nicht der dümmste und plant schon im voraus wenn er etwas vorhat. Dennoch kann der Blonde ganz anders als er immer vorgibt und toleriert so ziemlich keine andere Meinung außer seiner eigenen. Wenn etwas nicht so verläuft wie er es sich vorgestellt hat wird er schnell sehr nervös und das führt bei ihm zu Aggressivität.
Dennoch scheint er mehr oder weniger im reinen mit sich zu sein, da er keine gespaltene Persönlichkeit hat. Er ist einfach nur ein guter Schauspieler der den Leuten um sich herum meisterhaft etwas vorgaukeln kann. Und bis jetzt hat es auch immer mehr als perfekt funktioniert.

Sonstiges | Wissenswertes
Besitzt einen Raben
Name
Ruby



Zuletzt von Lioness am So Mai 04, 2014 4:28 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet

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2 Re: Mörderische Bekanntschaft am Mo Mai 05, 2014 7:32 pm

Lioness

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Jake

Die Möbelpacker, welche Männer waren mit Schultern so breit wie Schränke und aich mindestens genau so groß, verabschiedeten sich. Sie hatten ihr Werk getan und mir so weit es ging geholfen die schweren Stücke meines teils wertvollen teils nicht all zu wichtigen Besitzes herein zu tragen. Nun lagen allerdings noch all die anderen kleineren Sachen in Kisten verpackt im großen Vorgarten und auf dem Bürgersteig vor meinem neuen Haus und warteten darauf hinein gebracht und ausgepackt zu werden. Ich bedankte mich mit einem offenen und charmanten Lächeln bei den beiden Bären von Männern. Die Sonne schien hell an diesem Nachmittag und keine einzige Wolke war am strahlend blauen zu sehen. Ich sog einmal tief die Luft in meine Lungen ein um dann die erste Kiste anzuheben und hinein zu transportieren. Schätzungsweise 30kg wog sie. Was hatte ich da denn bloß drinn eingepackt? Wie auch immer. Nachdem ich sie im geräumigen Wohnzimmer abgestellt hatte ging ich wieder hinaus für die nächste.
Mein Haus war nur eines von vielen in den Straßen von Cherrywood. Ein kleines verträumtes Städtchen das nach außen hin perfekt schien. Doch so wie bei allen wird es auch hier ein hässliches Geheimnis geben wenn man nur tief genug graben würde.
Eine Joggerin kam un die Ecke gelaufen und lächelte mir zu. Ich erwiderte freundlich die Geste.
Oh ja, wie widerlich dieser oberflächlicher Perfektionismus doch war. Einfach erbärmlich.


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3 Re: Mörderische Bekanntschaft am Mo Mai 05, 2014 7:55 pm

Kuraiko

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Siana
Ich saß gerade in meinem Zimmer auf meiner Fensterbank. Es war mein Lieblingsplatz und man traf mich oft an, wie ich hier saß und las oder einfach nach draußen schaute und verträumt durch den Garten schaute oder grüblerisch, je nachdem, wie es mir ging und was passierte. Gerade sah ich nur verträumt nach draußen und suchte nach Inspiration. Wieso ich das tat? Weil ich die Fotografie liebte und so gut, wie jede Sekunde, die mir in der Freizeit blieb, damit zubrachte Fotos zu machen.
Die Bäume wiegten sich leicht in dem sanften Wind und zwei Vögle flogen durch unseren Garten. Da erschien mir plötzlich ein Bild vor meinem inneren Auge und ich musste leicht grinsen. Jetzt konnte ich endlich wieder fotografieren.
Also stand ich auf und schnappte mir meine Spiegelreflex Kamera ehe ich das Haus verließ. Dann steuerte ich den Wald und den dazugehörigen See an

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4 Re: Mörderische Bekanntschaft am Di Mai 06, 2014 4:28 pm

Lioness

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Jake

Ich räumte also die Kisten nach und nach in mein Haus das ich erst vor knapp einem Monat gekauft hatte. Gut die Hälfte war geschafft als etwas von hinten in mich hinein rannte und die Kiste entglitt meinen Händen. Klirrend und scheppernd zersprang das - zumindest dem Geräusch nach zu urteilen - Porzellan in dessen Inneren und ich erkannte es als die Kiste in der ich das Geschirr eingeräumt hatte. In meinem Inneren staute sich Wut an, hervorgerufen durch den Frust das alte, in meinen Augen fast schon antike Portellangeschirr meiner Urgroßmutter zerstören zu hören. Die Teller und Tassen mit den geschwungenen Gravuren und kunstvollen Malereien auf ihrer schneeweißen glatten Oberfläche. Doch außerlich ließ ich mir nichts anmerken, auch wenn ich den Schuldigen auf der Stelle die Kehle zudrücken könnte. Mit einem niedergeschlagenen Seufzer ließ ich die Schultern hängen als schon darauf eine überraschte und besorgte helle Stimme mich umdrehen ließ. Ich sah in ein vor Überraschung geweitetes Augenpaar.
Das es sich allerdings um einen gut 14jährigen Junge handelte, mit Cappi und Skateboard, damit hatte ich nicht gerechnet. Eher mit einem unachtsamen alten Grießgram der mich wohl möglich auch noch dafür angeschnauzt hätte dass ich ihm im Wege stand.
Er schien mir peinlich berührt von dieser Situation zu sein, weswegen ich ihn nicht feindselig begegnete oder ihn gar anschrie. Ein freundliches Lächeln umspielte meine Lippen. "Nicht gerade der Empfang den ich erwartet hatte." Ließ ich meine Stimme zugleich belustigt erklingen. Der Junge stotterte ein Entschuldigung und hob die Kiste auf. Ich sah auf diese und nahm sie ihm ab, um dann leicht den Kopf schief zu legen. "Danke. Wohnst du hier?" Fragte ich freiweg mit freundlicher Mine. Wenn dann musste er davon gehört haben dass 'mein' Haus zuvor dem Pfarrer gehört hatte, der sich selbst auf der Veranda aufgehangen hatte. Obwohl, eigentlich musste die gamze Stadt es mitbekommen haben. In einem so kleinem Ort wie diesem blieb nichts lange ungehört was in der Öffentlichkeit preis gegeben wurde. Also beschloss ich dass er es auf jeden Fall gehört haben musste, und sogar bestürzt darüber sein könnte. Und ich sollte mich nicht irren. Der Junge taute auf und entgegnete mir ebenfalls in kindlicher Freundlichkeit dass er nur einige Straßen weiter wohne und ob ich das Haus des Pfarrers aufgekauft habe. Ich bestehtigte dies und darauf erklang das Tocken der kleinen Räder seines Boards auf dem Asphalt. Er verabschiedete sich und rollte die Straße weiter hinauf. Kurz sah ihn ihm mit der Kiste in den Händen hinterher ehe ich auch diese ins innere meiner neuen Heimat brachte.

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5 Re: Mörderische Bekanntschaft am Di Mai 06, 2014 5:29 pm

Kuraiko

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Siana
Ich lief gerade auf einem Bürgersteig, als ich es klirren hörte. Etwas erschrocken zuckte ich zusammen und sah mich um. Dan entdeckte ich den kleinen Markus mit seinem Skateboard und seinen viel zu großen Hosen. Wie sagte er immer, wenn ich ihn aufmerksam machte, dass seine Hose fast in den Kniekehlen hängt...Das ist cool, das trägt man so! Lächelnd schüttelte ich de Kopf und überlegte, ob die heutige Jugend nicht auf immer bescheuerte Ideen kam. Naja, zurück zum Geschehen. Nach Markus nahm ich einen jungen Mann wahr, mit welchem Markus wahrscheinlich zusammengestoßen war. Der Mann war groß und wie ich fand gut durchtrainiert. Schon seid Tagen war er das Stadt/Dorfgespräch, obwohl er bis heute noch gar nicht hier war. aber wer zog schon in ein Haus, wo erst vor kurzem sich jemand drin umgebracht hatte? und dann noch ein Pfarrer? DAs war ja fast schon Blasphemie!....dachten jedenfalls die Bewohner unseren kleinen Ortes. Obwohl ich mir nicht sicher war, ob die das mit der Blasphemie auf den Pfarrer oder den neuen Bewohner seines Hauses bezogen. In der Zwischenzeit beobachtete ich die Szene zwischen dem Neuen und Markus. Erleichtert stellte ich fest, dass der Neue Markus wohl nicht böse war. Eigentlich war Markus auch ein recht lieber Junge. Als sich die Szene auflöste setzte auch ich meinen Weg in den Wald fort

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6 Re: Mörderische Bekanntschaft am Di Mai 06, 2014 6:35 pm

Lioness

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Jake

Nun nachdem der Junge auf und davon war, blieb mir nichts anderes mehr übrig als meiner Tätigkeit weiter zu gehen und schon bald hatte ich die letzte Kiste in den Händen.
Sobald die Tür in die Scharniere viel begann ich die Kisten auszuräumen. So richtete ich nach und nach mein Schlafzimmer und einen Teil der Küche ein, die einen offenen Duchgang zum Esszimmer besaß. Mein Schlafzimmer befand sich im oberen Stockwerk. Ein großzügiger Raum mit hoher Decke und breiten niedrigen Fenstern. Mein Bett - ein altes schweres Holzdoppelbett mit gravierten Verzierungen - stand schon darin. Die eingebaute Sitzbank vor den Fenstern hatte ich schon mit entsprechenden Sitzkissen ausgestattet und lange weiß-marineblaue Gardinen an den Fenstern angebracht. Die Deckenlampe und Stehlampe neben der Sitzecke hatte ich ebenfalls fertig mit Lampenschürmen überzogen. Nun brauchte ich nur noch mein Bett zu überziehen um die erste Nacht in dem neuen Haus zu verbringen.
Das der Pfarrer hier sein Ende gefunden hatte störte mich kein bisschen. Um ehrlich zu sein hatte ich mir dieses Haus genau deshalb ausgesucht. Es strahlte eine gewisse Aura aus die mich inspirierte.
Doch schlafen würde ich noch lange nicht, dafür gab es noch viel zu viel zu tun.
Als ich zur Hintertür hinaus trat, in den weiteren und viel imposanteren Teil des Gartens, der sich nun mal hinter dem Haus befand. Ich sah hoch in den Himmel der verschiendene Farbnuancen von violett aufwies. Es musste gegen zehn Uhr sein, denn da es Hochsommer war wurde es erst sehr spät dunkel und selbst dann konnte man noch immer besser sehen als in den Winternächten. Eine kleine schwarze Gestalt kam aus den Lüften herab, während ich meinen Arm ausstreckt damit das Rabenweibchen darauf landen konnte - was sie auch tat. "Na, meine Schöne?" Zog ich den Arm samt Vogel zu mir und hob die andere Hand um sie damit am Hals und der Brust mit gekrümmten Finger zu streicheln. Ihr weiches Gefieder besaß einen dunkelblauen Ganz in diesem tiefen Schwarz was mich zu ihrem Namen verleitet hatte. Ruby. Mir war durchaus bewusst das dieser Name eher mit der Farbe rot statt blau assoziiert wurde, doch fand ich ihn passend als Widerspruch und wenn sie gejagt hatte waren ihre Federn alles andere als schwarzblau. Dann machte sie ihren Namen alle Ehre.
Ich ließ sie auf meine Schulter hüpfen ehe ich meinen Weg durch die Straßen ansetzte. Die Häuser wichen immer mehr Bäumen und bald schon musste ich feststellen dass ich mich im Wald befand. Es war ein sehr schöner Wald, musste ich zugeben, mit der Mischung aus Laub und Nadelbäumen die dem ganzen etwas kurioses verlieh. Dem Trampelpfad folgend ging ich immer tiefer spazieren.
Die Natur faszinierte mich immer wieder und sie war es von der ich mir Anregungen für meine Vorhaben einholte, so wie es die Menschen schon seit je her getan hatten, sei es dass sie den Vögeln nacheiferten und die ersten Flugmaschienen bauten, oder ob sie es nun den Wühlmäusen und Maulwürfen gleich taten und Minenschächte anlegten. Immer und so gut überall hatten wir uns von ihr ein Beispiel geben lassen welchen wir so gut es und ging versuchten zu kopieren.
Ruby flog schon bald von meiner Schulter, in die Baumkronen hinein. Von ihr wieder zum Weg blickend erkannte ich eine kleine Bank die wie verloren am Wegesrand stand. Auf ihr sitzte ein Mädchen mit dunklem schulterlangem Haar und etwas in der Hand, was ich nach genauerem hinsehen als Kamera erkannte. Mit einem lediglich freundlichen und höflichen Gruß setzte ich mich etwas weiter neben sie und bewunderte die große Auswahl an Pflanzenvegitation des Waldbodens.




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7 Re: Mörderische Bekanntschaft am Mi Mai 07, 2014 3:01 pm

Kuraiko

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Siana
Ich kam im Wald an und sah mich um. Kurz schloss ich die Augen, um alle Sinnes eindrücke einfangen und intensiver wahrnehmen zu können. Der Wind strich durch meine Haare und brahcte sie ein wenige durcheinander. Ich hörte den Wind, wie er durch die Bäume fuhr und deren Blätter zum rascheln brachte. Es erschien ein Bild vor meinem inneren Auge, wie sich die Blätter im Wind wiegten. Ein kleines lächeln erschien auf meinem Gesicht, als ich das Bild sah. Es war schon ungewöhnlich. Kaum schloss man die Augen und hörte ein Geräusch, bildete sich auch schon das jeweilige Bild dazu. Schon oft hatte ich mich gefragt, was blinde Menschen taten. Konnten sie sich auch dinge vorstellen? Farben und Formen? Langsam öffnete ich die Augen und sah mich um. Das Bild in meinem Kopf glich dem, was wirklich war, bis auf kleine Details. Langsam ging ich weiter. Ich liebte es hier im Wald. Warum, wusste ich selbst nicht, aber das war mir auch egal. Hauptsache ich fühlte mich überhaupt irgendwo wohl. Denn Zuhause fühlte ich mich gar nicht wohl. Dort ar ich allein und da fiel es mir irgendwie viel stärker auf. Doch hier im Wald fühlte ich mich nicht alleine, sondern hier konnte ich die Ruhe genießen. Es war angenehm still und nicht einsam still.
Nach ungefähr zwehn Minuten Fußmarshc kam ich an einem recht großen See an. Im Sommer war hier immer großbetrieb. Doch da es schon fast 20 Uhr war und die Menschen hier immer pünktlich zum Abendbrot Zuhause waren, war es hier ziemlich leer. Dazu kam nich, dass es heute etwas kälter war, nur 20 Grad. Aber der Strand hier war auch agr nicht mein Ziel, sondern ein Ort etwas abseits vom Badestrand, denn ich wollte beim Fotografieren nicht doch noch von irendwen getsört werden. Dazu war mir die Fotografie viel zu wichtig. An der richtigen Stelle angekommen drehte ich mich ein paar Mal um mich selber, damit ich das passende zu fotografierende Objekt fand. Ich fotografierte viele verschiedene Objekte und Szenen ab. Ich habe einfach noch nicht meinen persönlichen Stil gefunden, aber das war mir auch egal, denn ich fototgrafierte, die Sachen, wei ich mich gerade fühlte. Dann kniete ich mich ins Gras und begann zu fotografieren. Dabei verga´ich ganz die Zeit und als ich aufsah war es schon fast viertel vor zehn. Also machte ich mich langsam auf den Rückweg. Doch hielt ich an einer Bank und setzte mich, um den Sonnenuntergang beobachten zu können. Um diese Uhrzeit würde ich eh keinen mehr antreffen, denn in dem feinen Ort Cherrywood war es schändlich, wenn man länger als neun Uhr draußen blieb. Vor allem, wenn man alleine war und dann auch noch im Wald. Umso verwirrter war ich, als sich plötzlich jemand neben mich setzte. Da entdeckte ich, dass es der junge Mann war, welcher neu in unseren Ort gezogen ist. Kein Wunder. Kein anderer aus Cherrywood würde die goldene neun Uhr Regel missachten. „Guten Abend,“ grüßte ich zurück und sah wieder nach vorne

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8 Re: Mörderische Bekanntschaft am Do Mai 08, 2014 5:47 pm

Lioness

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In diesem Städtchen schien jeder und alles an den guten Ton zu denken. Bislang hatte ich noch niemanden gehört der einen anderen unhöflich ansprach oder gar beleidigte hatte. Alle waren restektvoll und zuvorkommend, zumindest weitestgehend. Dennoch wusste ich das wenn die Schale noch so perfekt war und glänzte, im Kern immer etwas verdorbenes lag. Immer.
Ruhe hatte sich nun wieder nach unseren kurzen Wortwechsel über den Wald gelegt. Ein Blick nach oben verriet mir dass Ruby es sich in einer Baumkrone gemütlich gemacht hatte und die Rabendame blinzelte mit ihren schwarzen Augen, den Kopf zackig von der einen Seite auf die andere schief legend. Intelligenz spiegelte sich jedesmal, wenn ich sie ansah, in dem Blick des Vogels wieder.
Nach einer Weile ließ ich meinen Blick schweifen und landete immer wieder auf meine Sitznachbarin. Dunkles welliges Haar, seidenglatte Haut und wunderbare güne Augen die die gesamte Kulisse die sich vor uns malerisch darbot förmlich aufzusaugen schienen. Ihr Wesen war von dieser Oberflächlichkeit gezeichnet doch nicht eingenommen worden. Alles im allen ein freier Geist in einer Stadt die nach strickten Regeln spielte mit Verboten und gesellschaftlichen Tabus die in der Außenwelt schon vor fünfzig Jahren erstaben waren.


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9 Re: Mörderische Bekanntschaft am Fr Mai 09, 2014 1:43 pm

Kuraiko

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Ich spürte zwischendurch den Blick des Fremden auf mir ruhen. Doch noch störte es mich nicht, auch wenn ich es doch ein bisschen unhöflich fand. Wenn er eine Frage hatte, konnte er mich ja auch fragen, oder? aber gut, vielleicht war er auch nur Neugierig oder verwirrt, noch jemanden draußen zu sehen. Langsam wurde es kälter und die Sonne verschwand am Horizont. Ein leichtes frösteln überzog meinen Körper, denn jetzt, wo die Sonne weg war, war es auch zunehmend kälter und ein kleiner Wind kam auf, welcher mit meinen brauen, leicht lockigen Haaren spielte.
Noch einen kurzen Moment genoss ich die Ruhe, ehe ich mir meine Kamera schnappte und aufstand. "Tschüss," verabschiedete ich mich kurz von dem Fremden und machte mich dann auf den Rückweg nach Hause. Wahrscheinlich würden morgen wieder einige über mich reden, weil ich draußen war und das auch noch so spät. Aber wenn ich Glück hatte, dann wäre der Neuankömmling, welcher neben mir auf der Bank saß, morgen noch das Stadtgespräch und vielleicht sogar das der nächsten Wochen. Er tat mir ja fast schon etwas leid. Doch ich fragte mich, wieso er überhaupt hierher gezogen war.

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10 Re: Mörderische Bekanntschaft am Sa Mai 10, 2014 10:00 pm

Lioness

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Schon bald verabschiedete sich die junge Dame von mir und ging ihres Weges. Ich ließ mich davon nicht beirren und genoss praktisch die Einigartigkeit der Natur, auch wenn ich es als schade empfand, dass die andere ging. Allerdings beschloss ich nach einer Stunde ebenfalls den Heimweg anzutreten, da ich nicht zurück kehren wollte wenn es stockduster war. Immerhin musste ich den Rückweg noch erkennen.
Zu Hause angekommen schloss ich sie Tür auf und ließ diese dann in die Scharniere zurück fallen um abermals zu zu schließen. Es war ungewohnt ein so großes Haus in einer so kleinen Stadt zu besitzen. Sonst war ich es eher umgekehrt gewohnt, mit kleinen Wohnungen und riesigen Großstadtmetropolen. Dies bot sich selbstverständlich auch an, da man dort seine Spuren besser verwischen und beseitigen konnte. Doch in einem Städtchen war alles und jeder gesehen und auch viel privater. Demnach die perfekte Herausforderung.
Mekne Sachen zog ich aus und legte sie über den stillen Diener, ehe ich meine Nachthose, aus leichtem Stoff die schon fast als Jogginghose durchgehen würde, anzog und in mein Bett stieg. Die Fenster hatte ich auf kipp im gesamten Haus auf gemacht damit die Kühle der Nacht einziehen konnte. Nur in meinem Schlafzimmer ließ ich das Fenster weit geöffnet für den Fall das das Rabenfräulein von ihrer nächtlichen Jagt früher zurück kehren sollte. Außerdem war mir so oder so viel zu warm unter der dicken Daunendecke. Ich musste die gegen die Wommerdecke noch tauschen, dachte ich mir während ich schon im Bett lag, meine Hände ineinander auf meinem Bauchnabel verschränkt und die Decke aufgeschlagen bis zu meinem Becken. So sank ich langsam in die dunkle Leere des Schlafes ab.

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11 Re: Mörderische Bekanntschaft am So Mai 11, 2014 11:38 am

Kuraiko

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Ich lief durch die schon stillen Straßen, aber was anderes hatte ich hier auch gar nicht erwartet, schließlich war es in der Woche und schon nach Elf Uhr. Da lagen alle braven Bürger dieser Stadt in ihren Betten und schliefen bereits. In ihrem netten Einfamilienhaus mit ihren Durchschnitts Eineinhalb Kindern, laut Statistik. Sie werden vom Schein getrübt und glauben sie leben in einer friedlichen Welt, aber das stimmt nicht, denn da draußen, außerhalb unserer Stadt tobte das Grauen. Bürgerkriege in Afrika und Hungersnöte. Drei Weltmächte, welche immer um die Kontrolle untereinander ringen, dabei könnte es jeden Moment einen Atomkrieg geben. Doch hier war alles Perfekt.
Damals sind meine Eltern nur hier hin gezogen, weil sie glaubten, dass ich hier sicher sei und mir hier nichts passieren würde, schließlich waren sie viel auf Reise und ich war oft alleine. Da glaubte man seine Tochter schon eher Sicher in einer kleinen Stadt mit wenig Einwohnern, als in einer Großstadt, wie Sydney, New York oder Miami. Mit hohen Verbrechensraten.
Zuhause angekommen schloss ich die Tür auf und trat in den dunklen Flur. Nachdem ich das Licht angeschaltet habe drehte ich mich um und schloss die Tür wieder ab. Zwar war ich mir sicher, dass das hier nicht nötig war, aber ich hatte es meinen Eltern zuliebe versprochen und komischerweise, auch wenn ich wusste, dass sie nicht kontrollieren konnte, ob ich die Tür abschloss oder nicht, aber irgendwie bekam ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich das Versprechen nicht hielt.
Als unten alles erledigt war, ging ich nach oben in mein Zimmer, wo ich mich auszog und mir ein übergroßes Shirt nahm, worin ich immer schlief. Kurz lüftete ich mein Zimmer noch ehe ich in mein Bett krabbelte und langsam in den Schlaf sickerte

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12 Re: Mörderische Bekanntschaft am So Mai 11, 2014 9:21 pm

Lioness

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Die aufsteigende Sonne die über die entfernten Baumwipfel des Waldes, den ich gerade so von meinem Schlafzimmer aus erkennen konnte, kletterte weckte mich und das Schütteln von gefiederten Flügeln war zu vernehmen. Langsam fuhr ich mit meiner Hand durch mein Gesicht und setzte mich dann an der Bettkante auf. Ein Blick auf meinen Ziffernblattwecker verriet mir dass es 7:18 Uhr war. Mich aufrichtend reckte ich mich kurz ehe ich meine Anziehsachen vom stillen Diener nahm und auf dem Weg ins Badezimmer anzog.
Nachdem ich für Ruby frisches Wasser hingestellt hatte, sah ich mit der Zahnbürste hinaus. Ein Junge auf einem Fahrrad fuhr gerade die Straße hinauf und verteilte die Zeitung.  Dieses Städtchen schien mir von Frühaufstehern besiedelt zu sein, denn kaum lagen die Zeitungen auf dem gepflegten und akkurat gemähten Rasen, öffneten sich auch schon sogleich die Türen und sowohl Männer als auch Frauen kamen entweder schon in Anzügen, beziehungsweise im Kostümen, oder noch in Bademänteln mit einer Tasse Kaffee heraus und grüßten sich beim sehen. Das alles schien mir einen recht angespielten und gut eingepropten Ablauf zu haben.
Doch während die meisten wahrscheinlich bei sich mit ihrer Kleinfamilie frühstücken würden, würde ich außerhalb essen, da ich nichts verzehrbares im Haus hatte. Später würde ich noch in die Stadt gehen müssen und einkaufen. Doch jetzt hatte erst einmal das Frühstück oberste Priorität, denn mein Magen begann schon Gespräche mit mir führen zu wollen. Mein Portemonnaie und den Schlüsselbund schnappend ging ich duch den Flur zur Ausgangstür und mir fiel dabei in den Sinn dass es doch immer wieder bedeutend viele Leute gab deren Gemütszustand von der Fülle ihres Mageninhaltes abhing. Dies konnte ich bei mir persönlich nur verneinen. Dennoch bahnte sich in mir der Gedanke ein wie denn wohl die Leute reagieren würden wenn es nur noch sehr wenige, ausgewählte Nahrungsquellen geben würden. Zu wenig um die Menscheit zu befriedigen. Sicherlich wären sie dann in der Lage Dinge zu tun, an die sie noch nicht einmal in ihren kühnsten Träumen sich wagen würden. Ein gefallendes Lächeln schlich sich auf meine Lippen. Diese Wahrheit des Menschen, dieses unkaschiete Verhalten von töten oder sterben, gefiel mir. Es zeigte das ungeschminkte Ich eines Menschen und gut 99% würden zu Mördern werden. Sie würden toten um  ihr eigenes überleben zu sichern.
Mit diesem belustigenden Gedanken verließ ich das Haus. Mal sehen wo ich landete.




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13 Re: Mörderische Bekanntschaft am Mo Mai 12, 2014 10:41 am

Kuraiko

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Siana
Die Sonne weckte mich, schon kurz nachdem sie aufgegangen war, denn ihre wärmenden, aber leider auch hellen Strahlen, schienen in mein Gesicht und kitzelten mich. Verschlafen öffnete ich die Augen und es dauerte einige Momente bis sich meine Sicht klärte. Doch sofort kniff ich meine Augen wieder zusammen, denn die Sonne blendete mich. Also drehte ich mich auf die andere Seite ehe ich einen erneuten Versuch startete und meine Augen öffnete. Erst als sich meine Augen an die Helligkeit gewöhnt hatte drehte ich mich wieder um und hob meinen Oberkörper. Die Bettdecke hatte ich bis zur Hüfte runtergeschoben. Erneut fuhr mein Blick durch mein schlicht eingerichtetes Zimmer. Ich sah den Staub in den Sonnenstrahlen tanzen und einen kleinen Lichtpunkt, welcher von dem Spiegel an die Wand gespiegelt wurde. Eigentlich hatte ich keine Probleme mit dem früh aufstehen um ehrlich zu sein, wachte ich immer spätestens um sieben Uhr auf. Aber ich brauchte morgens einfach immer ein paar Minuten, um richtig wach zu werden.
Dann schlug ich die Decke ganz beiseite und stand auf. Mein erster Weg führte zu meinem großen Balkon. Da öffnete ich die große Doppelglastür ehe ich auf jenen trat. Dies tat ich fast jeden Morgen. Nicht nur, um zu schauen, wie das Wetter war, sondern weil ich noch einen Moment in meiner kleiner Traumwelt bleiben wollte, welche von ruhe und der Wahrheit dominiert wurde. Anscheinend war es heute recht warm und so beschloss ich, heute etwas kürzeres anzuziehen.
Doch als erstes musste ich duschen. Also ging ich in mein angrenzendes Badezimmer. Dort zog ich mich aus und stieg unter die Dusche. Das leicht kühle Nass tat unwahrscheinlich gut und vertrieb auch das letzte bisschen an Müdigkeit. Sobald ich fertig warm stieg ich aus der Dusche und wickelte mir ein Handtuch um ehe ich in mein Zimmer tapste. Dort zog ich mir ein paar Anziehsachen aus dem Schrank, welche aber recht willkürlich gewählt waren, denn ich machte mir nicht so viel aus Anziehsachen.
Als ich angezogen war ging ich runter in die Küche, wo ich mir einen Orangensaft selber presste und mir ein Müsli machte. Mit beidem ging ich auf die Terrasse, welche dem Garten zugewandt war, hinter dem Haus.



(sry, habe momentan einen Tick, dass ich alles mit Bildern untermalen muss xD das trägt sie übrigens^-^)

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14 Re: Mörderische Bekanntschaft am Mo Mai 12, 2014 2:57 pm

Lioness

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Jake

Es war doch schon recht hell draußen und man konnte den Sommer förmlich riechen. In diesem Städtchen roch er nach frisch gemähten Rasen, blühenden Fliederbäumen und einen angenehmen Hauch vom Kaffee der in allen Häusern dieser Siedlung aufgeblüht worden war. Jetzt schon war es warm - gefühlte 20ºC - und ich war mit meiner Entscheidung mich auf die Kleiderwahl von Gestern zu berufen duchaus zufrieden.
Dem strahlend hellblauen Himmel entgegen blinzelnd hielt ich kurz vor einer Kreuzung inne um diese Sinneseindrücke zu verarbeiten. Dann sah ich mir das Schild an. Es beschrieb dass links der Weg zu einer Kirche ging. Verständlich dass ich in der nähe der Kirche wohnte, wenn mein Vorbesitzer ein Pfarrer gewesen war.
Ich schlug den Weg nach rechts ein, welcher zur Stadt ausgeschildert war. Wobei ich mir nicht vorstellen konnte dass die Atmosphäre dort so wie in einer der Großstädten in denen ich früher überall gewohnt hatte sein würde. Sicher gab es auch hier Geschäfte, Kaufhäuser, Restaurants und Inbissbuden (wobei ich mir wenn ich mir es noch mal genau überlegte beim Letzteren nicht allzu sicher war), doch konnte ich mir einfach nicht vorstellen dass diese Einrichtungen in ebenso immensen Massen gab wie beispielsweise in San Diego, L.A, Chicago, Manhattan, San Francisco, Atlanta, New York - oder gar im Ausland wie Mailand. Und ich sollte auch Recht mit meiner Vermutung haben. Wobei es nicht wirklich eine Vermutung war, viel mehr eine logische Schlussfolgerung der ersten Eindrücke die ich hier von den Menschen und der Stadt bekommen hatte.
So ging ich also durch die Straßen, auf der Suche nach einem Lokal dass Frühstück anbietete.


O-keeyyyyy ...

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15 Re: Mörderische Bekanntschaft am Mo Mai 12, 2014 3:31 pm

Kuraiko

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Siana
Die Sonne war noch nicht einmal am Höhepunkt des Tages und hatte noch nicht ihre ganze Kraft entfaltet und trotzdem war es schon ziemlich warm. Meiner Meinung schon fast zu warm, jedenfalls zu warm für den Frühling. In Gedanken ging ich schon einmal durch was ich heute alles machen musste, während ein leichter Wind durch meine Haare fuhr und die Blätter an den Bäumen rascheln ließ. Entspannt schloss ich die Augen. Diese Ruhe war einfach himmlisch und so friedlich. Schnell schüttelte ich den Kopf, um wieder in das hier und jetzt zurückzufinden, sonst würde ich heute gar nicht mehr auf die Reihe bekommen. Also als allererstes musste ich gleich in die Stadt, um mir ein paar Ersatzteile für meine Kamera zu holen und ein paar extra Sachen zum Foto entwickeln. Man konnte es Paranoid nennen, aber ich traute den Leuten nicht, welche Fotos entwickelten, schließlich sahen diese alles, was ich fotografiert habe und der Gedanke daran war irgendwie gruselig. Deshalb entwickelte ich meine Fotos seid circa drei Jahren schon selbst. Meine Eltern hatten mir extra zu meinem sechzehnten Geburtstag eine Dunkelkammer im Keller einrichten lassen. Nur brauchte man auch zum entwickeln von Fotos ein paar Sachen und diese musste ich heute neu besorgen. schon seid einer Woche wartete ich auf diese Bestellung und konnte es kaum abwarten mich wieder in meine dunkel Kammer zu verkriechen. Doch da fiel mir ein, dass heute Abend ein Frühlingsfest war, wo ich abends hin musste. Beziehungsweise was hieß hier müssen? Ich sollte hingehen, sonst würden hier sämtliche besorgten Mütter auf meiner Matte stehen, um zu fragen, ob es mir gut ginge und darauf hatte ich auch keine Lust. Also ließ ich mich lieber für zwei Stunden auf dem Fest sehen.

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16 Re: Mörderische Bekanntschaft am Mo Mai 12, 2014 4:16 pm

Lioness

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Jake

Schnell war ein Lokal gefunden. 'Screaming Lamp', für meinen Geschmack ja ein kurrioser Name für ein Lokal in der heutigen Zeit, doch konnte ich mir gut vorstellen dass die Namensgebung des Gebäudes nicht letztes Jahr stattgefunden hatte, sondern eher im einen der letzten Jahrhunderte. Trotz des skurrielen Namens machte es dennoch einen freundlichen und guten Eindruck, durch die hellen gemütlichen Farben und der farbvollen Einrichtung. So entschloss ich mich kurzerhand mir als wenigstens die Speisekarte anzusehen. Außerdem war es bis lang das einzige Lokal dass ich gesehen hatte. Kurz um, ich ging in das Lokal 'Screaming Lamp' da es das erstbeste gewesen war welches mir über den Weg kam.
Ich ließ mich in einer Sitzecke nieder und hatte mir gerade die Frühstückskarte zur Hand genommen, da tauchte auch schon eine Kellnerin auf. Jung, um die zwang, blondes langes Haar dass sie zu einem strengen hohen Zopf zusammengebunden hatte, in Uniform. Bewaffnet war die mit einem Notizbuch mit dazugehörigem Kugelschreiber. "Einen wunderschönen guten Morgen!" Strahlte die Blondine mit der Sonne um die wette und entblößte dabei ihre gebleichten weißen Zähne. "Was möchten Sie bestellen?" Und hatte ihren Block schon schreibbereit. Mit gezücktem Stift schrieb sie meine Bestellung nieder und verabschiedet sich kurz mit einem viel zu herzlichen "Ihre Bestellung wird gleich kommen." Um sich dann abzuwenden und hinter einer Schlagtür mit Bullauge zu verschwinden. Es dauerte in der Tat nur wenige Minuten als sie mit einem dampfenden Teller frisch zubereiteter Pancakes zu mir zurück kehrte. "Guten Appetit." Wünschte sie mir überschwänglich und mit so viel täuschender Freundlichkeit dass ich sowohl auf den Sirup auf meinem Essen als auch auf den Zucker in meinem Kaffee verzichtete. Das lag allerdings größtenteils daran dass ich Pancakes generell nicht mit Sirup aß und meinen Kaffee süße ich erst gar nicht. Es war mir ein Rätsel wieso die Leute denn den Eigengeschmack mit dieser Süße verfälschen und somit ruinierten. Aber was meinen Kaffee anging war ich eh sehr eigen, und so eine Abscheulichkeit wie Süßstoff ließ ich noch nicht einmal in dessen Nähe! Das kam einer Perversion gleich, doch schien es mir recht gut in diese 'das Leben ist mit Zuckerguss übergossen'-Einstellung hinein zu passen.
Während ich aß entgangen mir nicht die Blicke die sowohl die Kellnerin als auch ihre spärliche restliche Kundschaft mir zuwarfen. Doch statt mich unter ihrer versteckten Aufmerksamkeit unwohl zu fühlen genoss ich es sogar regelrecht, versuchte dies allerdings nicht all zu sehr preis zu geben.

Ich verließ das Lokal mit diesem seltsamen Namen und ging wieder hknaus auf die Straßen. Ich würde mich nach einem Baumarkt oder ähnlichem umsehen müssen, für den Umbau den ich bei mir zu Hquse vor hatte.


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17 Re: Mörderische Bekanntschaft am Di Mai 13, 2014 2:03 pm

Kuraiko

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Siana
Nachdem Frühstück stand ich auf und nahm mein Geschirr wieder mit rein. Dort legte ich es erst nur in die Spüle, denn meistens wusch ich das Geschirr von Hand und dann auch erst abends nach dem Abendbrot. was sollte ich auch die Spülmaschine für diese paar kleinen Teile anstellen? Das war nur Verschwendung und außerdem ging es mit der Hand auch viel schneller. Als drinnen, alles so weit war schloss ich noch die Terrassentür ehe ich mir meine Römersandalen anzog und mir meine Tasche schnappte, wo eigentlich immer schon alles wichtige drin war. Dann verließ ich das Haus.
Draußen zog ich die Tür hinter mir zu und schloss ab ehe ich unser Grundstück verließ und auf den Bürgersteig trat. Doch dort erwartete mich schon Misses Miller. Zwar ließ sie es immer so aussehen, als ob sie nur ganz zufällig da entlang gehen würde, aber ich wusste, dass sie nur auf mich wartete. Sie war meine Nachbarin und die meiner Eltern und ging mit großen Schritten auf die fünfzig zu. An sich aber eine herzensgute Frau, welche selber zwei Kinder hat, die aber schon viel älter sind, als ich und den weg aus diesem Kaff gefunden hatten. Als ich noch kleine war und meine Eltern oft unterwegs waren hatte Misses Miller öfters auf mich aufgepasst und auch heute noch bringt sie mir manchmal etwas zu Essen mir, damit ich nicht verhungerte und etwas gesundes aß. Obwohl mich das ja schon nervte. Mein Gott, ich war 19, da konnte ich mich wohl selbst ernähren, aber Okay, sie meinte es ja nur gut. "Hallo, meine Liebe. Wie geht es dir?" fragte ich sie mich mit einem warmen lächeln, welches ich leicht erwiderte: "Guten Morgen, Misses Miller. Mir geht's Prima und ihnen?" Schon oft hat sie mir das Du angeboten, aber umso älter ich wurde, umso mehr fiel ich in die Sie Form. "Ach, ich kann nicht klagen. Wir werden uns bestimmt noch einmal heute Abend sehen, oder?" fragte sie. Ah, daher wehte heute also der Wind. Kurz nickte ich: "Ja, ich dort werden wir uns sehen. Bis später."
Mit diesen Worten drehte ich mich um und ging zu dem Fotoshop

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18 Re: Mörderische Bekanntschaft am Fr Mai 23, 2014 8:19 am

Lioness

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Jake
Es war erschutternd klein gewesen, doch was hatte ich auch erwartet bei so einem Städtchen wie diesem? So hatte ich beschlossen demnächst in der nächstbesten Stadt heraus zu suchen ob es dort einen geeigneteren Baumarkt gibt.
Es war Mittag geworden da klingelte es, gerade als ich in die Suchmaschine meines Laptops 'Baumarkt' eingegeben hatte. Also schritt ich die Tereppen hinunter ins Erdgeschoss und öffnete die Tür. Eine pummlige kleine Frau mit tiefgrauen Haaren, welche zu einem Dutt verknotet wurden waren, und mit Kochschürtze stand mit einem Korb voll Pflaumen, Apfel und Birnen vor mir und sah aus Krähenfüßen umramten Augen freundlich an. "Willkommen in der Nachbarschaft." Lächelt die Alte herzlich und schob den Korb mir entgegen. "Ich habe Ihnen etwas mitgebracht. Eigenanbau aus meinem Garten." Ich nahm den Krob ihr Lächeln erwiedernd an. "Vielen Dank. Wollen sie rein kommen?" Hatte ich den Krob mit der einen Hand gegen meine Hüfte gestemmt und mit der anderen ihr eine einladende Geste dargeboten. "Tut mir leid, ich habe noch einen Kuchen im Ofen und muss nich weitere für heute Abend machen." Lehnte sie lachend ab. Ich hingegen wurde hellhörig. "Für heute Abend?" Fragte ich freundlich. "Hat Ihnen das etwa keinee gesagt? Ach das ist ja wirklich eine Unverschämtheit." Schüttelte sie geknickt den Kopf und ich war ungeduldig es nun endlich zu erfahren. "Heute Abend gibt es ein Fest, es ist das Sommerfest, das wir jedes Jahr in der Gemeinschaft feiern." Erklärte sie mir. "Sie sind natürlich auch herzlich eingeladen." Lächelte sie und schien dann etwas zu bemerken. "Oh wo bleiben denn meine Manieren? Ich bin Judy Goldburg, freud mich die kennen zu lernen." Streckte sie mir die Hand aus. Ich nahm ihre Gesge an und erwiederte mit einem Lächeln. "Ian Smith. Das vergnügen liegt ganz auf meiner Seite, Mrs. Goldburg." "Nennen Sie mich ruhig Judy." Ich nickte. "So ich muss dann wieder rüber sonst verbrennt mir noch alles." Verabschiedte sie sich. "War nett Sie kennen gelernt zu haben, Judy."
Der Baumar


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19 Re: Mörderische Bekanntschaft am Fr Mai 23, 2014 1:22 pm

Kuraiko

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Siana
Ich betrat den Fotoshop und der ältere Herr, Namens Arthur, begrüßte mich mit einem sympathischen lächeln. "Guten Morgen," erwiderte ich sein lächeln, aber auch nur, weil er immer si freundlich zu mir war und ich wusste, dass ich ihn nicht als Feind haben wollte. "Na wie geht es deinen Eltern, Siana?" fragte er nach. Neugieriges Volk. Trotzdem antwortete ich höflich: "Ihnen geht es ganz gut, ich habe gestern erst mit ihnen telefoniert, auch wenn meinem Vater die Hitze Mexicos zu schaffen macht." Arthur nickte verstehen und kam dann zum Thema: "du kommst bestimmt wegen deiner Bestellung." Schon verschwand er in dem kleinen Lagerraum und holte die Chemikalien und das dazugehörige Fotopapier für mich. Er packte meine Bestellung in eine große Tüte, welche ich dankend entgegennahm, nachdem ich ihn bezahlt hatte. Dann verabschiedete ich mich und ging sofort in Richtung Zuhause, schließlich wollte ich das mit den Fotos noch heute erledigen, bevor ich zu diesem langweiligen Fest musste.
Zuhause schloss ich die Tür auf und ging sofort nach unten in meine Dunkelkammer, wo ich die Fotos von der Leine abhing, welche trocken waren. Morgen könnte ich mir ansehen, ob ich sauber gearbeitet hatte. Als alles soweit war, schaltete ich das normale Licht an und begann die Plastik Schachteln zu säubern in welchen die alten schon benutzten Chemikalien waren. Diese goss ich in ein Extra Gefäß, damit ich das alles hinterher zur Chemikalien-Entsorgung bringen konnte. Als alles sauber war, fühlte ich die Behälter mit den neuen Chemikalien nach.
Das ganze hatte recht lange gedauert und ich hatte die Zeit ganz vergessen. Als ich fertig war, war es fast schon halb Neun. Mist, jetzt musste ich mich beeilen

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20 Re: Mörderische Bekanntschaft am Sa Jun 07, 2014 9:32 pm

Lioness

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Ich hatte keine Ahnung wo dieses Fest stattfinden sollte also verließ ich, natürlich rein zufällig, zur selben Zeit das Haus wie meine neu erworbene Bekanntschaft Judy. Sie erblickte mich freudig und fragte ob ich nicht zusammen mit ihr zum Park gehen wollte. Ich schloss dass dies der Platz der Feier sein musste, so nickte ich und bot ihr an ihr bei den Kuchen tragen zu helfen.
Wir kamen um Punkt acht Uhr an und ich stellte die Kuchen auf einem Klapptisch ab mit dazugehörigen Bänken. Es war wirklich anschaulich geschluckt worden. Perfekt geschnittene Bäume mit Licherketten, die langen Holzklapptische mit hübschen eierschalenfarbenen, oder auch beigen, Tischdecken und eine kleiner Tisch mit technischem Krimskram darauf das aussah wie das blanke Durcheinander, hinter riesigen Musikboxen. Und selbstverständlich eine groß geräumige Fläche um zu tanzen.
Es befanden sich schon einige Leute da als wir ankamen und Judy hatte den Weg über über ihren Garten und der Zubereitung von speziellen Kuchensorten geredet. Es waren zwar belanglose uninteressante Themen doch war mir diese Frau mit ihrer offenherzigen Seite, die nicht im geringsten so falsch und gespielt herüber kam als es heute früh die Kellnerin mir noch vorgekommen war.
Gegen neun Uhr, füllte sich der in der Abendsonne straklende Park mit mehr und mehr Menschen die sich alle freundlich begrüßten als wären sie alle eine Familie. Scheußlich. Dabei war es doch so einfach für mich hinter ihren Maskeraden zu sehen, was sie wirklich übereinander dachten.
Im inneren gelangweilt sah ich mich auf eine der Bänke setztend um und tat ein freundlichen Gesichtsausdruck auf.


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21 Re: Mörderische Bekanntschaft am So Jun 08, 2014 12:52 pm

Kuraiko

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Ich rannte schnell nach oben in mein Zimmer, wo ich mir etwas passenderes anzog, da meine jetzigen Klamotten, doch etwas unpassend waren und ich mir nicht den ganzen Abend von irgendwelchen Leuten anhören durfte, ob ich denn Zuhause rechtkommen würde, da meine Klamotten so unordentlich waren. Einfach um mehr ruhe zu haben, zog ich mir etwas schöneres an.
Dann kämmte ich mir durch die Haare und griff nach meiner Tasche, als ich so weit war. ich verließ das Haus und ging in Richtung Park. Schon von weitem sah man die Lichter und hörte die Musik, obwohl diese sogar viel leiser war, als in größeren Städten. Wahrscheinlich oder viel mehr mit Sicherheit, würde das Fest spätestens ab zwölf Uhr zu Ende sein.
Kaum hatte ich den Festplatz betreten, da begrüßte mich schon Misses Miller. Wahrscheinlich hatte sie nur auf mich gewartet oder wollte sichergehen, dass ich mich auf der Veranstaltung blicken ließ. "Ach, liebes, das bist du ja," begrüßte sie mich herzlich, "Ich dachte schon du kommst nicht." Ein kleines lächeln erschien auf meinem Gesicht: "Tut mir leid, ich habe einfach die Zeit vergessen." Sie nickte und wand sich dann schon wieder zu den nächsten ab. Kurz schüttelte ich den Kopf. Manchmal war sie wirklich unglaublich. Außerdem schien sie alles über jeden in dieser Stadt zu wissen, beziehungsweise sie wollte alles über jeden Wissen.
Nachdem Misses Miller weg war, beschloss ich als erstes etwas über den Platz zu laufen, doch ich erwartete nicht, dass es hier irgendetwas gab, was ich noch nicht kannte, denn es war jedes Jahr dasselbe. Jedes Jahr die gleichen Stände mit de gleichen Menschen, welche ihre Sachen verkauften oder andere Leute dazu aufforderten ihre Spiele mitzumachen, wie Dosen oder Ringe werfen.
Ich holte mir ein Wasser und trank einen schluck. Dann suchte ich nach einem passenden Platz, doch leider waren so gut, wie alle Plätze schon belegt. Aber da entdeckte ich eine Bank auf, welche ich mich einfach setzte, auch wenn der neue unbekannte auf jener saß

Ihr Outfit nur nicht mit diesen Schuhen xD:

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22 Re: Mörderische Bekanntschaft am Sa Jun 21, 2014 12:06 pm

Lioness

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Es war mir ein Rätsel wieso sich die Menschen hinter ihren perfektionieren Fassaden versteckten und einander übertrumpfen mussten. Das konnte man wohin man auch nur sah überall sehen - dieses Phänomen der 'Normalität'. Doch wer sagte uns was normal war und was nicht?
Das Fest, welches mich letztendlich doch eher an einer Trauerfeier als alles andere erinnerte, wurde mir nach einer weiteren Stunde zu unerträglich langweilig, als dass ich noch dort verweilen würde. So entschuldigte ich mich bei Judy, dass ich mich nicht wohl fühle und verließ schließlich den Park.
Es war schon am dämmern bei meinem Rückweg, da viel mir eine Gestalt auf die sich ebenfalls auf den Rückweg befand. Es war ein hellblondes Mädchen, ungefähr 19, 20 Jahre alt, mit einem weißem Sommerkleid mit dunkelblauen Punkten darauf. Sie ging mit den Armen um ihren Körper geschlungen in leicht gebeugter Haltung. Ich schloss zügig zu ihr auf. "Guten Abend." Grüßte ich sie freundlich. Erst erschreckte sie sich, dann jedoch lachelte sie und grüßte zurück. "Guten Abend. Kenne ich Sie?" Ich schüttelte verneinend den Kopf. "Ian Summer, ich bin neu hier in der Stadt." Streckte ich ihr die Hand entgegen. "Mandy Brians. Dann sind Sie derjenige der das Haus unseres Priester gekauft hat?" Fragte sie nachdem sie meine Geste angenommen hatte. Abermals nickte ich. "Ich wusste ja dass es schlimme Dinge auf der Wet gibt, aber das ausgerechnet ein Priester Selbstmord begeht..." die Blondiene schien nachdenklich zu werden. Wir unterhielten uns noch eine Weile über dies und das ehe wir zu der Siedlung ankamen und si dann auch meinte sie würde in dem ersten Haus von links wohnen. Gut zu wissen. Doch ich verabschiedete mich lediglich von ihr ehe ich die nun inzwischen fast völlig dunklen Straßen hinauf ging um zu meinem eigenen Haus zu gelangen.

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23 Re: Mörderische Bekanntschaft am Sa Jun 21, 2014 6:25 pm

Kuraiko

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Siana

Ich saß nicht lange alleine auf der Bank, da setzte sich auch schon ein junger Mann neben mich. Er war groß und recht muskulös gebaut. Außerdem hatte er rabenschwarze Haare und grüne Augen. Ich selber kannte diesen Mann nur zu gut, denn er war mein Ex-Freund. Erik.
Eigentlich hatte ich gerade wirklich keine Lust auf meinen Ex, gut das hatte ich nie, schließlich hatte ich vor einem Jahr mit ihm Schluss gemacht. Doch er hatte die Trennung wohl nie richtig verkraftet. Seit diesem Jahr lief er mir immer hinterher und wollte wieder mit mir zusammen kommen. Aber für mich war das zwischen uns Ende, denn er hatte mich damals betrogen, nur weil ich nicht sofort ins Bett gehüpft bin, weil er es wollte. Tja, und danach war es für mich zu Ende, aber anscheinend nicht für ihn.
"Hey, Si, wie geht's dir so?" fragte er charmant lächelnd und wahrscheinlich wäre jedes andere Mädchen auf den Star der High-School Basketballmannschaft reingefallen, aber nicht ich, denn ich kannte das schon. Bei seinen Worten war er näher gerutscht, was mich aber nur weiter abrücken ließ. "Was willst du, Erik?" fragte ich ihn distanziert. "Nur ein bisschen mit dir reden und vielleicht tanzen," meinte er immer noch lächelnd. Leicht genervt seufzte ich ehe ich mich höflich entschuldigte: "Tut mir leid, aber ich bin müde und möchte nach Hause." Mit diesen Worten stand ich auf und ging in Richtung Ausgang. Nur wenige Momente später schlang Erik seinen Arm um meine Taille und meinte grinsend: "Das hört sich doch gut an. Wie wärs, wenn wir uns eine schöne Flasche Wein öffnen und die noch junge Nacht genießen." Ah, daher wehte also der Wind, aber nicht mit mir. "Lass es, Erik," meinte ich ernst und blickte ihn an. "Ich weiß nicht, was du meinst," sagte er ganz unschuldig, aber zog mich mit einem ziemlich festen Griff vom Parkgelände runter. "Erik, das ist nicht lustig, lass mich los!" wurde ich nun doch etwas wütender, weswegen auch meine Stimme fester klang. "Und was wenn nicht?" fragte er nur und ich begann zu zappeln, aber er umgriff mich nur fester. von weitem sah man schon die Terrasse von seinem Haus näher kommen. Aber er ging mit mir um das Haus, beziehungsweise so weit kamen wir gar nicht, denn er drückte mich gegen die seitlich Hauswand und grinste breit: "Ach, komm schon Siana. Wir beide können zusammen viel Spaß haben." "Verdammt, Erik! Hände weg," fluchte ich leise, als seine Hände unter mein Kleid wanderte und langsam bekam ich Panik. Seine Lippen wanderten zu meinem Hals und während er mir in den Hals biss, nach ein paar kleinen Küssen, wurde sein Griff um meine Schenkel fester. "Aua," keuchte ich verzweifelt auf und versuchte ihn wieder von mir zu drücken



Zuletzt von Kuraiko am So Jul 20, 2014 12:21 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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24 Re: Mörderische Bekanntschaft am Sa Jun 21, 2014 8:03 pm

Lioness

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Ich ging in der Dunkelheit allein und war nur noch zwei Blocks von meinem Haus entfernt, da erklang eine Frauenstimme und ein tiefes Gemurmel eines Mannes. Als ich an einem Haus vorbei ging erkannte ich dass zwei Gestalten eng umschlungen an der Wand lehnten. Wären wir in New York oder Brooklyn, hätte ich keinen großen Hel um ein 'knutschendes' Paar gemacht - doch in dieser Gegend von Frommheit konnte ich es mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, daher ging ich auf sie zu und hatte in der Tat recht, denn verging sich der Junge gerade an das Mädchen. Das war unverkennbar sichtlich.
So riss ich den Jungen an der Schulter packend um und als dieser mich entgeistert ansah, fedelte ich geschickt einen Positionswechsel ein, indem ich den Platz mit ihm tauschte und nun das Mädchen hinter mir stand damit er nicht mehr an sie heran kam. "Ich denke nicht dass die junge Dame das wollte." Sagte ich fest und kühl zu dem Jungen, der auf mich einen leicht zurück gebliebenen Eindruck machte.


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25 Re: Mörderische Bekanntschaft am Sa Jun 21, 2014 8:37 pm

Kuraiko

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Siana

Ich hatte es schon fast aufgegeben mich zu wehren und mich einfach meinem Schicksal ergeben, als Erik plötzlich von mir abließ. Da ich gar nicht damit gerechnet hatte, rutschte ich kurz an der Wand runter, aber konnte mich noch rechtzeitig fangen. Im nächsten Moment schob sich auch schon eine Gestalt schützend vor mich. Man konnte sich gar nicht vorstellen, wie dankbar ich gerade meinem Retter war. Doch da es so dunkel war und ich nur de Rücken sah, konnte ich leider nicht ausmachen, wer die Person vor mir war. Aber es musste jemand sein, mit dem ich erst vor kurzem Kontakt hatte, denn die Stimme kam mir bekannt vor. Hätte ich etwas erkennen können, so hätte ich gewusst, dass der Unbekannte, welcher sich schützend vor mich stellte, der Fremde war, welchen ich gestern erst im Wald getroffen hatte und welcher neu in den Ort gezogen war.
Da wurde ich jäh aus meinen Gedanken gerissen, denn Erik gefiel anscheinend gar nicht, dass er bei seiner Tätigkeit unterbrochen wurde. Das sah man ihm ganz deutlich an und ich bekam fast schon angst vor Erik. Bis eben hatte ich ihn noch für einen blöden Sprücheklopfer gehalten, doch jetzt sah das ganze anders aus. Jetzt wusste ich, dass er das tat, was er wollte. "Und ich denke, dass dich das nicht angeht," knurrte mein Ex bedrohlich und machte sich bereit jederzeit auf meinen Retter loszugehen.
Ich selber konnte nichts machen, als einfach da zu stehen und etwas neben dem Fremden vorbeizuschauen, um überhaupt zu wissen, was mein Ex gerade tat. doch blieb ich die ganze Zeit dabei hinter dem Unbekannten, denn so dumm und naiv war ich nicht, dass ich wusste, ich würde gegen Erik alleine ankommen, denn rein körperlich war ich ihm leider unterlegen



Zuletzt von Kuraiko am So Jul 20, 2014 12:23 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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